500.000 Migranten, oder Rente mit 70?

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Der Focus entwickelt sich in den letzten Tagen zum führenden Propaganda-Organ des Establishments. In einem aktuellen Artikel des Focus Online wird die These aufgestellt, dass für die Rente mit 67 entweder massive Steuererhöhungen, oder 500.000 zusätzliche Migranten nach Deutschland kommen müssten.

Dies ist natürlich Wasser auf die Mühlen von Multikulti „Mutti“ Merkel, denn dann muss ihre desaströse Migrationspolitik seit 2015 für den Durchschnittsdoofen ja geradezu prophetisch gewesen sein!

Doch ich muss Sie hier leider enttäuschen, denn das dies purer Blödsinn. Um die Sozialsysteme zu stützen, müssen Migranten in extrem großer Zahl in Lohn und Brot gebracht und somit zu Leistungszahlern werden. Ansonsten handelte es sich nämlich ausschließlich um Leistungsempfänger, die die Sozialsysteme weiter belasten.

Dumm gelaufen, Focus Online. Es hat mittlerweile auch Hinz und Kunz verstanden, dass meist weder Gehirnchirurgen noch Raketenwissenschaftler nach Deutschland kommen. Oftmals handelt es sich nämlich sogar um Analphabeten…

Ungesteuerte und deshalb unkontrollierte Migration ist deshalb sehr oft ausschließlich Migration in das deutsche Sozialsystem!

Ich möchte hier aber das Narrativ von der „Massenmigration die unsere Rente rettet“ vollends zerstören:
Der Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel hat bereits in den 1990er Jahren anhand statistischen Datenmaterials bewiesen, dass das System Rente kollabieren wird. Dies geschah aber zu einem Zeitpunkt vor der Massenmigration und vor der Industrie 4.0. Miegel ging also definitiv von mehr Beitragszahlern und gleichzeitig weniger Leistungsempfänger als de facto vorhanden aus. Also: Vergessen Sie ganz schnell die Lüge von mehr Migration = sicherer Rente!

Die Merkel`sche Migrationspolitik löst kein einziges Problem des deutschen Volkes, sondern generiert anstelle dessen unnötig zahlreiche neue Probleme!


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Professor sagt Wahrheit im TV und wird der Propaganda bezichtigt

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Meyer_(Geograph)#/media/File:Prof_Dr_Guenter_Meyer.jpg

Professor Günter Meyer von der Universität Mainz wurde am 17.04.2018 im Morgenmagazin zu einer Einschätzung der Lage in Syrien befragt. Professor Meyer antwortete in klaren Sätzen und äußerste seine Bedenken darüber, ob der angebliche Angriff mit chemischen Waffen (in der Nähe der Stadt Duma) überhaupt vom syrischen Militär durchgeführt worden war. Weiterhin äußerte Meyer seine Skepsis gegenüber den Weißhelmen, da diese mit massiven Geldmitteln sowohl von britischer, als auch amerikanischer Seite finanziert würden.

Die Aussagen von Professor Meyer wirkten sehr professionell und jedem Interessierten sei hier die Mediathek der ARD, oder aber YouTube empfohlen, um sich selbst ein Bild zu machen. Denn: Was der Geograph und Orientalist da sagte, war absoluter politischer Sprengstoff!

Auf der Website des Focus Online erschien nun als Reaktion auf die Aussagen von Professor Meyer ein massiver Angriff. Online-Redakteur Florian Reiter behauptete dort ganz dreist, dass Meyer keinerlei Beweise für seine Behauptungen vorgelegt hätte. Kleinen Moment bitte: Wo legt denn der Focus jemals einen Beweis für seine Aussagen vor und wie hätte Professor Meyer das im Morgenmagazin genau machen sollen? Wie genau sollten diese Beweise nach Geschmack des Journalisten denn aussehen?

Doch dabei beließ es Focus Online nicht, sondern hakte bei Professor Meyer nach, um nach „Beweisen“ für seine Aussagen zu fragen. Meyer antwortete dem Journalisten und schickte eine umfangreiche Sammlung an Quellen. Weiterhin kommentierte er diese Auswahl mit den Worten:

Sie können mir jetzt natürlich entsprechend der Mainstream-Lesart in den westlichen Medien vorwerfen, dass ich mich zu einem großen Teil auf russische Propaganda stütze, während die Angaben unseres Verbündeten USA selbstverständlich korrekt sind

Dieses Kommentar nutzte Florian Reiter dann seinerseits, um genau Meyers Vorahnung zu folgen. Der seltsame Artikel von Reiter trägt dann auch den verschwurbelten Titel „Syrien-Experte verbreitet Propaganda in ARD-„Mittagsmagazin“ – und liefert keine Beweise„. Doch der Focus Journalist geht noch weiter und fragt heuchlerisch:

Warum gibt man Meyer also eine Plattform?

Ich möchte dem Kollegen Reiter einen Tipp geben: Man gibt Professor Günter Meyer eine Plattform, da er ein ausgewiesener Experte für die Lage im Orient und somit auch in Syrien ist. Davon abgesehen leben wir doch im Pluralismus, der auch nicht unter dem Diktat von Journalisten steht. Beim Völkischen Beobachter sah man dies sicherlich anders, aber diese Zeiten sind doch gottlob vorbei!

