Aktualisierung „Schaltet Facebook ab!“

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Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Nachtrag zu meinem Artikel: „Schaltet Facebook ab: Die Rache des linken Establishments!

Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, gab es am 19. November 2016 ein Treffen von Mark Zuckerberg (Mr. Facebook) und Barrack Obama in Lima.  Zur Erinnerung: Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen fanden bereits am 8. November 2016 statt und Donald Trump stand schon als designierter Präsident der USA fest! Interessanterweise kündigte Facebook noch am selben Tag (!) eine härtere Gangart gegen „Fakenews“ an. Da liegt die Vermutung mehr als nur nahe, dass der scheidende Präsident Obama Zuckerberg kräftig ins Gewissen geredet hat!

Heute wissen wir, was der politisch mediale-Komplex vorwiegend als „Fakenews“ bezeichnet: Konservative und deshalb bürgerliche Standpunkte! Aus diesem Grund verschwinden auch immer wieder betreffende Profile und Seiten auf geheimnisvolle Art und Weise aus den Sozialen Netzwerken. In der Lesart der Volkspädagogen in den Redaktionsstuben handelt es sich dann eben mal wieder um „Botnetze“, die aus automatisierten Propaganda-Profilen bestanden haben. Wer will denn den Gegenbeweis erbringen können?

Die Ergebnisse der Wahlen in Italien dürften das linke Establishment garantiert nicht erfreut haben und es stehen natürlich weitere Wahlen an, z.B. gerade auch in Ungarn, wo es um die Wiederwahl von Viktor Orban geht. Hier liegt nun die Vermutung nahe, dass Facebook sein Verhalten nicht ausreichend politisch korrekt an die Vorgaben aus dem Hintergrund angepasst hat.

Kleine Stilblüte am Rande: Der Fake-Konservative Kolumnist Jan Fleischhauer von Spiegel Online forderte kürzlich, aufgrund der neuen Trump`schen Handelsbeschränkungen ein Exempel an amerikanischen Vorzeigeunternehmen zu statuieren. Raten Sie mal, wen der angebliche Konservative als erstes nennt? Richtig, Facebook!

Ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass an Facebook tatsächlich ein Exempel statuiert werden wird. Soziale Medien waren vom Establishment anders gedacht gewesen. Anstelle Gegenöffentlichkeit darzustellen, sollten die Masse systemtreue „Führer“ präsentiert bekommen, denen sie dann gedankenlos folgt. Wenn Facebook „abgeschaltet“ werden sollte, soll damit eigentlich die Gegenöffentlichkeit zum Schweigen gebracht werden!


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Die EU spaltet Nationen für die Massenmigration

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Was eigentlich genau ist die Europäische Union? Unbedarfte Gemüter halten die EU für ein Synonym für Europa, doch weit gefehlt! Die EU ist natürlich kein alternativer Ausdruck für den Kontinent Europa, sondern lediglich ein künstliches Staatenbündnis.
Hier könnten unbedarfte Gemüter jetzt meinen, dass dieses Staatenbündnis den Interessen seiner Mitgliedsstaaten dienen soll. Nun, so wurde uns allen die EU auch verkauft – aber hier kann man gerne zumindest  geteilter Meinung sein. Man kann nämlich auch der Meinung sein, dass die Struktur EU mittlerweile ein dämonisches Eigenleben entwickelt hat und anstelle dessen ganz eigene Interessen verfolgt.

Beschäftigt man sich mit den Berichten über den EU-Gipfel, so könnte man jedenfalls ganz stark über dieses „dämonische Eigenleben“ ins Grübeln kommen!

Keine andere als unsere geliebte und verehrte Bundeskanzlerin brachte dort nämlich den Vorschlag ein, dass Auszahlung aus dem EU-Hilfsfond  für weniger entwickelte Regionen „künftig auch das Engagement vieler Regionen und Kommunen bei der Aufnahme und Integration von Migranten widerspiegeln“. Klartext: Strukturschwache europäische Regionen sollen künftig nur noch „Entwicklungshilfe“ bekommen, wenn sie Migranten aufnehmen. Hier sind natürlich besonders die Visegrad-Staaten wie z.B. Polen und Ungarn ins Visier genommen worden.

Spannend ist nun ein in den letzten Tagen bekanntgewordener Ansatz zur Förderung der Massenmigration: Es können nämlich nicht nur Nationen Gelder aus dem Hilfsfond beantragen, sondern auch Regionen und sogar einzelne Kommunen. Auf diesem Weg sollen dann „blockierende“ Regierungen ausgeschaltet und umgangen werden, denn abtrünnige Regionen und Kommunen gibt es in nahezu jedem Staat der EU und diese könnten dann auf „eigene Kappe“ Flüchtlinge aufnehmen um Gelder zu bekommen. Ist das nicht ein hübscher, kleiner, dreckiger Trick der Globalisten?

Wie immer ist aber die Ratio der beste Weg, wer denken kann ist also klar im Vorteil! Wechseln wir doch einfach mal die Perspektive und schauen uns ähnliche Praktiken im Weltgeschehen an. Man könnte da z.B. auf die Geschäftspraktiken des Internationalen Währungsfonds (IWF) verweisen, die vereinfacht aus toxischen Krediten  bestehen: Ein Staat bekommt einen großzügigen Kredit, wenn er massive neoliberale Reformen durchführt und das Geld für die Infrastruktur ausgibt. Hört sich gut an, hat aber schon mehrere Staaten völlig ruiniert. Teil der neoliberalen Zwangsmaßnahmen sind nämlich massive Senkungen von „Handelsbarrieren“, wie z.B. Abschaffung von Zöllen und Subventionen.  So kam es in Argentinien 2002 zuerst zur Zahlungsunfähigkeit und warf dann den IWF aus dem Land. Kurz: Hier führen Kredite dazu, dass letztlich ein wesentlich größerer Kapitalbedarf entsteht und einen Staat völlig ruinieren kann. Interessante Form von „Hilfe“, nicht wahr?

Jetzt aber zurück zu uns und damit zur EU. Es soll nun Fördergelder für Kommunen und Regionen geben, die Migranten aufnehmen. Dabei kursiert ein Betrag von 10.000 Euro pro Kopf durch das Internet. Eine klamme Stadt könnte jetzt auf den Gedanken kommen und einfach mal 100 Migranten aufnehmen, um somit 1000000 Euro an Hilfsgeldern zu bekommen. Schon hier sollte der Milchmädchen-Charakter dieser Rechnung durchschimmern, denn die Kosten für einen Migranten übersteigen wohl mühelos die 10.000 Euro Grenze. Soweit bekannt soll es sich bei den Hilfsmitteln nicht um perpetuelle, sondern um Einmalzahlungen handeln – während die Kosten weiterlaufen…

Wenn das mal nicht wieder symptomatisch für den Themenkomplex „Linke und Finanzen“ ist…


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Schaltet Facebook ab: Die Rache des linken Establishments

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Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41338339

Facebook: Katzenbilder neben freizügigen Fotos und Hasspostings. Für jeden User ist etwas dabei, jedem Tierchen sein Pläsierchen. In der jüngeren Vergangenheit zeigte sich das Netzwerk aber von seiner restriktiven Seite und zensierte konservative und systemkritische Beiträge mit Hilfe der Stiftung der Schande (Antonio Amadeu-Stiftung). Doch nach einem Datenskandal spricht die Politik auffallend klare Worte und zeigt Facebook ihr garstiges Gesicht. Was steckt dahinter?

