Bundesverdienstkreuz u.a. an Dunja Hayali

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Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dunja Hayali u.a. kann auch als Klärung gewisser Missverständnisse interpretiert werden.

Faustregel: Wer von der BRD einen Preis, oder eine andere Ehrung erhält, erhält diese Ehrung nicht ohne Grund. Anstelle dessen hat er sich in besonderer Weise für das System verdient gemacht. Mit „Leistung“ (wie ich sie definiere) hat das alles jedoch herzlich wenig zu tun – es sei denn vielleicht , man definiert so etwas wie herausragende Systemtreue und Anpassung als Leistung😉

Orden sind ja auch seit jeher in allerlei politischen Systemen beliebte Mittel gewesen, um besonders systemtreue Individuen hervorzuheben.

In diesem Sinn: Brav gemacht!👏👏

 

Gastartikel: Darf man noch Angst haben?

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Vielen Dank an Herrn Detlef Alsbach für diesen hervorragenden Artikel!


Darf man noch Angst haben?

 

Wenn Menschen heutzutage sagen, dass sie Angst vor dem Islam haben, werden sie reflexartig als Nazis diffamiert. Diese Nazikeule zeigt immer noch Wirkung, die niemals enden wird. Wenn also Menschen ihre Angst äußern, kommt immer das Argument, dass man keine Angst zu haben braucht. Was für ein Unsinn. Wenn jemand Angst hat, hat er eben Angst. Was ist schlimm daran, einerseits Angst zu haben und andererseits diese auch zu äußern?

 

Richtig absurd wird es aber, wenn man Gegenargumente zur Angst liest. Ich frage mich dann immer, an welcher Krankheit die Leute leiden, die solche Gegenargumente vortragen. Mal ist zu lesen, dass viele Tausend Menschen an den Folgen von Alkohol verenden , im Straßenverkehr umkommen, am Rauchen sterben, durch einen Unfall im Haushalt umkommen oder sich im Krankenhaus eine tödliche Infektion holen. Bei all diesen Gegenargumenten kann man nur noch sein weises Haupt schütteln und hoffen, dass diese armen Leute geheilt werden. Wer diese Dummköpfe sind, die solche Argumente gebensmühlenartig vortragen ist auch nicht immer neu: Linke und Gutmenschen. Und der Grund, warum diese vortragen werden, eben auch nicht: jegliche Kritik am Islam zu unterbinden.

Wer Kritik am Islam übt – und sei es nur dadurch, dass man sagt, dass man Angst hat – wird als Nazi diffamiert. Viele Menschen, die ihre Angst äußern, können diese Angst nicht richtig begründen, was von Linken eben zum Anlass genommen wird, diese Leute dann eben sofort zu attackieren. Die Angst der Menschen gegen den Islam basiert auf zwei Pfeilern, nämlich den des Korans und den der Islamisten, die den Koran als Maxime sehen. Im Koran gibt es ungefähr 200 Suren, die zu Gewalt, Unterwerfung und Ermordung aufrufen, sowohl gegen Ungläubige – gemeint sind Christen und Juden – als auch gegen Frauen. Man kann entgegenhalten, dass in der Bibel auch ähnliche Verse vorhanden sind, die sich gegen Andersgläubige richten. Das stimmt, nur stehen im Koran die entsprechenden Suren im Imperativ, also in der Befehlsform. Nach dem Koran ist man erst dann ein echter Gläubiger, wenn man nach dem Koran lebt, als unter Umständen auch mordet.

 

Kommen wir aber zunächst zum eigentlichen Thema, der Angst zurück. Es soll ja Menschen geben, die vor Hunden Angst haben. Sonderbar ist, dass wenn diese Menschen ihre Angst äußern, sie nicht als Tierhasser diffamiert werden. Wie sieht es auch mit Angst vor dem Zahnarzt? Sind das nun Zahnarzthasser? Oder Angst vor Blumen? Gut, nehmen wir ein anderes Beispiel. Darf man Angst vor Krankheiten haben? Es gibt viele Ängste, die man haben kann und dies ist keine Schande. Man hat manchmal Angst vor Dingen, die man gar nicht begründen kann. Muss man auch nicht. So kann niemand genau begründen, warum einem eine bestimmte Farbe besser gefällt als eine andere. Es ist dann eben so.