Aber Reiter treibt es noch weiter auf die Spitze: Nur die „wenigsten Experten“ würden glauben, dass die Weißhelme da etwas inszenieren würden! Ja, Mensch klasse – meint der Journalist solche Beweise?! Was wäre denn, wenn nur die wenigsten Physiker glauben würden, dass Elektronen negativ geladen wären? Hätte dann die Mehrheit recht, obwohl es faktisch nicht zutrifft? Wann hat sich je ein Journalist ein mieseres Arbeitszeugnis ausgestellt?

Was hier eindrücklich demonstriert wurde, ist der Riss durch Deutschland und damit durch die ganze westliche Welt. Dieser Riss wurde aber weder vom „dämonischen“ Wladimir Putin, von den noch böseren Rechtspopulisten und auch nicht vom „Pack“ verursacht, sondern vom Establishment in Medien und Politik. Dieses Establishment stellt die Perspektiven und Methoden dar, die sich in der Vergangenheit bewährt haben und auch funktionierten. Doch spätestens mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten ist diese Zeit der Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg vorbei und wird nicht wiederkommen!

Anstelle um Beweise, Realität oder gar Wahrheit geht es dem Establishment um die Sicherung des eigenen Reviers. Dies wird immer offensichtlicher, ebenso wie die Strategien der Massenmedien immer fadenscheiniger werden…


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Lass` mal die AfD-Schlampe vorbei!

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Deutschland, ein Land mitten im zivilisierten Europa. Man nennt unsere Nation auch das Land der Dichter und Denker. Also sollte man zu Recht auch von einem gewissen Mindestmaß an Umgangsformen ausgehen können, oder? Ist es aber politisch korrekt, wenn man zu wirklich jedem höflich ist?

Dr. Verena Wester, Rechtsanwältin aus Solingen und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag, ist jung, dynamisch und möchte mit ihrer Arbeit einen Unterschied ausmachen. Eigentlich braucht unser Land genau solche Menschen, aber Verena Wester arbeitet für die AfD – da sieht für viele Menschen die Sache oftmals dann zumindest doch etwas anders aus…

Am vergangenen Montag saß Frau Wester im ICE von Wuppertal nach Berlin und nutzte die Zugfahrt, um für ihren Abgeordneten tätig zu werden und reihte sich damit nahtlos in die Klasse der Business-Nomaden ein, die das absolute Gegenteil eines geregelten Achtstundentags erleben und das Zugabteil als Arbeitsplatz nutzen.

Jeder der zumindest gelegentlich auf diese Art und Weise gearbeitet hat, kennt die damit verbundenen Probleme: Störende Lichtreflexe auf dem Display des Notebooks, ein durchaus nicht zu unterschätzender Lärmpegel und gelegentlich auch Ablenkungen aller anderer Varianten. Zeit ist aber Geld und wer im Zug trotz Gelegenheit nicht arbeitet, könnte anstelle dessen auch Autofahren.

Als Dr. Wester kurz vor ihrer Ankunft von ihrem Platz aufstehen wollte, wurde sie von ihrer Sitznachbarin auf kumpelhaft dutzende Weise gefragt, ob sie noch an die Gepäckablage über den Sitzen müsse. Die Rechtsanwältin verneinte das etwas verwundert und schickte sich an, den Wagen Richtung Ausstieg zu verlassen. Als ihr eines der Kinder von besagter Sitznachbarin den Weg versperrte, sagte diese deutlich hörbar:

Lass` mal die AfD-Schlampe vorbei!

Bei der Frau hat es sich laut Frau Wester aber keinesfalls um eine offenkundig ungebildete Person gehandelt, bei der ein solches Verhalten vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Neben einem Kleinkind reiste die Frau mit zwei anderen Kindern, die grob im schulpflichtigen Alter waren. Was glaubte die Mutter wohl, was für ein Beispiel sie da für ihre Kinder abgab?

Das die Sitznachbarin eine Verbindung zur AfD hat ziehen können, führt Frau Wester auf einen Blick der Frau in ihr geöffnetes Porte­mon­naie zurück, als sie dem Schaffner ihre BahnCard zeigte. Dort befand sich nämlich der gut sichtbare Mitgliedsausweis der Partei.

Für diese heftige Reaktion muss man natürlich den etablierten Medien ganz besonders herzlich danken! Die zahlreichen Dämonisierungen von AfD und ihrem Personal haben scheinbar wunderbar funktioniert, wenn eine junge Frau im öffentlichen Raum völlig grundlos als AfD-Schlampe tituliert wird. Diese Beleidigung inkludiert ja zu allererst, dass die AfD etwas Negatives ist. Grundsätzlich handelt es sich aber um eine demokratisch legitimierte Partei, deren Abgeordnete in vielen Landesparlamenten und im Bundestag sitzen und dort ihre Arbeit verrichten. Das die Ausrichtung oder das Parteiprogramm der AfD nicht jedem Bundesbürger gefallen mag, ist sowohl nachvollziehbar als auch sogar sehr positiv. Der Diskurs ist schließlich exakt das, was liberale Demokratien ausmacht, denn hier darf (und sollte!) hart und leidenschaftlich in der Sache diskutiert werden. Exakt diesen Rahmen gibt uns Bürgern schließlich die freiheitlich demokratische Grundordnung der BRD vor.

Diskurs hat aber nichts mit Beleidigungen und Diffamationen zu tun. Das Gegenteil ist der Fall – persönliche Beleidigungen werden erst dann nötig, wenn keine sachlichen Argumente mehr vorhanden sind. Der Betreffende stellt sich somit selbst ein Armutszeugnis aus!