 

Da draußen tobt ein Krieg. Die Fronten dabei sind aber selten deutlich auszumachen und auch die einzelnen Fraktionen scheinen seltsam schemenhaft zu sein. Auf der einen Seite befindet sich das seit Jahrzehnten inthronisierte, linke Establishment. Auf der anderen Seite befinden sich vermeintliche Rechtspopulisten und Autoritäre. Ein Hauptkampfplatz dieses Krieges sind u.a. auch die sozialen Medien und damit natürlich auch Facebook und Co.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist ein Zensurinstrument mit verheerender Wirkung, zwingt es die Betreiber im Social Media Geschäft doch zur Löschung unliebsamer Inhalte innerhalb einer definierten Frist. Ziel des NetzDG sind neben Hasspostings natürlich auch das, was vom Establishment als Fakenews gebrandmarkt wird. Dies gilt zumindest dann, wenn es sich um nicht-linke Anbieter handelt, ansonsten sieht man das alles nicht so eng. Wer Hatespeech und Fakenews definieren kann, kann somit mit leichter Hand schalten und walten wie er will und den Informationsmarkt nach Gutdünken dominieren. Also eigentlich eine bequeme Ausgangslage für das Establishment, also warum jetzt die Antipathie ausgerechnet gegen Facebook?

Der angebliche Datenskandal im Zusammenhang mit dem Unternehmen Cambridge Analytics sollte hier nur als Katalysator, oder besser noch als Zünder für eine Sprengladung verstanden werden. Cambridge Analytics sammelte massenhaft mithilfe einer App Daten von Mitgliedsprofilen bei Facebook und wertete diese aus. Hier muss jedoch entschieden betont werden, dass die Facebook Nutzer ihre Daten freiwillig veröffentlicht haben und ebenso freiwillig die App von Cambridge Analytics installiert haben. Der Vorwurf an Facebook lautet somit eigentlich nur auf „Unterlassung“, also auf das Vergehen, dem Datenschutz nicht ausreichend entsprochen zu haben. Dies kann und sollte man aber durchaus kritisch sehen, denn Social Media ohne Preisgabe von persönlichen Präferenzen ist schlicht unmöglich umzusetzen und entspricht einer Party, bei der alle Gäste in Burkas erscheinen und kein Wort miteinander austauschen. Also eher einer äußerst langweiligen Veranstaltung…

Ebenso richtig ist auch der Einwurf, dass Social Media generell Unsinn ist und jeder User sich sehenden Auges in Gefahr gebracht hat. Ironischerweise wurde die jetzige Entwicklung auf sehr gekonnte Art und Weise durch das Buch „The Circle“ von Dave Eggers schon vor Jahren vorweggenommen. Es hat aber eigentlich niemanden interessiert, obwohl das Buch ein Bestseller wurde.

Nein, im „Facebook Skandal“ geht es um etwas völlig anderes, nämlich um Freiheit. Damit meine ich unsere aller Freiheit und vor allem auch unsere Meinungsfreiheit. Facebook ist grundsätzlich seit ca. 2 Jahren klinisch tot, zumindest was seinen Status als soziales Netzwerk angeht. Dafür gibt es zwei Gründe:

  • Regressive Manipulationen am Algorithmus von Facebook
  • Die Beteiligung der Stiftung der Schande und das NetzDG

Den ersten Punkt können alle Blogger, YouTuber und Unternehmer bestätigen. Die Reichweite eines Profils oder einer Seite ist ohne Sponsoring auf Facebook gleich Null. Unter Sponsoring versteht Facebook nun nichts anderes, als bezahltes Schalten von Anzeigen: Ich schreibe etwas, packe einen Link dazu und keiner sieht es – außer ich zahle bares Geld. Der Grund dafür ist der Algorithmus des Unternehmens, der effektiv die Viralität eines ungesponsorten Postings unterminiert. Dies trifft mittlerweile sogar auf Postings von „Freunden“ auf ihrer Freundesliste zu – hier hat sich dann der Begriff „sozial“ völlig ad absurdum geführt. Aber sei es drum…

Den zweiten Punkt habe ich ja schon bereits weiter oben angedeutet: Es wird zensiert, bis die Schwarte kracht! Es reichen teilweise schon völlig harmlose Formulierungen, um User mit tage- oder wochenlangen Sperren zu belegen. Was genau Hass ist, darf federführend die Antonio Amadeu-Stiftung oder ein Dienstleister der Bertelsmann Stiftung entscheiden. Dass hier dann besonders und  nach rechts geschaut wird, versteht sich ja von selbst!

Aber das erklärt immer noch nicht den Vernichtungswillen gegenüber Facebook, also muss es da noch einen anderen Grund geben. Und es gibt da tatsächlich einen Grund, nur werden Sie darüber niemals bei den sogenannten Alphajournalisten etwas erfahren – das wäre nämlich nicht systemkonform!
Facebook hat vielen Wünschen der Politik sogar überentsprochen, dennoch möchte man das Unternehmen vielerorts absägen. Das linke Establishment ist nämlich ziemlich sauer, dass die User nicht so dumm wie erwartet waren! Anstelle stur weiter im Licht der Öffentlichkeit ihre Meinung zu posten, haben sich zahlreiche private und nicht für fremde Augen zugängliche private Gruppen auf Facebook gebildet. Zwar schleusen sich immer wieder mal linke Journalisten/Denunzianten ein, aber bis das passiert, kann es unter Umständen etwas dauern. Sind die Moderatoren einer solchen Gruppe auf Facebook clever und schnell genug, unterbinden sie zu offensive Statements und setzen verdächtige Neumitglieder schnell vor die Tür.

In diesen „geschlossenen Foren“ brodelt es kräftig und vor allem greift hier kein autoritärer Algorithmus ein, so dass Postings (für die Gruppenmitglieder) zu 100% sichtbar bleiben. Die Anwendung eines NetzDG fällt ziemlich schwer, denn die Postings sind von außen nicht sichtbar und somit auch nicht zu melden. Wenn sich diese „Zellen“ nun über einzelne Mitglieder miteinander vernetzen, entsteht eine Art „autarke Parallelgesellschaft“, in der ungestört und unbeobachtet Links und andere Informationen geteilt werden. Das gefällt Herrn Maas und seiner Nachfolgern Frau Barley ja nun überhaupt mal gar nicht!

Aber es gibt noch einen gewichtigen Aspekt, auf den alles oben Gesagte ebenso anwendbar ist. Facebook ist ein Bigplayer der Branche und hat auf einer Einkaufstour auch der Deutschen liebsten Messenger aufgekauft: WhatsApp. Dort gibt es ja auch genügend Kommunikation, die nicht so ganz ohne Weiteres von außen beobachtet, dokumentiert und geahndet werden kann. Würde Facebook zerschlagen, würde dies auch WhatsApp betreffen. Das ist doch für das linke Establishment äußerst praktisch, oder?