 

Nun werde ich einmal die üblichen und dümmlichen Gegenargumente entkräften, die immer wieder gerne vorgebracht werden und ich werde auch meine Ängste aufzählen. Hagen Rether, das lächerliche Wesen mit dem Charakter eines Kleinkindes führte an, dass viele Menschen an Alkohol – er sprach in diesem Zusammenhang von 70.000 Menschen, die daran krepieren – sterben und man keine Angst davor hat. Stimmt. Ich habe keine Angst vor Alkohol, weil ich ihn nur selten trinke und wenn, dann eben nicht so viel, dass ich besinnungslos bin und solch ein Zeug wie Rether fasele. Niemand muss Angst vor Alkohol haben, wenn er damit vernünftig umgeht. Außerdem fehlt ein entscheidendes Detail, denn wer Alkohol trinkt, trinkt ihn freiwillig. Bei Islam ist das eben anders. Die negativen Auswirkungen des Islams muss ich ertragen, unfreiwillig. Und wenn ich mich dagegen wehre, bin ich halt ein Nazi.

 

Klar sterben viele Menschen im Straßenverkehr, oftmals unfreiwillig. Aber wie will man sich dem entziehen? Das ganze Leben birgt ein Restrisiko. Der Straßenverkehr ist gewollt, ich bin ein Teil von ihm und habe Angst, darin umzukommen. Aber ich suche mir das selbst aus. Auch wieder anders als beim Islam.

 

Wie viele Menschen am Rauchen sterben, ist gar nicht so genau bekannt. Aber auch hier muss man anführen, dass die Leute dies freiwillig tun, rauchen. Die Nichtraucher leiden darunter, haben auch Angst, krank zu werden durch den Rauch anderer und die Bundesregierung hat erkannt, dass diese Angst berechtigt ist. Nun kann man sehr wohl etwas gegen Raucher unternehmen. In Restaurants und Kneipen ist man geschützt, in öffentlichen Gebäuden ebenso. Sonderbar ist, dass diese Angst nicht nach sich zieht, ein Nazi zu sein.

 

Unfälle im Haushalt passieren täglich, auch davor haben viele Menschen zu Recht Angst. Na und? Auch dafür gibt es keine Lösung.

 

Wer in ein Krankenhaus geht, begibt sich in die latente Gefahr, an einer tödlichen Infektion zu sterben. Auch daran sterben mehr als durch islamische Extremisten, nur ist der Unterschied immer darin zu sehen, ob man sich bewusst der Gefahr aussetzt oder sich dieser nicht durch Umstände entziehen kann oder ob man vorsätzlich durch andere in Gefahr gebracht wird. Wenn ich in ein Krankenhaus gehe, weiß ich um die Gefahr, aber was soll man machen, wenn man sich ein Bein gebrochen hat, etwa selbst zusammennageln?

 

Wenn Frauen sagen, dass sie Angst haben, vergewaltigt zu werden, dann kommen Linke sogar auf die Idee, zu sagen, dass es eher unwahrscheinlich ist, vergewaltigt zu werden. Mag ja sein, aber Tatsache ist, dass Frauen vergewaltigt werden und dass dann die Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr hilft, wenn es passiert ist. Jede Vergewaltigung ist eine zu viel.

 

Natürlich haben die Menschen Angst vor dem Islam, und diese Angst ist auch begründet. Sie haben Angst, beim Genuss von Schweinefleisch als Schweinefleischfresser beleidigt zu werden. Sie haben Angst, als Ungläubige beleidigt zu werden. Sie haben Angst, dass man ihnen ein Leben aufoktroyieren will, welches sie nicht leben wollen. Die Liste der Ängste ist lang.