Unter dem Begriff Schlampe führt Wikipedia zwei unterschiedliche Definitionen auf: Zum einen eine besonders unordentliche Frau, zum anderen eine Frau, die sehr viele sexuellen Beziehungen hat. Hier muss man sagen, dass Beides rein faktisch nicht auf die Person von Frau Dr. Wester zutrifft. Zum einen handelt es sich um eine adrette Person mit dem Bewusstsein für eine stilsichere Erscheinung und zum anderen hat sich die junge Frau für eine klassische Zweierbeziehung entschieden, die sie mit einem Trauschein besiegelt hat. Um was also geht es hier eigentlich?

Für sehr viele Menschen in Deutschland ist die AfD das verdinglichte Zentrum des Bösen. Meist haben diese Menschen aber selbst überhaupt keine Ahnung, worin diese Vorstellung überhaupt begründet liegt. Es handelt sich bei diesen Glaubenssätzen nämlich um Vorstellungen, die sie durch die unglaublich „sachliche“ und immer auch mehr als nur „objektive“ Darstellung der AfD in den Medien vermittelt bekommen haben. Natürlich hat niemand dieser Menschen auch nur einmal in das Parteiprogramm der AfD hineingeschaut, oder sich mit einem ihrer Vertreter unterhalten, denn das ist ja auch irgendwie ein Tabu – nachher mutiert man ja selbst dabei zum Antichristen, respektive zum eiskalten Rechtspopulisten!

Eigene Meinungsbildung erfordert Zeit und Energie – warum sich damit selbst beschäftigen, wenn es ja dafür „Experten gibt“? Denken diese Menschen also noch selbst, oder lassen sie schon selbst denken?

Es gibt aber noch eine andere Gruppe von Menschen, die aus guten Gründen Aversionen gegen die AfD hegen und pflegen. Dies sind die Nutznießer des etablierten Systems, die allesamt ihren Vorteil aus dem Status Quo ziehen. Diese Menschen sehen in der Arbeit der AfD natürlich ein echtes Problem, denn die Partei sägt an dem Ast, auf dem sie sitzen!

Über die AfD kann man freilich unterschiedlichster Meinung sein. Eines kann man über die Partei aber nicht sagen – sie geht keinesfalls den Weg des geringsten Widerstands!

Dies demonstriert hier auch die kleine Episode aus dem Leben von Dr. Verena Wester. Die junge Juristin hätte ihre Karriere auch fraglos auf Pfaden durch das Establishment lenken können. Dabei hätte sie definitiv mit offenen Armen und Schulterklopfern rechnen können, denn sie verkörpert all die Tugenden, mit denen sich auch etablierte Parteien gerne schmücken wollen – dies aber leider aus Mangel an Kandidaten eben nicht können!

Doch Frau Wester engagiert sich für die AfD, übernimmt Verantwortung und möchte etwas für ihr Vaterland erreichen. Dieser Weg ist mehr als respektabel, denn leicht hat sie es sich damit persönlich nicht gemacht! In Abwandlung der Beleidigung, die sich Frau Dr. Wester hat gefallen lassen müssen, Ende ich hier mit folgenden Worten:

Lassen Sie die Powerfrau durch, denn Deutschland braucht genau solche Menschen!

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Feature: Jasmin Kosubek

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Wir leben in einer liberalen Demokratie, sagt man. In unserem Land kann und darf man einfach alles machen und sein: sein Geschlecht mehrfach nach Lust und Laune wechseln, die Grenzen des Landes öffentlich negieren, Plakate mit Sprüchen wie „Deutschland verrecke“ durch die Gegend tragen, Kinder in Kitas frühsexualisieren und natürlich auch ausgiebig in der sozialen Hängematte herumduseln.

Alles kein Problem, alles absolut akzeptabel. Anders sieht es aus, wenn man vom Mainstream abweicht. Wer durch eigene Leistung etwas erreicht, nun das ist dann zumindest etwas ungewöhnlich. Eine Sympathie für Trump gilt definitiv schonals bedenklich, während man sich mit Putin fast schon ins gesellschaftliche Aus katapultiert. Das macht man einfach nicht und so soll man einfach nicht in Deutschland sein! Eine Unterstützung der AfD hingegen entspricht schon fast einer Feststellung des Status „vogelfrei“.

Was die Medien angeht, so ist eine Mitarbeit bei der Süddeutschen, FAZ, taz, Zeit, Spiegel, Stern und Welt absolut gerngesehen und entspricht nahezu einem Prädikat. Beim Cicero wird es schon etwas schwieriger, aber bei der Jungen Freiheit ist es dann spätestens ganz vorbei!

In eben jener Jungen Freiheit las ich ein Interview mit der Moderatorin Jasmin Kosubek. Frau Kosubek arbeitet bei RT Deutsch, also bei Russia Today Deutsch. Dort moderiert sie seit 2014 die Sendung Der Fehlende Part.

