Gastartikel: Darf man noch Angst haben?

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Vielen Dank an Herrn Detlef Alsbach für diesen hervorragenden Artikel!


Darf man noch Angst haben?

 

Wenn Menschen heutzutage sagen, dass sie Angst vor dem Islam haben, werden sie reflexartig als Nazis diffamiert. Diese Nazikeule zeigt immer noch Wirkung, die niemals enden wird. Wenn also Menschen ihre Angst äußern, kommt immer das Argument, dass man keine Angst zu haben braucht. Was für ein Unsinn. Wenn jemand Angst hat, hat er eben Angst. Was ist schlimm daran, einerseits Angst zu haben und andererseits diese auch zu äußern?

 

Richtig absurd wird es aber, wenn man Gegenargumente zur Angst liest. Ich frage mich dann immer, an welcher Krankheit die Leute leiden, die solche Gegenargumente vortragen. Mal ist zu lesen, dass viele Tausend Menschen an den Folgen von Alkohol verenden , im Straßenverkehr umkommen, am Rauchen sterben, durch einen Unfall im Haushalt umkommen oder sich im Krankenhaus eine tödliche Infektion holen. Bei all diesen Gegenargumenten kann man nur noch sein weises Haupt schütteln und hoffen, dass diese armen Leute geheilt werden. Wer diese Dummköpfe sind, die solche Argumente gebensmühlenartig vortragen ist auch nicht immer neu: Linke und Gutmenschen. Und der Grund, warum diese vortragen werden, eben auch nicht: jegliche Kritik am Islam zu unterbinden.

Wer Kritik am Islam übt – und sei es nur dadurch, dass man sagt, dass man Angst hat – wird als Nazi diffamiert. Viele Menschen, die ihre Angst äußern, können diese Angst nicht richtig begründen, was von Linken eben zum Anlass genommen wird, diese Leute dann eben sofort zu attackieren. Die Angst der Menschen gegen den Islam basiert auf zwei Pfeilern, nämlich den des Korans und den der Islamisten, die den Koran als Maxime sehen. Im Koran gibt es ungefähr 200 Suren, die zu Gewalt, Unterwerfung und Ermordung aufrufen, sowohl gegen Ungläubige – gemeint sind Christen und Juden – als auch gegen Frauen. Man kann entgegenhalten, dass in der Bibel auch ähnliche Verse vorhanden sind, die sich gegen Andersgläubige richten. Das stimmt, nur stehen im Koran die entsprechenden Suren im Imperativ, also in der Befehlsform. Nach dem Koran ist man erst dann ein echter Gläubiger, wenn man nach dem Koran lebt, als unter Umständen auch mordet.

 

Kommen wir aber zunächst zum eigentlichen Thema, der Angst zurück. Es soll ja Menschen geben, die vor Hunden Angst haben. Sonderbar ist, dass wenn diese Menschen ihre Angst äußern, sie nicht als Tierhasser diffamiert werden. Wie sieht es auch mit Angst vor dem Zahnarzt? Sind das nun Zahnarzthasser? Oder Angst vor Blumen? Gut, nehmen wir ein anderes Beispiel. Darf man Angst vor Krankheiten haben? Es gibt viele Ängste, die man haben kann und dies ist keine Schande. Man hat manchmal Angst vor Dingen, die man gar nicht begründen kann. Muss man auch nicht. So kann niemand genau begründen, warum einem eine bestimmte Farbe besser gefällt als eine andere. Es ist dann eben so.

 

Nun werde ich einmal die üblichen und dümmlichen Gegenargumente entkräften, die immer wieder gerne vorgebracht werden und ich werde auch meine Ängste aufzählen. Hagen Rether, das lächerliche Wesen mit dem Charakter eines Kleinkindes führte an, dass viele Menschen an Alkohol – er sprach in diesem Zusammenhang von 70.000 Menschen, die daran krepieren – sterben und man keine Angst davor hat. Stimmt. Ich habe keine Angst vor Alkohol, weil ich ihn nur selten trinke und wenn, dann eben nicht so viel, dass ich besinnungslos bin und solch ein Zeug wie Rether fasele. Niemand muss Angst vor Alkohol haben, wenn er damit vernünftig umgeht. Außerdem fehlt ein entscheidendes Detail, denn wer Alkohol trinkt, trinkt ihn freiwillig. Bei Islam ist das eben anders. Die negativen Auswirkungen des Islams muss ich ertragen, unfreiwillig. Und wenn ich mich dagegen wehre, bin ich halt ein Nazi.

 

Klar sterben viele Menschen im Straßenverkehr, oftmals unfreiwillig. Aber wie will man sich dem entziehen? Das ganze Leben birgt ein Restrisiko. Der Straßenverkehr ist gewollt, ich bin ein Teil von ihm und habe Angst, darin umzukommen. Aber ich suche mir das selbst aus. Auch wieder anders als beim Islam.

 

Wie viele Menschen am Rauchen sterben, ist gar nicht so genau bekannt. Aber auch hier muss man anführen, dass die Leute dies freiwillig tun, rauchen. Die Nichtraucher leiden darunter, haben auch Angst, krank zu werden durch den Rauch anderer und die Bundesregierung hat erkannt, dass diese Angst berechtigt ist. Nun kann man sehr wohl etwas gegen Raucher unternehmen. In Restaurants und Kneipen ist man geschützt, in öffentlichen Gebäuden ebenso. Sonderbar ist, dass diese Angst nicht nach sich zieht, ein Nazi zu sein.

 

Unfälle im Haushalt passieren täglich, auch davor haben viele Menschen zu Recht Angst. Na und? Auch dafür gibt es keine Lösung.

 

Wer in ein Krankenhaus geht, begibt sich in die latente Gefahr, an einer tödlichen Infektion zu sterben. Auch daran sterben mehr als durch islamische Extremisten, nur ist der Unterschied immer darin zu sehen, ob man sich bewusst der Gefahr aussetzt oder sich dieser nicht durch Umstände entziehen kann oder ob man vorsätzlich durch andere in Gefahr gebracht wird. Wenn ich in ein Krankenhaus gehe, weiß ich um die Gefahr, aber was soll man machen, wenn man sich ein Bein gebrochen hat, etwa selbst zusammennageln?

 

Wenn Frauen sagen, dass sie Angst haben, vergewaltigt zu werden, dann kommen Linke sogar auf die Idee, zu sagen, dass es eher unwahrscheinlich ist, vergewaltigt zu werden. Mag ja sein, aber Tatsache ist, dass Frauen vergewaltigt werden und dass dann die Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr hilft, wenn es passiert ist. Jede Vergewaltigung ist eine zu viel.

 

Natürlich haben die Menschen Angst vor dem Islam, und diese Angst ist auch begründet. Sie haben Angst, beim Genuss von Schweinefleisch als Schweinefleischfresser beleidigt zu werden. Sie haben Angst, als Ungläubige beleidigt zu werden. Sie haben Angst, dass man ihnen ein Leben aufoktroyieren will, welches sie nicht leben wollen. Die Liste der Ängste ist lang.

 

Die Menschen haben keine grundsätzliche Angst vor dem Islam, aber eben vor den negativen Auswirkungen, die tagtäglich mehr werden. Solange der Islam das Leben der Christen und der hier lebenden Menschen nicht negativ tangiert, solange brauchen die Menschen keine Angst zu haben. Aber das ist inzwischen Illusion.

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