 

Die Menschen haben keine grundsätzliche Angst vor dem Islam, aber eben vor den negativen Auswirkungen, die tagtäglich mehr werden. Solange der Islam das Leben der Christen und der hier lebenden Menschen nicht negativ tangiert, solange brauchen die Menschen keine Angst zu haben. Aber das ist inzwischen Illusion.

Die totale Niederlage

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Als Autor schreibt man nicht nur, sondern beobachtet, analysiert und reflektiert auch sehr viel. So las ich vor einigen Tagen von Robert Habeck (GrünInnen), dass es schlicht und einfach gar kein Volk gäbe. Dies stieß mich dann zu ein paar Überlegungen an.

Das Interview mit Robert Habeck wurde für das Format INFORMR des MDR Sputnik gedreht. Habeck bekam Stichworte und sollte dazu frei assoziieren. Auf das Stichwort Volksverräter antwortete er dann, dass dies ein Nazibegriff sei. Außerdem gäbe es kein Volk und demnach natürlich auch keinen Volksverräter!

Dieser Standpunkt ist natürlich klassisch hartlinks und mir durchaus geläufig, deshalb hatte ich das Thema dann auch recht schnell abgehakt. Doch irgendwie lies mich die Sache dann doch nicht los und ich dachte noch etwas darüber nach.

So leid es mir tut, aber ich muss Habeck hier leider bedingt Recht geben. Schauen wir uns doch mal eine Wald- und Wiesendefinition des Begriffes Volk an:

„Der Begriff Volk bezeichnet eine Reihe verschiedener, sich teilweise überschneidender Gruppen von Menschen, die aufgrund bestimmter kultureller Gemeinsamkeiten und Beziehungen und zahlreicher Verwandtschaftsgruppen miteinander verbunden sind.“
– Quelle: Wikipedia

Ich habe absichtlich gerade eine solch moderne (linke) Definition des Volks-Begriffes gewählt, da diese an und für sich für unsere weiteren Überlegungen voll ausreicht. Ansonsten verweise ich natürlich auf Meyers-Konversations-Lexikon von 1890, indem diese Definition noch mit den Attributen Abstammung und Sprache, Sitte und Bildung ergänzt wird. Aber wie bereits gesagt: Diese (genauere) Definition benötigen wir hier gar nicht!

Warum sage ich also, dass der grüne Robert Recht hat? Nun, selbstverständlich gibt es Völker – nur ein Dummkopf (oder ein Linker, falls man hier überhaupt differenzieren kann;-)) würde die Existenz von Völkern abstreiten. Insofern hat Robert Habeck also alles andere als Recht. Er trifft aber leider in einem anderen Punkt exakt den Nagel auf den Kopf:

Es gibt kein deutsches Volk mehr!

Erinnern wir uns doch an die Definition aus Wikipedia, vor allem an das Kriterium: kultureller Gemeinsamkeiten. Wo sind denn die kulturellen Gemeinsamkeiten bei Deutschen? Nehmen wir dazu doch das Ergebnis der letzten Bundestagswahl: 87% der Wähler stimmen für eine Fortsetzung des grassierenden Wahnsinns, während 13% dagegen stimmen. Wo sollte hier ein gemeinsamer Nenner möglich sein, wenn man sich die herrschenden Mentalitäten in beiden Lagern ansieht?

Völker können in einen Verfallsprozess eintreten, dafür ist das Deutsche Volk ein absolutes Paradebeispiel. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und ich habe sie allesamt in meinem letzten Buch ausführlich dargelegt. Einen Austritt aus diesem Degenerationszyklus ist auf politischer Ebene völlig unmöglich, selbst wenn dafür ausreichend Zeit vorhanden wäre!

Ich habe 2 Jahre meines Lebens der Recherche und dem Schreiben von Linksversifft gewidmet und ich bin wirklich stolz darauf. Ich habe nicht geschwiegen und wenn mich mein Sohn fragt: „Papa, warum hast Du geschwiegen?“, dann habe ich eine Antwort darauf:

Ich habe nicht geschwiegen und feige den Schwanz eingekniffen!

Aber mein Buch hat genau das gleiche „Problem“ wie die AfD, Thilo Sarrazin, der Konservatismus und auch der wahre Patriotismus: 87% interessieren sich einen feuchten Kehricht, gieren sogar nach dem kompletten Gegenteil davon!