Da die Junge Freiheit selbst regelmäßig Kontroversen über ihre politische Ausrichtung ausgesetzt ist, erwartete ich von dem Interview eine deutlich differenziertere Arbeitsweise als bei den anderen genannten Blättern, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Das Interview begann sachlich, driftete dann aber immer wieder in Unterstellungen ab, die allesamt auf der Basis des: „Sie arbeiten für einen russischen Sender, da gibt Ihnen ja wahrscheinlich Putin selbst Anweisungen“-Niveaus rangierten. Selbstverständlich nannte der Interviewer nicht ein einziges konkretes Beispiel, wo sich Jasmin Kosubek denn vielleicht nun konkret an Direktiven direkt „aus dem Kreml“ gehalten haben könnte, sondern beließ es bei passiv aggressiven Unterstellungen. Die Antworten von Frau Kosubek blieben aber stets souverän, obwohl man sich durchaus den Unmut über die unsachliche Vorgehensweise der Jungen Freiheit bei ihr hat vorstellen können.

Nun stößt sich als auch eine Zeitung, die von Mainstream-Journalisten irgendwo zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus (!) verortet wird daran, dass eine Moderatorin für einen russischen Sender arbeitet. Hier fühlte ich mich dann doch irgendwie in die Zeiten des Kalten Krieges zurückversetzt, wo diese Tätigkeit wahrscheinlich sofort den Vorwurf des Hochverrats nach sich gezogen hätte!

Einige Wochen nach dem Interview mit der Jungen Freiheit erschien dann ebenfalls in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) ein Interview mit Jasmin Kosubek. Der Tonfall des Gesprächs erinnerte aber wieder an das vorherige Interview mit der JF. Direkt zu Anfang wurde nach den Russischkenntnissen und der Anzahl ihrer Aufenthalte in Russland gefragt, um selbst dem unbedarftesten Leser sofort klarzumachen, dass man es mit einer zwielichtigen Person mit Russlandbezug zu tun hatte. Weiter geht es mit Suggestivfragen, die sowohl RT Deutsch als auch die Moderatorin in die Schmuddelkind-Rolle drängen sollen: Wie fühlen Sie sich als Stimme Russlands in BerlinWas haben Ihre Freunde gesagt, als sie bei RT Deutsch angeheuert haben? 

Generell folgte das Interview dann der Agenda, dass mittels komplexer Fragestellungen umfangreiche Antworten generiert wurden, die dann für die Stereotypen Vorwürfe der Propaganda aufgegriffen und umgedreht werden konnten.

Indirekt wurde Jasmin Kosubek dann auch unterstellt, sie wäre aus den gleichen Gründen zu RT Deutsch gegangen, wie einst andere Moderatoren zu VIVA oder MTV: als Sprungbrett für die Karriere.

Roter Faden war aber eigentlich der Wunsch nach einer Rechtfertigung der Journalisten, weshalb Frau Kosubek nun eigentlich wirklich für RT Deutsch arbeitet. Dies ist natürlich an Arroganz kaum zu überbieten, was dann folgerichtig auch die Temperatur des Gesprächs deutlich anhob. Richtig großes Kino war dann die Definition eines Idealisten, der von den NOZ Journalisten aufgestellt wurde: „Gemeint ist, ob Sie die Gesellschaft verändern wollen im Sinne Ihrer Ideale?“ Die Jungs von NOZ wollten also eigentlich nicht wissen, ob Frau Kosubek eine Idealistin ist, sondern ob sie als Überzeugungstäterin für Putin unterwegs ist

Das Gespräch erreichte dann seinen merkwürdigen Tiefstpunkt, als Frau Kosubek und RT Deutsch in einem Beitrag zum Fall Skripal zuerst indirekt und dann letztlich auch ganz offen die Verbreitung einer Verschwörungstheorie vorgeworfen wurde.
Dies scheint die letzte Option der Massenmedien zu sein, wenn diese auf eine konträre Meinung treffen: Das kann nur eine Verschwörungstheorie sein, denn „Beweise“ hat die Gegenseite ja keine!
Nun ist dies aber ein mehr als kurzsichtiges Verhalten. Die etwas älteren Leser meines Blogs kennen nämlich noch die Zeiten, als z.B. Politiker mit umfangreichen Aktenmaterial in Talkshows und zu anderen Presseterminen erschienen sind. Diese Tage sind längst vorbei und zumindest in den Talkshows gibt es die klare Ansage: Kein Aktenmaterial!

Wenn nun also Journalisten plötzlich nach „Beweisen“ fragen, wo sind dann deren eigene Beweise? Ist die Angabe der britischen Regierung im Fall Skripal über „Beweise“ zu verfügen, dann schon ein genügender Beweis? Oder sind es selbige Aussagen der französischen oder amerikanischen Regierung im vermuteten Chemiewaffen Angriff in Duma, die dann erneut zum Angriff auf Syrien geführt haben?

In Wahrheit wurde auch in dem Interview der NOZ erneut der Riss durch Deutschland deutlich: das Establishment versucht seine Positionen um jeden Preis zu schützen. Dieser Kampf hat jedoch mit Beweisen, Wahrheit und Journalismus grundsätzlich gar nichts zu tun. Anstelle dessen geht es um Arbeitsplatzerhalt (siehe aktuell das Ende der Neon), kulturelle Hegemonie und die Ausschaltung von Konkurrenz!

Ich habe bereits mehrfach den Fehlenden Part gesehen und habe die Sendung als sehr angenehmes Intermezzo in der ausschließlich linksliberal geprägten Medienlandschaft empfunden. Das Interview brachte mich zum Nachdenken und ich googelte etwas nach bereits vorhandenen Artikeln und Informationen über Jasmin Kosubek.