Es geht hier natürlich nicht darum, dass natürlich und selbstverständlich jede private Gruppe und jeder Chat ohne Schwierigkeit und Wissen der Teilnehmer zu knacken ist. Wer diese Möglichkeit verneint, ist einfach unglaublich leichtgläubig. In der Praxis kann aber kein Nachrichtendienst der Welt jeden einzelnen Chat infiltrieren und auswerten. Dieses Prozedere wird nur dann angewandt, wenn es dazu einen begründeten Verdacht gibt, ansonsten reicht einfach die Manpower nicht aus und jede Infrastruktur würde zusammenbrechen.

Das linke Establishment führt hier also eigentlich einen Krieg gegen Meinungsfreiheit und glaubt, dass sich User wieder ins Rampenlicht zerren und dort dann für ihre Meinungsäußerungen bestrafen lassen – deshalb soll Facebook beseitigt werden, denn die dort entstandene Gegenöffentlichkeit ist den Verantwortlichen ein Dorn im Auge!

Diese Vorstellung ist sowohl kindisch, also auch vorgestrig. Selbst wenn Facebook von heute auf morgen „abgeschaltet“ würde, würden die User nicht einfach wieder öffentlich posten. Anstelle dessen würden sie zu alternativen Anbietern wie gab.ai, dem russischen VK.com oder der App Discord wechseln. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten und wer es dennoch versucht, wird zermalmt werden!

Also lehnen wir uns zurück und beobachtend den Feldzug gegen Facebook, während anderswo jeden Tag neue Netzwerke entstehen, von dem das Establishment zum jetzigen Zeitpunkt noch absolut keine Ahnung hat!


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Gastbeitrag: Das Holocaust-Mahnmal in Berlin

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Das Holocaust-Mahnmal in Berlin                                                  von Detlef Alsbach

Ein deutsches Gericht hat das Anti-Höcke-Mahnmal zur Kunst erklärt und begründet dieses Urteil sowohl mit der Kunstfreiheit als auch mit der Meinungsfreiheit. Als Höcke in seiner Rede das Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnete, glaubte er, sich auf die Meinungsfreiheit beziehen zu können. Wie naiv die Aussagen von Höcke waren, sah man an den Reaktionen. Auch ich habe mich den Reaktionen der Kritiker angeschlossen. Ob Höcke bei seinen dümmlichen Aussagen über das Mahnmal nachgedacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis, aber das Holocaust-Mahnmal ist ein Mahnmal der Schande, und zwar der deutschen Schande. Dieses Mahnmal zeigt die deutsche Schuld auf und das ist gut so. Deutschland hat Schande auf sich geladen und diese Schande muss dokumentiert werden, dauerhaft.

Die Schuld ist so groß, dass wir uns diese immer noch verwerfen lassen müssen. Allerdings trägt die heutige lebende Generation keine Schuld mehr an den Schandtaten ihrer Vorfahren. Es leben nur noch ganz wenige Täter von damals. Wir haben keine Schuld daran, was damals leider geschehen ist. Dies kann man nicht mehr rückgängig machen, aber das deutsche Volk trägt diese Schande und die damit verbundene Last.

Die heutige Generation trägt an der Vergangenheit keinerlei Schuld, aber trotzdem wird sie zur Verantwortung gezogen. Wir sind bereit, uns dieser Verantwortung zu stellen. Das tun wir tagtäglich, denn seit dem Ende des 2. Weltkrieges müssen wir Reparationszahlungen leisten, wir, die wir immer noch als schuldig angesehen werden, obwohl wir nicht die Täter sind. Trotzdem stehen wir zu unserer Verantwortung, aber Schuld haben wir keine.

Wir haben Verantwortung übernommen, gerade durch das Berliner Holocaust-Mahnmal. Unsere Verantwortung ist es, dafür zu sorgen, dass so etwas Schreckliches wie die systematische Ermordung von Menschen niemals wieder geschehen kann.

Auch durch die Aktionen der Stolpersteine überall in Deutschland wird an unsere Verantwortung appelliert, doch sollte Verantwortung nicht mit Schuld verwechselt werden.

Schuld hatten die damaligen Politiker, die durch ihr Versagen dafür gesorgt haben, dass ein Diktator an die Macht kam, der einen pathologischen Hass auf Juden hatte. Schuld hatten auch die vielen Menschen, die diesen Diktator gewählt haben. Dieser menschenverachtende Diktator hat nie einen Zweifel daran gelassen, was er vorhatte und trotzdem wurde er ins Amt gehoben. Diese Schuldigen haben teils bezahlt, die Politiker meist mit dem Leben und die Bürger mit der nahezu totalen Zerstörung ihres Landes. Viele Schuldige sind gestorben, teils in Gefängnissen und teils durch die katastrophalen Zustände nach dem Krieg.

Leider wurde aber nicht jeder Schuldige zur Verantwortung gezogen, denn gerade Politiker haben eben nach dem Krieg oftmals genau die Verbrecher in Ämter berufen, die sie während des Schurkenregimes auch inne hatten. Man bedenke auch die vielen Reichen, hier zum Beispiel Flick, der zwar für seine Kollaboration mit den Nationalsozialisten ins Gefängnis kam, aber vorzeitig entlassen worden ist und den man nicht enteignet hatte, obwohl der von ihm angehäufte gigantische Reichtum auch auf die Enteignung von jüdischen Eigentum zurückzuführen ist.

Viele Großunternehmen, die heute noch Milliarden scheffeln, haben eine nationalsozialistische Vergangenheit, aber die zahlen eben nicht für ihre Schuld. Der heutige Bürger zahlt für eine Schuld, die er tragen muss, die er aber nicht zu verantworten hat.

In keinem Land der Welt wird sich der Verantwortung so sehr gestellt wie in Deutschland. Es gibt zahlreiche Gedenkstätten über die Verbrechen der Nationalsozialisten, Museen und viele Denkmäler. Und es gibt fast rund um die Uhr Fernsehsendungen, die auf die Schuld der Deutschen verweisen. Die Bürger von heute haben keine Schuld, aber sie sollen Schuld haben. Denn der Schuldige ist doch ein braver Bürger, der von Schuldgefühlen geplagt nicht aufmuckt. Die heutigen Politiker lassen keine Gelegenheit aus, um den Bürger mit Schuld in die Knie zu zwingen. Erst dieser aufoktroyierte Schuldkomplex sorgt dafür, dass der Bürger Scheu hat, gegen diesen Wahnsinn zu opponieren.

Durch die Medien, die zum Sprachrohr der Schuld geworden sind, wurden Bürger dazu erzogen, zu dulden, egal was kommt. Und diese Medien lassen keinen Zweifel daran, was geschieht, wenn man nicht mehr erdulden will. Wer nicht mehr dulden will, wird zum Nazi, der nicht nur gesellschaftlich ruiniert werden soll, sondern auch immer öfter wirtschaftlich. Doch sollten sich die Medien vor Augen führen, dass dies die Instrumente der Nationalsozialisten waren.

