Bundesverdienstkreuz u.a. an Dunja Hayali

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Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dunja Hayali u.a. kann auch als Klärung gewisser Missverständnisse interpretiert werden.

Faustregel: Wer von der BRD einen Preis, oder eine andere Ehrung erhält, erhält diese Ehrung nicht ohne Grund. Anstelle dessen hat er sich in besonderer Weise für das System verdient gemacht. Mit „Leistung“ (wie ich sie definiere) hat das alles jedoch herzlich wenig zu tun – es sei denn vielleicht , man definiert so etwas wie herausragende Systemtreue und Anpassung als Leistung😉

Orden sind ja auch seit jeher in allerlei politischen Systemen beliebte Mittel gewesen, um besonders systemtreue Individuen hervorzuheben.

In diesem Sinn: Brav gemacht!👏👏

 

Gastartikel: Darf man noch Angst haben?

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Vielen Dank an Herrn Detlef Alsbach für diesen hervorragenden Artikel!


Darf man noch Angst haben?

 

Wenn Menschen heutzutage sagen, dass sie Angst vor dem Islam haben, werden sie reflexartig als Nazis diffamiert. Diese Nazikeule zeigt immer noch Wirkung, die niemals enden wird. Wenn also Menschen ihre Angst äußern, kommt immer das Argument, dass man keine Angst zu haben braucht. Was für ein Unsinn. Wenn jemand Angst hat, hat er eben Angst. Was ist schlimm daran, einerseits Angst zu haben und andererseits diese auch zu äußern?

 

Richtig absurd wird es aber, wenn man Gegenargumente zur Angst liest. Ich frage mich dann immer, an welcher Krankheit die Leute leiden, die solche Gegenargumente vortragen. Mal ist zu lesen, dass viele Tausend Menschen an den Folgen von Alkohol verenden , im Straßenverkehr umkommen, am Rauchen sterben, durch einen Unfall im Haushalt umkommen oder sich im Krankenhaus eine tödliche Infektion holen. Bei all diesen Gegenargumenten kann man nur noch sein weises Haupt schütteln und hoffen, dass diese armen Leute geheilt werden. Wer diese Dummköpfe sind, die solche Argumente gebensmühlenartig vortragen ist auch nicht immer neu: Linke und Gutmenschen. Und der Grund, warum diese vortragen werden, eben auch nicht: jegliche Kritik am Islam zu unterbinden.

Wer Kritik am Islam übt – und sei es nur dadurch, dass man sagt, dass man Angst hat – wird als Nazi diffamiert. Viele Menschen, die ihre Angst äußern, können diese Angst nicht richtig begründen, was von Linken eben zum Anlass genommen wird, diese Leute dann eben sofort zu attackieren. Die Angst der Menschen gegen den Islam basiert auf zwei Pfeilern, nämlich den des Korans und den der Islamisten, die den Koran als Maxime sehen. Im Koran gibt es ungefähr 200 Suren, die zu Gewalt, Unterwerfung und Ermordung aufrufen, sowohl gegen Ungläubige – gemeint sind Christen und Juden – als auch gegen Frauen. Man kann entgegenhalten, dass in der Bibel auch ähnliche Verse vorhanden sind, die sich gegen Andersgläubige richten. Das stimmt, nur stehen im Koran die entsprechenden Suren im Imperativ, also in der Befehlsform. Nach dem Koran ist man erst dann ein echter Gläubiger, wenn man nach dem Koran lebt, als unter Umständen auch mordet.

 

Kommen wir aber zunächst zum eigentlichen Thema, der Angst zurück. Es soll ja Menschen geben, die vor Hunden Angst haben. Sonderbar ist, dass wenn diese Menschen ihre Angst äußern, sie nicht als Tierhasser diffamiert werden. Wie sieht es auch mit Angst vor dem Zahnarzt? Sind das nun Zahnarzthasser? Oder Angst vor Blumen? Gut, nehmen wir ein anderes Beispiel. Darf man Angst vor Krankheiten haben? Es gibt viele Ängste, die man haben kann und dies ist keine Schande. Man hat manchmal Angst vor Dingen, die man gar nicht begründen kann. Muss man auch nicht. So kann niemand genau begründen, warum einem eine bestimmte Farbe besser gefällt als eine andere. Es ist dann eben so.