Was ich dabei vorfand, verursachte dann doch entschiedenes Kopfschütteln bei mir. Wenn man die momentan grassierende #MeToo Debatte als Referenzpunkt ansetzt, findet man jede Menge sexistische Anspielungen über die Moderatorin, die einer völlig legalen und auch absolut ehrenhaften Tätigkeit bei einem ausländischen Fernsehsender nachgeht. Ist also Sexismus in Ordnung, wenn man damit antirussischen Ressentiments entsprechen kann?

Wir leben also in einer liberalen Demokratie, deren Freiheitlichkeit sich exakt dann erschöpft hat, wenn eine Person für einen russischen Fernsehsender arbeitet. Wie preiswert ist denn das, bitteschön?

Selbstverständlich bietet sich noch ein anderer Blickwinkel an. Im Fußball ist es eine Binsenweisheit, dass man immer nur den Spieler attackiert, der auch im Ballbesitz ist.

In diesem Fall muss man RT Deutsch und damit im Besonderen auch Jasmin Kosubek ja wirklich gratulieren. Mit ihrer Arbeit hat sie scheinbar schlafende Hunde geweckt, die im Sender und seiner Moderatorin eine ernsthafte Konkurrenz erkannt haben!

Dennoch offenbart die Wahl der Waffen bei der Diskreditierung von Frau Kosubek ein sehr gestörtes Verhältnis zum heutigen Frauenbild und damit verbunden wahrscheinlich auch ein extrem gestörtes Selbstbewusstsein.

Wer RT Deutsch den Generalverdacht des tendenziellen Journalismus  aussetzt, offenbart zudem eine himmelsschreiende Naivität oder ist ein Heuchler. Objektiver Journalismus ist ein Mythos, denn er existiert nicht. Die Journalistin Dunja Hayali sagte einmal, dass Journalisten nur die Realität wiedergeben. Damit reagierte Hayali auf den Vorwurf der Lügenpresse und sie sprach damit eine Wahrheit aus, denn Journalisten schildern die Realität aus ihrer Perspektive. Die vorherrschende Perspektive in den Medien ist nun linksliberal und damit natürlich auch tendenziös! RT Deutsch und Jasmin Kosubek entsprechen nicht diesem Schema, sondern setzen deshalb andere Tendenzen. Ist das aber nicht ein Kennzeichen einer liberalen Demokratie, oder darf auch hier nur eine einzige Perspektive vorherrschen?

Was aber hinter den negativen Schlagzeilen über RT Deutsch in Wirklichkeit mitschwingt, ist der meist unausgesprochene Vorwurf der Propaganda. Propaganda ist aber nun kein Synonym für tendenziösen Journalismus und wer RT Deutsch dies vorwirft, sollte sich fragen lassen, was er nun genau darunter versteht. Oftmals kommt dann das Thema der Finanzierung von RT Deutsch zur Sprache. Russia Today wird faktisch vom russischen Staat finanziert. Bedeutet dies also, dass es sich um einen Propagandasender handelt?

Falls dies so sein sollte, dann haben wir hier in Deutschland ein veritables Problem mit diversen Propagandasendern der deutschen Regierung! ARD, ZDF und die anderen öffentlich rechtlichen Sender werden nämlich faktisch vom deutschen Staat finanziert. Sind also die Moderatoren dieser Sender ebenfalls Propagandisten, wie dies auch Jasmin Kosubek unterstellt wird? Oder ist das beim deutschen Staat etwas anderes, weil es sich ja „um eine liberale Demokratie“ handelt?

Ich möchte Frau Kosubek an dieser Stelle weiterhin viel Erfolg und auch Freude bei ihrer Arbeit wünschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen in Deutschland hatte sie den Mut, eine Karriere abseits des Mainstreams zu starten. Denn eines muss hier ganz klar postuliert werden: Jasmin Kosubek hätte ebenfalls ihren Weg beim „deutschen Staatsfunk“ oder bei der ebenfalls nicht ideologiefreien, privaten Konkurrenz gehen können. Sie hat sich aber für einen individuellen Weg entschieden und das kann man eigentlich gar nicht genug anerkennen. Wir haben hier in Deutschland nämlich ein Problem mit Originalen – es gibt zu wenige davon!


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Israel demonstriert eine Lösung für die Migrationskrise

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Linke wollten den deutschen Bürgern lange Zeit vorgaukeln, dass  komplexe Probleme nur mit noch komplexeren Lösungen gelöst werden können. Wer auch nur halbwegs lebenserfahren und intelligent ist, konnte sich bei den Arien um die „Beseitigung der Fluchtursachen“ nur immer wieder an den Kopf fassen. Der gesunde Menschenverstand eines jeden Menschen kennt nämlich die Wahrheit:

Kein Land dieser Welt kann aus eigener Kraft die Probleme eines anderen Landes, oder gar der Welt an sich lösen. Anstelle dessen kann nur jeder vor seiner eigenen Haustür saubermachen!

 Insgesamt waren ca. 42.000 illegale Migranten in Israel eingereist. Von diesen Migranten sollten nun 16.000 abgeschoben werden, notfalls auch in Drittländer – z.B. wenn es auf magische Weise keine Ausweispapiere mehr geben sollte.

Doch da schaltete sich das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ein und trat in Verhandlungen mit Israel. Man einigte sich darauf, dass diese 16.000 Flüchtlinge nicht abgeschoben, sondern z.B. nach Italien, Kanada und natürlich Deutschland umgesiedelt werden sollten.