China hat damals während der Kulturrevolution viele Millionen Menschen – wie viele es genau waren, werden wir niemals erfahren, mal spricht man von 40 Millionen, ein andermal von 80 Millionen – verloren, ermordet durch die eigene Bevölkerung. In Russland sind bei den innerrussischen Säuberungsaktionen wohl auch zwischen 20 und 40 Millionen Russen umgekommen. Doch in diesen Ländern gibt es das nur marginal, dass man sich immer und immer wieder die Schuld vorwirft. In China und Russland sind die Schandtaten an die eigene Bevölkerung nahezu vergessen.

Anders verhält es sich in der Türkei, dort wird der Genozid an den Armeniern immer noch geleugnet. Wer den Massenmord an den Armeniern in der Türkei zum Thema macht, wird sein blaues Wunder erleben. Niemals würde die Türkei sich in der Schuld wühlen. Die allermeisten Türken lehnen jegliche Verantwortung der Schandtaten ihrer Vorfahren ab, aber wir in Deutschland müssen uns die Schandtaten unserer Vorfahren persönlich anrechnen lassen. Immer, wenn Deutsche sagen, dass sie doch keine Schuld haben, kommt reflexartig der Vorwurf, ein Nazi zu sein, denn nur Nazis leugnen ihre Schuld.

Geht es nach den Politikern, dann soll der Bürger Schuld tragen bis zum letzten Tag, aber keine Verantwortung. Der Bürger wird durch die Schuld zur Erbsünde gezwungen. Schuld macht abhängig und ein schlechtes Gewissen, für welches man gerne bezahlt. Schuld macht betroffen und jeder Politiker hat daran Interesse, dass der Bürger weiter spurt.


Detlef Alsbach ist Autor. Seine aktuelles Buch ist direkt mit einem Klick auf das Cover erhältlich. Ebenso sind seine Bücher bei Amazon oder jeden gut sortierten Buchhandel erhältlich.


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Heino und die SS

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Bildquelle: Michael Movchin – Eigenes Werk 

 

Heimat ist ein an sich keimfreies und absolut politisch korrektes Wort. Deshalb will sich auch die CDU damit schmücken und hat sogenannte „Heimatbotschafter“ ernannt. Einer davon ist u.a. der Sänger Heino(79). Auf dem ersten Heimatkongress am 18.03.2018 in NRW überreichte Heino der dortigen Heimatministerin Ina Scharrenbach ein Geschenk, dass sich im Nachhinein als angeblich sehr brisant herausgestellt hat.

Bei dem erwähnten Geschenk handelt es sich um sein längst vergriffenes Album „Die schönsten deutschen Heimat- und Vaterlandslieder“, das 1981 veröffentlicht wurde. Nun sagt der Volksmund, dass böse Menschen keine Lieder haben. Was also kann es da für ein Problem mit dem Geschenk geben?

Auf dem Album finden sich Titel wie „Der Gott, der Eisen wachsen ließ“, „Wenn alle untreu werden“ oder „Ich hatt`einen Kameraden“. Zuerst lief die Westdeutsche Zeitung Amok und meldete mit Schaum vor dem Mund, dass 5 der insgesamt 24 Lieder auch im Liederbuch der SS verzeichnet seien. Nun war die Bombe geplatzt!

Wir alle benutzen meist regelmäßig die Autobahn, begehen gemeinsam den Tag der Arbeit und Berlin ist auch wieder Hauptstadt – alles kein Problem. Im Zusammenhang mit der deutschen Identität ist das aber anders. Lieder die von den Nazis gesungen wurde, sind generell böse, auch wenn diese Lieder schon lange vor 1933 im Umlauf waren.

Die linken Journalisten übertreffen sich nun gegenseitig beim Kotzen von grünem Schleim. Ein Kollege bezeichnete Heinos Album als „vergiftetes Geschenk“.

Heimatministerin Scharrenbach verwahrte sich dann schleunigst dagegen, in irgendeiner Weise mit der nationalsozialistischen Ideologie in Verbindung gebracht zu werden. Man sieht wie die Vertreterin der ehemals konservativen Partei artig über wirklich jedes linkes Stöckchen hüpft, um nur ja keinen braunen Fleck auf ihrer mittlerweile roten Weste zu bekommen. Niedlich, oder?

Die SPD spielte dann natürlich ihre gewohnte Rolle als hypermoralische Vereinigung von Gutmenschen und kritisierte, dass Heino überhaupt als Heimatbotschafter ausgewählt wurde. Als Gründe für diese Aussage werden der Auftritt von Heino in Südafrika während der Apartheid und ein Auftritt zu Ehren von Hans Filbinger (CDU) angeführt. Beim letzten Auftritt begann Heino den unfassbaren Frevel, alle drei Strophen des Deutschlandlieds zu singen. Oh mein Gott!

Es ist bezeichnend, wen die SPD viel lieber als Heimatbotschafter gesehen hätte: den schwarzen TV-Koch Nelson Müller und den ebenfalls schwarzen Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah. Dies ist keine Zuspitzung, sondern eine exakte Wiedergabe der SPD-Forderung!

Bodo Ramelow (Linkspartei) sagte vor einigen Wochen, dass er sich den Begriff Heimat von keinem Nazi wegnehmen lassen würde. Der Fall „Heino und die SS“ kann aber auch als Beleg dafür verstanden werden, dass es in unserem Land mindestens zwei Definitionen von Heimat gibt: eine linksbunte Wahnphantasie und eine andere. Als Nichtlinker muss man vielleicht einsehen, dass die Distanz zwischen diesen Definitionen absolut unüberbrückbar ist. Vielleicht ist es sogar so, dass sich diese Definitionen gegenseitig ausschließen!

Durch den Shitstorm der linksgrünen Presse hat die Angelegenheit nun Fahrt aufgenommen und dürfte sicherlich noch für etwas Aufsehen sorgen. Eines ist aber schon jetzt klar: Nicht jeder der von Heimat spricht, spricht auch von einer Heimat in der wir alle gut und gerne leben wollen!

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Hitler als Ampelmännchen?

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Zum 129 Geburtstag von Adolf Hitler hat sich die Stadt Braunau am Inn etwas Besonderes einfallen lassen. Ganz in der Nähe der Stelle, an der Ende April eine große Statue errichtet werden soll, wurde eine Ampel mit einer Adolf-Hitler-Schablone ausgerüstet. Dort leuchtet Hitler von nun an lustig, manchmal rot und manchmal grün.

Nein, lieber Leser – ich gestehe: Das sind lupenreine Fake News! In Deutschland und Österreich ist nichts dergleichen geplant. Anstelle dessen ehrt man aber völlig unbefangen keinen Geringeren als Karl Marx auf die beschriebene Art und Weise. Anlässlich seines nahenden 200.Geburtstags ehrt die Stadt Trier ihren berühmten Sohn. Oberbürgermeister Wolfram Leibe(SPD) sagte unbekümmert zum Anschalten der Ampel am 19.03.2018:

„Wir zeigen Flagge für Karl Marx.“

 2018 sollte man aber vielleicht doch etwas sensibler und kritischer sein, wenn man „Flagge zeigen“ will. Karl Marx war der Gründervater des Kommunismus, also eben jener Ideologie, der weltweit bisher mehr als 100 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind! Ob eben jener berühmte und berüchtigte Sohn der Stadt Trier jemals selbst einen Menschen getötet hat, kann ich nicht sagen. Nach unserem heutigen Verständnis muss er aber definitiv als Hetzer und geistiger Brandstifter angesehen werden, dem zumindest ganz entschieden Mitverantwortung angelastet werden muss! Dennoch gibt es in z.B. Deutschland zahlreiche Straßen und Plätze, die nach Karl Marx (und auch anderen Kommunisten) benannt sind.