Anstelle kritisch zu sein, konsumiert die Masse nur noch. Bald ist auch wieder Fußball WM und dann ist sowieso erstmal Ende mit Politik, falls es denn überhaupt je Zeit dafür war.

Die bittere Erkenntnis lautet: Wir befinden uns nicht in einer schwierigen Situation, sondern im kalten Schatten der totalen Niederlage. Selbst wenn wir bei unserer bereits benutzten Parität von 87/13 bleiben wollen – dies ist ja nicht das Ende der Fahnenstange. Unter den 13% befinden sich wiederum mehr als genug Glücksritter, gescheiterte Existenzen und U-Boote. Eine echte Gegenbewegung gibt es doch überhaupt nicht. Solidarität unter Konservativen? Unterstützende Patrioten? Fast alles nur Hampelmänner, die wie die Linken an ihren wirtschaftlichen Interessen hängen!

Durch all das was nach dem letzten Weltkrieg passierte, wurde das Sterben des deutschen Volkes eingeleitet: Individualismus bis zum Blut, ja keine Gemeinsamkeiten mehr und ganz viel „Freiheit“ für jeden. Kurz: Es existiert kein Kollektiv mehr. Dies ist der große Unterschied zwischen den alten Bundesländern und den neuen Bundesländern. In den neuen Ländern ist noch der Rest eines Kollektivs durch die Erfahrung des Sozialismus spürbar. Ebenso ist dies in den Visegrad-Staaten und In Russland so: Sozialismus scheint ein wichtiges Element in der Entwicklung von gesunden Staaten zu sein, wohlgemerkt ausschließlich als Zwischenstation.

Nein, Deutschland hat fertig. Darüber kann und darf auch die Debatte über eine vermeintliche deutsche Identität nicht hinwegtäuschen. Deshalb sollten wir uns auch nicht mehr all zu viele Sorgen um das Bienensterben, den angeblichen Klimawandel oder sonstige Schreckensszenarien machen: das deutsche Volk wird sie allesamt (Stand 2018) nicht mehr erleben!

Politisch sehe ich keine Lösung. Möglicherweise wäre das mit potenten Geldgebern für eine großangelegte metapolitische Offensive anders. Aber wer würde denn von den angeblich ach so konservativen Großkopferten auch nur einen Cent dafür locker, oder auch nur den kleinen Finger krumm machen? Anstelle sitzt man auch dort in seinen kleinen exklusiven Clubs, egal ob sie Lions, Rotarier oder ganz anders heißen und macht sich zur Marionette ganz anderer Herren.

Eine andere Option wäre ein nationales oder gar globales Großereignis (Event), dass die Strahlkraft von 9/11 noch in den Schatten stellt und somit als Basis für eine neue Bewegung und dann auch für ein neues Kollektiv dienen könnte. Diese Möglichkeit besteht, aber auch hier tickt die sprichwörtliche Uhr.

Was aber, wenn das Beides nicht passiert?

Dies ist nicht das Ende, keineswegs! Anstelle dessen ist das eher der Vorabend eines neuen Zeitalters und auch darüber habe ich in Linksversifft geschrieben. In diesem Fall besteht bei Patrioten, Konservativen und anderen Nichtlinken ein extrem hocher Nachholbedarf hinsichtlich einer globalen Denkweise.
Die Wahrheit lautet nämlich: Uns verbindet vielleicht viel mehr mit einem Russen, einem Spanier oder einem Südafrikaner, als mit einem angeblichen „Volksgenossen“. Eine Strategie der Zukunft muss international ausgerichtet sein und dazu beitragen, Gleichgesinnte auf allen Kontinenten zu verbinden und politisch zu einen. Wenn viele kleine Flammen zu einem großen Feuer werden, kann man damit auch die tiefste Nacht durchdringen!

In diesem Sinne, mit einem zwinkernden Auge:

BRD, geh`sterben!

Mit den besten Grüßen,

Stefan Müller