Zwischenzeitlich machte sich dann etwas Ratlosigkeit breit, denn in z.B. Deutschland wusste man überhaupt nichts von dieser „Übereinkunft“.

Am späten Montagabend wurde der Deal zwischen dem UNHCR und Israel wieder ausgesetzt. Mal sehen, was da am Ende noch rauskommt!

Darum soll es hier aber gar nicht gehen. Israel ist eine Demokratie und damit auch ein Rechtsstaat, deshalb muss die Praxis der Abschiebung in Drittländer als völlig legitime Aktion angesehen werden. Dies ist für uns Deutsche eine sehr interessante Option, denn die Massenmigration der letzten Jahre fand unter vergleichbaren Bedingungen wie die Migration nach Israel statt.

Das Ziel einer jeden konservativen Partei muss also die konsequente Abschiebung illegaler Migranten in die Länder sein, die auf der Reise nach Deutschland als erstes durchquert wurden und als „sicher“ eingestuft werden können. Auf diese Weise wird die Compliance der dortigen Verantwortlichen erhöht, denn eine Begrenzung der Migrationsströme liegt dann auch in ihrem Interesse. Ebenfalls wird auf diese Weise den Schleusern das Geschäft erschwert, denn das gelobte Land ist dann kaum mehr erreichbar. Und letztlich wird dann auch die Bereitschaft der Migranten auf die Probe gestellt, ob sie eine Reise aus einer akuten Bedrohungslage für Leib und Seele, oder auf „der Suche nach einem besseren Leben“ antreten.

 

Man sieht also – die Natur hat recht. Lösungen sind immer einfach, wenn sie funktionieren sollen. Durch diesen Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik können dann auch massive Gelder eingespart werden, die zur Unterstützung besagter Drittländer eingesetzt werden können. Dies sollte natürlich ausschließlich vor Ort und von deutschem Personal koordiniert und beaufsichtigt werden!


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Das Ende der liberalen Demokratien

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Wir alle bekamen im Schulunterricht wohl einen Grundsatz immer wieder und wieder eingebläut:

 Die Demokratie ist die beste aller schlechten Regierungsformen

 Man brachte uns genauer gesagt eigentlich bei, dass die Demokratie eigentlich die beste Regierungsform sei, zumindest bis jemand eine bessere Möglichkeit gefunden hätte. Nun liegt zumindest meine Schulzeit „ein bis zwei“ Sommer zurück, aber geändert hat sich an dieser Tatsache eigentlich nie etwas.

Deutschland ist seit 1989 wiedervereinigt und eigentlich hat das mit der Demokratie seit dem ja irgendwie geklappt. Doch irgendwie war da doch immer ein schaler Beigeschmack gewesen, denn so richtig entscheiden konnte das Volk als Souverän ja nie wirklich. An diesem Gefühl ist natürlich auch die repräsentative Variante der Demokratie verantwortlich, die seit 1945 in diesem Land installiert wurde. Das wohl eindrücklichste Beispiel für die fatalen Möglichkeiten der repräsentativen Demokratie bot wohl Angela Merkel, als sie 2015 die Tore Deutschlands für Migranten aufstieß, die von den Medien zu Flüchtlingen umgemodelt wurden (die Tatsache ignorierend, dass diese Menschen durch mehrere sicher Drittländer gezogen waren). Wer hätte dieses Verhalten von Angela Merkel vorhersehen können?

Jedoch geschah 2017 die wohl aberwitzigste Willensbildung in der Geschichte der westlichen Zivilisation: die Wähler machten Angela Merkel erneut zur Bundeskanzlerin und bestätigten damit den Wahnsinn von 2015. Über die Gründe für diese Wahl möchte ich an dieser Stelle nichts mehr verlieren und anstelle dessen mit einem Zitat von Ayn Rand weiterfahren:

 Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.

 Die Bundestagswahl von 2017 hat eine Tragweite, die wohl nur in der Rückschau der Historiker ihr volles Gewicht verliehen bekommen wird. Wenn wir denn von freien und nicht manipulierten Wahlen ausgehen, wird diese Wahl den Untergang der liberalen Demokratien zumindest in Europa einleiten!

Erinnern wir uns kurz an dieser Stelle, was wir eigentlich unter einer liberalen Demokratie verstehen:

Freiheit, Grundrecht Schutz, Gleichheit vor dem Gesetz, Grundrechte die die Gesetzgebung einschränken, Gewaltenteilung, Bekenntnis zu einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung, Politik der „unsichtbaren Hand“.

Es gibt aber ein offenes Geheimnis, dass niemals von der Politik oder den Medien angesprochen wird. Dabei geht es um eine völlig banale Tatsache, die man uns einfach „vorenthält“, deshalb ist eigenständiges Denken auch so wichtig!

Dieses Geheimnis lautet: Das was wir als liberale Demokratien verstehen, existiert im Grunde erst seit 1945. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern schlicht und einfach für die ganze Welt. Alles was vorher war, war möglicherweise irgendwie demokratisch, aber keinesfalls so, wie wir uns das heute aus unserer Perspektive vorstellen!