Dass ein Bild von Karl Marx an einer Ampel in Trier angebracht wurde und dort abwechselnd grün und rot leuchtet, kann nur als unfreiwillige Komik angesehen werden: Die rot-grün-versiffte Republik wird dort quasi mit Leuchteffekten in einer minimalistischen Kunstinstallation symbolisiert.

Genau von dieser Art Schizophrenie berichte ich auch in meinem neuen Buch „Linksversifft“. Während sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Republik (zu Recht) von allen Personen und Symbolen des Nationalsozialismus distanziert hat, begannen schon zu damaligen Zeiten der rote Filz und die dazugehörige Folklore an allen Ecken und Enden zu wuchern. Die BRD und ihre Organe waren niemals auf dem rechten Auge blind, dafür herrschte und herrscht aber ein Totalausfall auf der linken Seite!

Das Bewusstsein für die Gefahr von links wurde weder durch die Gewaltexzesse beim letzten G20-Gipfel in Hamburg verändert und wird auch wahrscheinlich ebenso durch die Sprengstofffunde bei der Antifa in Thüringen nicht tangiert.

Das Gegenteil ist der Fall: „Der Kampf gegen Rechts“ wird von staatlicher Seite nicht nur toleriert, sondern sogar oftmals ganz direkt finanziert. Dabei wird die Kampfzone auch gerne auf alles Konservative erweitert, denn das ist ja schließlich der natürliche Fressfeind der Linken!

Wenn in Deutschland am 5. Mai der 200. Geburtstag des geistigen Brandstifters Marx gefeiert wird und man ihm sogar Statuen setzt, sollte das für alle selbstständig denkenden Menschen ein Zeichen sein. Entspricht ein solcher Umgang mit Sozialisten und Kommunisten tatsächlich dem deutschen Selbstbild? Wollen wir tatsächlich Gründerväter von Ideologien verehren, die zahllose Menschenleben gekostet haben?

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Datenschutzerklärung

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Präambel

Eine weiteres (sinnentleertes) Gesetz der EU zwingt mich zu dieser m.M. völlig unsinnigen, zeitraubenden und auch lächerlichen Abgabe einer Datenschutzerklärung. Wenn Sie Zeit sparen wollen: Ihre persönlichen Daten interessieren mich absolut nicht. Ich bin Autor und handele nicht mit irgendwelchen Daten. Alles weitere entnehmen Sie bitte der folgenden Datenschutzerklärung. Ach so, bevor ich es vergesse:  EU – besuch` mich mal am Abend!

Und jetzt: Viel „Spaß“ bei der Lektüre dieser langweiligen und überflüssigen Erklärung!

Geltungsbereich

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Bonner Erklärung vom 15.03.2018

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Bonner Erklärung vom 15.06.2018

Auch 2018 gehen die Anfeindungen gegen die Russische Föderation und deren Präsidenten Wladimir Putin unvermittelt weiter. Aktuell wird der Fall „Skripal“ von Großbritannien instrumentalisiert, um dem Ansehen Russlands zu schaden und um gleichzeitig u.a. vom gigantischen Missbrauchsskandal in Telford abzulenken.

Diesen Anlass nutzte nun auch „Bundeskanzlerin“ Angela Merkel, um sich erneut gegen Russland zu wenden. Meiner Meinung nach wurde damit endgültig eine rote Linie überschritten!

Ich erkläre hiermit meine volle Solidarität gegenüber der Russischen Föderation und ihrem Präsidenten Wladimir Putin. Ebenso distanziere ich mich ausdrücklich von der Politik der Bundesregierung, da ich diese als feindselig und unaufrichtig empfinde. Diese Art der Politik findet nicht in meinem Namen statt!

Mit dem russischen Volk verbindet uns Deutsche eine historische Nähe und Verbundenheit, die auch durch die Schrecken des Zweiten Weltkriegs nicht zerstört werden konnte. Ein eindrücklicher Beleg für diese Aussage ist das Geschenk der deutschen Wiedervereinigung, das vor allem auf die selbstlose Initiative Russlands zurückzuführen ist. Während andere „Freunde“ in Europa uns diese historische Möglichkeit lange nicht gewähren wollten und uns diese dann nur für die Einführung des Euros gewährten!

Ich bin die ewige Hetze gegen Russland endgültig leid. Als Kind des Kalten Krieges hörte ich immer und immer wieder vom „bösen Ivan“, der uns permanent mit seinen Panzern überrollen wollte. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde uns das russische Volk als ewig besoffene und rückständige Verlierertruppe verkauft. In den letzten Jahren geistert nun immer wieder das Narrativ von den bösen russischen Hackern durch die Medien. Präsident Wladimir Putin wird als Mischung aus Despoten und Witzfigur karikiert, obwohl gerade dieser Mann immer und immer wieder uns Deutschen die Hand gereicht hat.

Damit muss nun endgültig Schluss sein, deshalb fordere ich die Bundesregierung ausdrücklich zu einem Kurswechsel in ihrer Russlandpolitik auf! Lassen Sie uns dafür eintreten, dass es niemals wieder zu einem Krieg zwischen Deutschland und Russland kommt. Unsere Völker haben bereits genug gelitten und sollten anstelle dessen Seite an Seite die Zukunft erobern!

Stefan Müller

 

Geben Sie dieser Erklärung Gewicht, indem Sie sie in einem Kommentar unterzeichnen und auf jedem beliebigen Weg verteilen.

Lassen Sie uns eine Tatsache niemals vergessen:

Wir sind das Volk!

 

Die absolut Eierlosen

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Demokratie wird einem seit der Schulzeit als beste aller Welten verkauft. Kritik an der Demokratie gilt als Tabu, ja sogar als maximaler Frevel in der westlichen Welt. Eher würde die katholische Kirche Kritik am Papst hinnehmen, als die gesamte westliche Welt ihrerseits Kritik am goldenen Kalb der Demokratie akzeptieren würde. Doch gerade die politischen Ereignisse in Deutschland machen nachdenklich.

Demokratie. Kann es einen Wert oder eine Institution geben, die für die westliche Welt eine höhere Symbolik haben könnte?

Um genau zu sein, handelt es sich meist um sogenannte liberale Demokratien und in Deutschland um die parlamentarische Demokratie. Der Souverän ist das Volk und dieses wählt lediglich Vertreter, die in seinem Sinne entscheiden sollen.

Hinter uns Deutschen liegt die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Doch handelt es sich auch um die Beste? Wohl kaum!

In der BRD ächzt und kracht es im Gebälk und zwar so laut, dass es auch die Elite zumindest aktiv überhören muss. Aber wie sagte Angela Merkel nach der letzten Bundestagswahl?

„Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten.“

Mittlerweile finden fast jeden Tag Demonstrationen statt, in denen Plakate getragen und Sprechgesänge skandiert werden, wo #MerkelMussWeg gefordert wird. Ein eindrückliches Beispiel dafür waren die Demonstranten bei den letztjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, die Zahl anderer Veranstaltungen ist mittlerweile Legion.

Große Teile der Bevölkerung lehnen die Politik der Kanzlerin ab, was sich auch in den mageren Ergebnissen für die CDU bei der letzten Bundestagswahl widergespiegelt hat. Die Kanzlerin wollte es aber dennoch nicht verstehen.

Ganz ähnlich sah es bei der SPD aus. Viele SPD Mitglieder wollten keine Fortführung der GroKo, fügten sich dann aber doch dem geballten Druck von Politik und Medien. Dafür rollten dort dann aber (wenigstens) die Köpfe von Martin Schulz und Sigmar Gabriel, da beide Politiker zudem auch taktische Fehler gemacht hatten.

Im Hause Merkel passierte hingegen noch weniger, nämlich gar nichts. Revolution in der CDU wäre ein passender Titel für eine absurde Glosse. CDU-Mitglieder haben jedes Rückgrat eingebüßt, wenn sie es je eines besessen haben sollten. Nach der Ära Kohl stolperten sie hilf- und ebenso kopflos in die Ära Merkel. Sollte nichts dazwischenkommen, stolpern sie auch in die Ära Kramp-Karrenbauer. Damit gleicht die Partei ebenso einem absolutistischen Staat aus längst vergangenen Tagen, wie auch dem Ensemble des Mann`schen Zauberbergs.

Es wurde und wird ja viel über die vermeintlich ach so Offene Gesellschaft und den Pluralismus gesprochen, ebenso über Partizipation, demokratische Strukturen und auch über politisches Engagement. Dabei handelt es sich allesamt um Grundpfeiler der Demokratie, sie sind also systemrelevant.

Doch irgendwas ist faul im Staate Dänemark. Gerade die Basis einer Partei wird als Regulativ zwischen dem Berufspolitikertum und den normalen Menschen angepriesen. Aber stimmt das wirklich? Funktioniert dieses Regulativ noch?

Wenn man sich die SPD ansieht, so stößt man da wohl zuerst auf den Mitgliederentscheid zum Koalitionsvertrag von 2013. Damals votierten ganze 75,96% (Wahlbeteiligung: ca. 78%) für die Große Koalition. 2018 votierten dann 66,02% (Wahlbeteiligung wieder ca. 78%) erneut für die GroKo. Trotz aller Bedenken, trotz des Selbsthasses auf die (angeblich) neoliberale Politik unter Schröder und trotz der drohenden Marginalisierung durch die Sozialdemokratisierung der CDU willigt die Basis der SPD unterwürfig in eine Fortführung der GroKo ein. Damit sichern die SPD-Mitglieder der Partei eine Repräsentation im Merkelschen Bundeskabinett, die eher einem Wahlergebnis von 30% als 15% entspricht. Profitieren werden davon allerdings nur die betreffenden Funktionäre, nicht die Partei und auch nicht deren Wähler.

Im Fall der SPD hat das Mitgliedervotum von 2013 sage und schreibe 1,6 Millionen Euro gekostet. Mit Geld kann man eben jede Menge Illusionen kaufen!
Diese Illusionen spart man bei der CDU konsequenterweise. Dort wählt man dann lieber auf den Geheiß von Merkel die anämische Annegret Kramp-Karrenbauer mit fast 99% zur CDU-Generalsekretärin. Trotz einem angeblichen Renegaten als Chef der Jungen Union und angeblichen anderen, gar nicht so wenigen Merkel Kritikern. Die Wahrheit lautet: diese Kritiker gibt es doch überhaupt nicht. Die Untertanen sind Kopien ihrer Fürstin, der ebenfalls jeder Kompromiss zum Machterhalt recht ist.

Merkel wird am 14.03.2018 wiedergewählt. Wer etwas anderes glaubt, ist entweder naiv oder nimmt Drogen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob sie eine Kanzlermehrheit oder nur noch eine einzige Stimme benötigen würde. Das Merkel geht in ihre letzte Verlängerung, das ist momentan leider tatsächlich alternativlos und unausweichlich.

Für jeden Bundestagsabgeordneten mit gesundem Menschenverstand und einem ebenso intakten Rückgrat bietet sich aber eine Gelegenheit, wie er ein Zeichen setzen kann. Angela Merkel wird ihren Kanzlereid erneuern. Just in dem Moment, in dem folgende Wort fallen:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden…“

 Kann es nur eine Reaktion geben: Lautes Gelächter oder Buhrufe! Dies wäre eine dem Anlass absolut angemessene und würdige Meinungsäußerung. Dazu würden aber Eier benötigt und das betrifft nicht nur in Zeiten der genderneutralen Sprache natürlich Männlein wie Weiblein.

Wer nur einen Funken Anstand besitzt und dieser Vereidigung im Schloss Bellevue beiwohnt, muss einfach ein Zeichen setzen. Ansonsten schneidet sich diese Person selbst die Eier ab. Warum aber sagt mir mein Gefühl, dass höchstens einige AfD-Abgeordnete ihren Hintern hoch und den Mund aufbekommen werden?

Ob das daran liegt, dass es sonst ja keine Opposition im Bundestag gibt, oder ist es eher die Tatsache, das der Bundestags sonst von absolut Eierlosen bevölkert wird?

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AfD, PEGIDA, das Erste Gebot und die Geschichte vom barmherzigen Samariter

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Liebe Leser, liebe Freunde!
Den untenstehenden Aufsatz erhielt ich von meinem Leser Wilhelm Schneider zugeschickt. Da mich der Aufsatz der angesprochen hat, habe ich ihn nun an dieser Stelle veröffentlicht. Sollten Sie Anmerkungen dazu haben, können Sie diese gerne an mich schicken, ich leite sie gerne an Herrn Schneider weiter: info@stefanmueller.org


Am 03.09.2015 nahm Frau Dr. Merkel einen Ehrendoktortitel der Universität Bern entgegen.

Nach dem Festakt fragte eine Zuhörerin unter anderem:

Und ich glaube, was der Herr vorhin angesprochen hat, beinhaltet ja auch eine große Angst hier in Europa zu dieser Islamisierung, die immer mehr stattfindet. Wie wollen Sie Europa in dieser Hinsicht und unsere Kultur schützen?

Frau Dr. Merkel antwortete unter anderem:

Haben wir doch den Mut zu sagen, dass wir da in einen Dialog eintreten, haben wir dann aber auch bitteschön doch die Tradition, mal wieder in einen Gottesdienst zu gehen oder ein bisschen bibelfest zu sein und vielleicht auch ein Bild in der Kirche noch erklären zu können.

(Stern-Online 08.09.2015)

Als ich das las, fragte ich mich, ob es für mich als Christen die richtige Antwort auf den Islam ist, den Gottesdienst zu besuchen oder in der Bibel zu lesen. Ich begab mich auf eine Spurensuche.