Wir reden also von einem Zeitraum von gerade einmal 73 Jahren, in dem die Welt keiner einzigen wirklichen Belastungsprobe ausgesetzt war. Verstehen Sie mich nicht falsch: Es gab Kriege (Korea, Vietnam), es gab Naturkatastrophen (Tsunami, Vulkanausbrüche), Finanzkrisen usw. aber was davon hatte das Potenzial, dass Leben der betroffenen Nationen wirklich nachhaltig zu verändern. Ich spreche hier im Besonderen natürlich von dem Kontinent, auf dem wir leben: Europa.

Nun befanden wir uns Jahrzehnte auf der Insel der Glückseeligen und hatten keinerlei Impuls, über unseren Tellerrand hinweg zuschauen, obwohl es immer wieder Warner und Mahner gab. Wir hatten es uns aber gemütlich gemacht und überließen diese Art des Denkens aber mehrheitlich unseren politischen Repräsentanten. Hören wollten wir solche Informationen aber auch nicht, denn irgendwie sorgten die ja auch für schlechte Laune.

Ebenso haben wir für Jahrzehnte die Lage in Afrika ignoriert. Natürlich gab es Entwicklungs- und auch Wirtschaftshilfe, aber was damit genau passiert ist – hey, wo für hatten wir denn unsere Abgeordneten im Bundestag, den Entwicklungsminister und den Bundeskanzler. Außerdem gab und gibt es doch die UN, UNO, IWF und Weltbank. Die wurden ja schließlich von uns finanziert, also sollten die sich darum kümmern. Das machten diese Leute und Institutionen dann auch, aber erreichten sie irgendetwas damit? Oder vielleicht sogar das genaue Gegenteil von dem, was wir dachten, was sie tun würden?

In Afrika sterben auf der einen Seite Menschen durch Hunger und auf der anderen Seite explodiert dort die Überbevölkerung. Den Menschen dort geht es so schlecht wie eh und je, während lokale Machthaber sich die Taschen voll machen.

Momentan häufen sich die Meldungen, dass diesen Sommer noch mehr Migranten nach Europa (und damit vor allem nach Deutschland) kommen werden, als in den Vorjahren – obwohl wir zum jetzigen Zeitpunkt den Faktur „Familiennachzug“ überhaupt und dessen Wirkungen überhaupt nicht ermessen können. Gleichzeitig laufen auch die Resettlement-Projekte der EU kontinuierlich weiter.

Abstrahieren wir die Situation etwas, um sie fassbarer zu machen: Aus Afrika könnten in den nächsten Jahren jährlich steigende Migrantenströme nach Deutschland kommen, die auch hier bleiben werden. Hierbei ist es simple Arithmetik, wann die Sozialsysteme unseres Landes kollabieren werden. Selbstverständlich springt der Staat als Beitragszahler in die Sozialsysteme ein, dies geschieht aber mit Geld, dass vorher durch Steuern erwirtschaftet wurde. Bekanntlich kann Geld aber nur exakt einmal ausgegeben werden. Deshalb muss die korrekte Frage lauten: Wie lange dauert es, bis sämtliche verfügbare Mittel alleine für die Aufrechterhaltung der Sozialsysteme aufgewandt werden und was genau passiert eigentlich dann? Beginnt dann eine niemals endende Neuverschuldung zur Aufrechterhaltung der Sozialsysteme, oder wird es drastische Steuererhöhungen geben?

Dies ist die monetäre Seite der Flüchtlingskrise. Aber was ist mit der sozialen Komponente?

Deutschland ist ein flächenmäßig ausgesprochen kleines Land. Seine Infrastruktur im städtischen Bereich ist schon heute an der Belastungsgrenze angekommen. Wie soll eine faktisch unbegrenzte Aufnahme von Migranten eigentlich logistisch umgesetzt werden? Was passiert, wenn es vor allem im (begehrten) städtischen Raum keinerlei freie Wohnmöglichkeiten mehr gibt? Wie soll das Zusammenleben der Menschen geregelt werden, wenn schon heute soziale Reibereien zum Alltag gehören?

Ebenso sollte man sich gleichzeitig auch die Perspektive der Migranten ansehen. Welche Perspektiven hat denn ein junger Mann, der weder Lesen kann und auch niemals gearbeitet hat? Wo sind denn die Stellen für derart gering qualifizierte Arbeitskräfte? Wo und wie will man diese Menschen auf ein Bildungsniveau bringen, dass sie am deutschen Arbeitsmarkt partizipieren können? Wollen das diese Menschen überhaupt? Können wir diese Menschen dazu zwingen, wenn sie es nicht wollen?

Und dann wären da noch wir, die wir schon länger hier sind. Wollen wir die resultierenden Wirkungen aus der Migration eigentlich tragen? Hat uns jemand jemals dazu befragt? Warum eigentlich nicht? Was machen wir eigentlich, wenn alles so weitergeht, wie ich das hier skizziert habe? Was bedeutet das für unser Leben und das Leben unserer Frauen und Kinder?

Erlauben Sie mir jetzt, eine kleine Prognose für die nähere Zukunft abzugeben. Wie ich das bereits geschrieben habe, wurden 2015 ohne Sachzwang die Toren Deutschlands weit geöffnet und stehen seitdem sperrangelweit offen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung profitiert jedoch vom jetzigen Establishment und möchte, „dass alles so bleibt“.

Aber: Nichts wird so bleiben, wie es ist!

 Um die Lage in der EU und Deutschland einzuschätzen, haben wir einen verlässlichen Indikator und das ist die Lage in den Großstädten. Das hierzulande über die Unruhen der letzten Tage in Paris nicht berichtet wurde, sollte uns dabei zu denken geben.

In Deutschland gab es bereits ein Ereignis, dass die Hilflosigkeit von Polizei und Sicherheitsbehörden eindrücklich demonstriert hat: die Silvesternacht 2015/2016 in Köln. Die Rechnung ist ganz simpel: Sobald Menschengruppen gezielt und zeitgleich in mehreren Großstädten agieren, bricht die Lage zusammen. Davor hat die politische Führung auch tatsächlich Angst. Diese Angst konnte man auch bereits einmal in Deutschland spüren. Das war die Karnevalszeit 2016 als flächendecken aufgrund des Sturms Ruzica Karnevalszüge abgesagt wurden. Doch was passierte? Es gab strahlenden Sonnenschein und es wehte noch nicht einmal ein laues Lüftchen!

Hier spielte wohl eher die geographische Nähe von Köln und Düsseldorf und die beschränkte Personalstärke der Polizei dazu, dass nicht gleich in mehreren Großstädten die Karnevalszüge mit ausreichend Polizeipräsenz begleitet werden konnten zu frisch war noch die Erinnerung an die Kölner Silvesternacht. Dies glaubte man wohl der unklaren Sicherheitslage geschuldet zu haben …

Aber was passiert, wenn der „Kessel“ bundesweit unter Druck gerät? In Städten bietet sich schließlich jedes Wochenende, wenn genügend potenziell paarungsbereite Sexualpartner, die Gelegenheit einmal so „richtig auf den Putz“ zu hauen. Wie gesagt, es ist eine rein mathematische Frage:

Wann übersteigt das Chaos die stabilisierenden Faktoren?

Stellen wir uns an dieser Stelle einfach vor, dass dieser Zeitpunkt am kommenden Wochenende erreicht wäre. Die Medien würden zumindest anfänglich das tun, was sie auch in Köln für sehr lange Zeit getan haben: gezielte Desinformation betreiben. Doch durch die sozialen Medien und die enge Vernetzung in Deutschland würden Informationen durchsickern. Wenn nun die Situation in den Großstädten eskaliert, würde das keinesfalls im ganzen Land zu einem „Systemausfall“ kommen. Ganz im Gegenteil, der Status Quo würde im Land sehr lange erhalten werden. Dennoch würde aber der „Fall“ der Großstädte eine gewaltige Symbolwirkung haben und die Entwicklung in Gang setzen, von der nicht wenige Menschen mittlerweile glauben, dass sie überhaupt nicht mehr kommen würde.

Der Mensch kann auch als extrem hochentwickeltes Tier verstanden werden. Der Teil des Gehirns, den wir als Sitz der Vernunft und auch als Wissensspeicher für das Schöne, Wahre und Gute ansehen, ist der entwicklungsgeschichtlich neueste: der Neokortex. Neben diesem neuen Teil gibt es viele andere Strukturen, die erst dazu geführt haben, dass sich die Mensch zu seiner jetzigen Form entwickeln konnten: z.B. das Reptiliengehirn. Nun lautet die gängige These, dass der Mensch ja ach so vernunftbegabt ist. Dann schauen Sie zum Vergleich mal genauer hin, wie vernünftig sich der Mensch in seinem Auto auf der Autobahn verhält. Der ganze Irrsinn von stark überhöhter Geschwindigkeit, drängeln, Lichthupe und gewagten Fahrmanövern ist z.B. auf die Amgydala zurückzuführen. Dieser Teil des Gehirns dominiert unser Gehirn und bringt die Vernunft zum Schweigen. Dies ist kein Wunder, denn in vergangenen Tagen mussten wir zum Überleben ohne Denkpause handeln – z.B. wenn uns ein Tier angreifen wollte. Diese Zeiten sind lange vorbei, aber unser Gehirn ist immer noch das Alte!

Wenn sie im ländlichen Raum leben, ist ihnen vielleicht schon mal eine Ratte begegnet. Wenn sich diese Ratten nicht zufällig in ihrem Haus niedergelassen haben, sind diese Tiere zwar vielleicht kein schöner Anblick. Wirklich gefährlich sind diese Tiere aber eigentlich nicht, zumindest solange Sie eine Regel beherzigen: Treiben Sie eine Ratte niemals in die Enge! Die Ratte wiegt (hoffentlich) weit weniger als ein Zehntel ihres Körpergewichts, wird sich aber ohne zu zögern auf Sie stürzen. Es gibt Berichte von Hunden, in deren Schnauzen sich Ratten verbissen haben. Diese Ratten mussten zuerst erschlagen werden, damit man ihre Kiefer brechen konnte. Erst dann konnte man die Hunde von den Ratten befreien.

Manche Menschen binden sich Krawatten um, beschäftigen sich mit Poesie und spielen Geige. Andere Menschen haben sich ganz darauf spezialisiert, andere Menschen zu manipulieren. Nicht wenige Menschen fallen diesen Manipulationen zum Opfer und glauben deshalb, was sie glauben sollen. Fakt ist jedoch, dass der Mensch immer noch über die gleiche Hard- und Software wie vor 2000 Jahren verfügt. Die sogenannte Zivilisation wurde schon oft als millimeterdünner Firnis bezeichnet und exakt das ist sie: ein kultivierender Anstrich über dem Wilden, dem Archaischen und dem Brutalen.

Was aber kann passieren, wenn man Menschen in die Enge treibt?


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