Diese Spurensuche führte mich zunächst zum Schöpfungsbericht im 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 27. Dort steht:

„Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“

Das heißt, der Mensch ist ein Ebenbild Gottes. Aus dieser Gottesebenbildlichkeit leitet sich für den Menschen eine unveräußerliche Würde ab.

Dann las ich im 1. Buch Mose, Kapitel 3, Vers 1 bis 6:

„Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen?

Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir; aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt!

Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!

Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.

Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.

Diese bekannte Geschichte von zwei nackten Menschen, die von einer Schlange dazu verführt werden, etwas Verbotenes zu tun, enthält so viel „Sex und Crime“ dass der Leser die zentrale Botschaft, um die es hier eigentlich geht, leicht aus dem Blick verliert.

Es geht hier um einen weiteren fundamentalen Gedanken, den Gott über den Menschen hat. Er hat die Menschen geschaffen für die Freiheit und er hat ihnen diese Freiheit auch gegeben. Er hat den Menschen so viel Freiheit gegeben, dass sie sogar die Freiheit haben, sich gegen Gott zu entscheiden.

Beide Gedanken finden wir wieder, aufgeschrieben im Ersten der Zehn Gebote im 2. Buch Mose, Kapitel 20, Vers 1 bis 5.

Alle, die in einer der beiden Großkirchen christlich erzogen wurden, haben das Erste Gebot so gelernt:

Ich bin der Herr Deine Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Diese Version kürzt den biblischen Text vermeintlich auf die wichtigsten Inhalte, hat dabei aber das Entscheidende weggelassen.

Der biblische Text lautet so:

Und Gott redete alle diese Worte und sprach:

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. Du sollst keine andern Götter haben neben mir

Es gibt vieles, was für uns Menschen ein Gott, oder wie ein Gott sein kann. Sicherlich sind alle diese Götter hier auch gemeint.

Der Einschub „ … der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe …“ bedeutet, dass die Menschen zwar vor allen Göttern gewarnt werden, vor bestimmten Göttern aber ganz besonders. Die Götter, vor denen ganz besonders gewarnt wird, sind jene, welche die Menschen wieder in das Sklavenhaus zurückführen und ihnen ihre Würde und ihre Freiheit nehmen wollen.

Das erste Gebot will uns das Folgende sagen:

Ich bin dein Gott. Egal was du selbst von dir denkst oder was andere von dir denken, das was zählt, ist das, was ich von dir denke, denn ich bin dein Gott. Und meine Gedanken von dir sind, dass du mein Ebenbild bist. Deshalb hast du eine Würde, die dir niemand nehmen kann.

Und ich will deine Freiheit und du sollst dir diese deine Freiheit von niemandem nehmen lassen, egal wie wichtig und wie vielversprechend jene auftreten mögen, die sie dir nehmen wollen.

Dieses erste Gebot begeistert mich. Dieses Gebot ist ein Geschenk.

Bereits in der Antike, als Gott dem Volk Israel das Erste Gebot gab, war es so aktuell wie heute. Jede Zeit muss sich neu fragen, wer diese Götter wohl sein mögen, vor denen es uns warnt. Setzen wir unsere Spurensuche also fort. Welche sind also jene Götter, die die Menschen wieder in das Sklavenhaus zurückführen und ihnen ihre Würde und ihre Freiheit nehmen wollen?

Wer definiert in unserer Gegenwart Würde und Wert des Menschen nicht aus seiner Gottesebenbildlichkeit heraus und wer schränkt seine Freiheit ein? Woraus kann man einen Menschen denn noch definieren?

Man kann den Menschen z.B. definieren aus seiner Gruppenzugehörigkeit, man kann z.B. den Menschen, die zur Gruppe der Gesunden gehören, einen höhere Wert beimessen als den Menschen, die zur Gruppe der Kranken gehören. 4

Eine andere Gruppenpaarung könnte sein, die Gruppe der Menschen mit einem Intelligenzquotienten „100 Plus“ und die Gruppe der Menschen mit einem Intelligenzquotienten „99 Minus“.

Der Kommunismus, der Islam und der Nationalsozialismus definieren die Menschen nicht aus ihrer Gottesebenbildlichkeit, sondern aus ihrer Gruppenzugehörigkeit. Proletariat, Umma und Herrenrasse sind die Gruppen, deren Angehörige in den jeweiligen Systemen über dem Rest der Menschen stehen. (Beim Islam gibt es innerhalb der Umma noch eine Unterteilung in Männer und Frauen.)

Das Schlagwort „Du bist nichts, Dein Volk ist alles!“ formuliert dieses Denken sehr plastisch. Würde und Wert des Menschen definieren sich aus ihrer Gruppen-zugehörigkeit heraus, die Angehörigen der Gruppen der Proletarier, der muslimischen Männer, und der Arier sind die Herrscher, der Rest, das sind die Beherrschten.

Sowohl Herrscher als auch Beherrschte werden in diesen Systemen ihrer Freiheit beraubt. Die Herrscher, weil sie bei einem Gruppenwechsel viel zu verlieren haben, sofern er überhaupt zulässig ist, und die Beherrschten, weil sie unter den Beschränkungen leben müssen, welche ihnen die Herrscher auferlegen.

Freiheit geht nur, wenn man den Menschen als Ebenbild Jahwes definiert und seine Würde hieraus herleitet, sprich, wenn man die Mahnung des Ersten Gebotes umsetzt.

Jetzt werden Sie einwenden, dass der Nationalsozialismus nicht mehr existiert. Das ist richtig, wenn Sie bei Nationalsozialisten an Menschen in braunen Uniformen, mit Schaftstiefeln und Hakenkreuzfahnen denken, dann haben Sie glücklicherweise Recht.

Wenn AfD oder PEGIDA öffentliche Veranstaltungen durchführen, dann gibt es immer eine Gegendemonstration. Bei dieser Gegendemonstration wird in der Regel ein Plakat mitgeführt auf dem zu lesen ist „ … (der Name der jeweiligen Stadt) ist bunt“. Wenn Menschen eine Meinung äußern, die anderen nicht gefällt und diese dann dagegen demonstrieren mit dem Logo „… ist bunt“, dann kann mit dieser Buntheit logischerweise nicht die Meinungsvielfalt gemeint sein, denn sonst würde man ja keine Gegendemonstration durchführen, sondern Toleranz üben und AfD oder PEGIDA als eine Meinungsäußerung unter vielen stehen lassen. Welche Buntheit ist also gemeint?

Mit „bunt“ meinen die Gegendemonstranten gegen AfD und PEGIDA die ethnische Buntheit. Augenscheinlich gibt es dagegen nichts einzuwenden. Was soll an ethnischer Buntheit denn schlecht sein? Grundsätzlich nichts, hier wird sie allerdings zur Basis eines politischen Forderungskatalogs. Die Forderung „ … ist bunt“ bedeutet  in der letzten Konsequenz die Forderung nach einem politischen Programm auf der Basis eines ethnischen Konzeptes. Die Forderung nach einem politischen Programm auf der Basis eines ethnischen Konzeptes ist originär, also in ihrem Wesen, nationalsozialistisches Denken. Auch ohne braune Uniform, Schaftstiefel und Hakenkreuz konnte nationalsozialistisches Denken wieder auf unsere Straßen zurückkehren.

In Deutschland kündigen viele Stadtverwaltungen den Mietern kommunaler Wohnungen die Mietverträge wegen Eigenbedarfs, um diese Wohnungen Flüchtlingen zu überlassen. Auch hier finden wir das Prinzip, dass die Menschen in zwei Gruppen eingeteilt werden, in Flüchtlinge und in den Rest der Bevölkerung. Würde und Wert der Menschen werden nicht aus ihrer Gottesebenbildlichkeit hergeleitet, sondern aus ihrer Gruppenzugehörigkeit. Die eine Gruppe verliert die Wohnungen, die andere Gruppe erhält sie.

Auch die eingangs genannte Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, legt sich in diesem Zusammenhang fest. Das Wort „Islam“ ist arabisch und bedeutet „Unterwerfung“. Es meint die Unterwerfung unter den Willen Allahs, der durch seinen Propheten Mohammed im Koran niedergelegt wurde. Wie bereits dargestellt, leitet auch der Islam Würde und Wert eines Menschen aus dessen Gruppenzugehörigkeit her. Wie der Nationalsozialismus fordert auch er die Tötung derer, die nicht zur Gruppe der Herrscher gehören. Im Koran finden sich mehrere eindeutige Befehle zur Tötung von Nichtmuslimen. Mit ihrer Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ stellt sich Frau Dr. Merkel nicht nur hinter diese Ideologie. Da der Koran dazu auffordert, aktiv zu werden, um Nichtmuslime zu töten, macht sie sich vielmehr eins mit dieser Forderung, wenn sich sagt, „Der Islam gehört zu Deutschland“.

Die korrekte politikwissenschaftliche Klassifizierung unserer Gegenwart, wird den kommenden Generationen von Politologen vorbehalten bleiben. Ganz außer Zweifel steht jedoch, dass das gegenwärtige politische System der Bundesrepublik Deutschland zu denen gehört, vor denen uns das Erste Gebot so nachdrücklich warnt:

„Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. Du sollst keine andern Götter haben neben mir.“

Auch wenn es in ihren Statuten vielleicht nicht ausdrücklich festgelegt sein mag, so stehen AfD und PEGIDA heute in der Bundesrepublik Deutschland dafür ein, dass die Würde der Menschen aus ihrer Gottesebenbildlichkeit hergeleitet wird und dass die Menschen in Freiheit leben können.

Wir befinden uns bereits in einer Lage, zu der es nicht gekommen wäre, wenn wir uns in der Vergangenheit das Erste Gebot zu Herzen genommen hätten. Jetzt reicht es nicht mehr aus, nur den Gottesdienst zu besuchen oder in der Bibel zu lesen. Jetzt sind die Christen zumindest gefordert, ihren Gott im Gebet anzuflehen, dass er den Weg versperren möge, auf dem die Kartellparteien dabei sind, uns zurück ins Sklavenhaus zu führen. Die Christen sind aufgefordert, ihre Herzen und Häuser von den Göttern zu reinigen, die uns diesen Rückweg als alternativlos nahelegen.

Kritik an AfD und PEGIDA ist in diesem Zusammenhang nicht zielführend.

Jetzt werden Ihre Mitglieder, Wähler und Spaziergänger einwenden, dass die Christen ihnen mangelnde Nächstenliebe vorwerfen. Deshalb hierzu noch einige Gedanken.

Die Feindesliebe sprach Jesus Christus von sich aus im Rahmen einer großen Predigt an (Matthäus 5, Vers 43 bis 48). Die Nächstenliebe definierte er in einem Gespräch mit einem ausgebildeten Theologen (Lukas 10, Vers 25 bis 37). Dieser hatte versucht, Jesus mit einer Fangfrage eine Falle zu stellen. Nachdem Jesus geschickt pariert hatte und dabei die Nächstenliebe zur Sprache gekommen war, fragte der Theologe: „Wer ist mein Nächster?“ Jesus antwortet mit der folgenden Geschichte:

Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten und weggingen und ihn halb tot liegen ließen.

Zufällig aber ging ein Priester jenen Weg hinab; und als er ihn sah, ging er an der entgegengesetzten Seite vorüber. Ebenso aber kam auch ein Levit, der an den Ort gelangte, und er sah ihn und ging an der entgegengesetzten Seite vorüber.

Aber ein Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt; und er trat hinzu und verband seine Wunden und goss Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn. Und am folgenden Morgen zog er zwei Denare heraus und gab sie dem Wirt und sprach: Trage Sorge für ihn! Und was du noch dazu verwenden wirst, werde ich dir bezahlen, wenn ich zurückkomme.

Was meinst du, wer von diesen dreien der Nächste dessen gewesen ist, der unter die Räuber gefallen war?

Er aber sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm übte. Jesus aber sprach zu ihm: Geh hin und handle du ebenso!

Der Nächste ist also der, der dem Opfer dieses Überfalls geholfen hat. Die Aufforderung „Liebe Deinen Nächsten“ richtet sich also an das Opfer, seinen Helfer zu lieben.

Parallel zu dieser Klarstellung fordert Jesus dazu auf, Barmherzigkeit zu üben, so, wie es der Nächste, also der Samariter getan hat.

Betrachten wir nun noch einmal den Beginn der Geschichte. Ein Mensch fällt einem Gewaltverbrechen zu Opfer. Religiöse Würdenträger gehen vorüber und helfen nicht. Ein von der jüdischen Gesellschaft abgelehnter Mann hilft.

Diese Geschichte ist heute in Deutschland so real, als hätte Jesus beim Erzählen dieser Geschichte die Bundesrepublik Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor Augen gehabt. Der Weg von Jerusalem nach Jericho führt heute quer durch unser Land. Am Wegrand liegen die Opfer von Vergewaltigung und Prügelattacken, viele sind nicht mehr am Leben, viele halb tot. Wie damals gehen die religiösen Würdenträger vorüber, ohne zu helfen.

Der große Unterschied dieser Geschichte zu unserer Gegenwart liegt darin, dass in der Geschichte politische Würdenträger nicht vorkommen. In unserer Gegenwart gehen auch diese vorüber ohne zu helfen, obwohl einige von ihnen sogar Eide darauf geschworen haben, es zu tun.

Liebe Mitglieder und Wähler der AfD, liebe PEGIDA-Spaziergänger. Wenn Sie mit der „Nächstenliebe-Keule“ geschlagen werden, dann wird es für sie schwierig bis unmöglich sein, den Schläger von der Absurdität seiner Worte zu überzeugen, denn er wird die Inhalte dieser Geschichte, mit der Jesus Christus unsere Bundesrepublik Deutschland so treffend beschreibt, nicht kennen. Aber seien Sie gewiss, wenn es in diesem Land Menschen gibt, die aufgestanden sind und der Forderung von Jesus Christus – „Geh hin und handle du ebenso!“ – nachkommen, dann gehören Sie dazu.

Erinnern wir uns an die Geschichte zurück. Der Mann, der schließlich half, war ein Samariter. Er gehörte zu einer Volksgruppe, die vom Judentum der damaligen Zeit abgelehnt wurde. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass auch heute jene, die bereit sind zu helfen, breite Ablehnung erfahren.

Wilhelm Schneider


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