 

Nun werde ich einmal die üblichen und dümmlichen Gegenargumente entkräften, die immer wieder gerne vorgebracht werden und ich werde auch meine Ängste aufzählen. Hagen Rether, das lächerliche Wesen mit dem Charakter eines Kleinkindes führte an, dass viele Menschen an Alkohol – er sprach in diesem Zusammenhang von 70.000 Menschen, die daran krepieren – sterben und man keine Angst davor hat. Stimmt. Ich habe keine Angst vor Alkohol, weil ich ihn nur selten trinke und wenn, dann eben nicht so viel, dass ich besinnungslos bin und solch ein Zeug wie Rether fasele. Niemand muss Angst vor Alkohol haben, wenn er damit vernünftig umgeht. Außerdem fehlt ein entscheidendes Detail, denn wer Alkohol trinkt, trinkt ihn freiwillig. Bei Islam ist das eben anders. Die negativen Auswirkungen des Islams muss ich ertragen, unfreiwillig. Und wenn ich mich dagegen wehre, bin ich halt ein Nazi.

 

Klar sterben viele Menschen im Straßenverkehr, oftmals unfreiwillig. Aber wie will man sich dem entziehen? Das ganze Leben birgt ein Restrisiko. Der Straßenverkehr ist gewollt, ich bin ein Teil von ihm und habe Angst, darin umzukommen. Aber ich suche mir das selbst aus. Auch wieder anders als beim Islam.

 

Wie viele Menschen am Rauchen sterben, ist gar nicht so genau bekannt. Aber auch hier muss man anführen, dass die Leute dies freiwillig tun, rauchen. Die Nichtraucher leiden darunter, haben auch Angst, krank zu werden durch den Rauch anderer und die Bundesregierung hat erkannt, dass diese Angst berechtigt ist. Nun kann man sehr wohl etwas gegen Raucher unternehmen. In Restaurants und Kneipen ist man geschützt, in öffentlichen Gebäuden ebenso. Sonderbar ist, dass diese Angst nicht nach sich zieht, ein Nazi zu sein.

 

Unfälle im Haushalt passieren täglich, auch davor haben viele Menschen zu Recht Angst. Na und? Auch dafür gibt es keine Lösung.

 

Wer in ein Krankenhaus geht, begibt sich in die latente Gefahr, an einer tödlichen Infektion zu sterben. Auch daran sterben mehr als durch islamische Extremisten, nur ist der Unterschied immer darin zu sehen, ob man sich bewusst der Gefahr aussetzt oder sich dieser nicht durch Umstände entziehen kann oder ob man vorsätzlich durch andere in Gefahr gebracht wird. Wenn ich in ein Krankenhaus gehe, weiß ich um die Gefahr, aber was soll man machen, wenn man sich ein Bein gebrochen hat, etwa selbst zusammennageln?

 

Wenn Frauen sagen, dass sie Angst haben, vergewaltigt zu werden, dann kommen Linke sogar auf die Idee, zu sagen, dass es eher unwahrscheinlich ist, vergewaltigt zu werden. Mag ja sein, aber Tatsache ist, dass Frauen vergewaltigt werden und dass dann die Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr hilft, wenn es passiert ist. Jede Vergewaltigung ist eine zu viel.

 

Natürlich haben die Menschen Angst vor dem Islam, und diese Angst ist auch begründet. Sie haben Angst, beim Genuss von Schweinefleisch als Schweinefleischfresser beleidigt zu werden. Sie haben Angst, als Ungläubige beleidigt zu werden. Sie haben Angst, dass man ihnen ein Leben aufoktroyieren will, welches sie nicht leben wollen. Die Liste der Ängste ist lang.

 

Die Menschen haben keine grundsätzliche Angst vor dem Islam, aber eben vor den negativen Auswirkungen, die tagtäglich mehr werden. Solange der Islam das Leben der Christen und der hier lebenden Menschen nicht negativ tangiert, solange brauchen die Menschen keine Angst zu haben. Aber das ist inzwischen Illusion.

Die totale Niederlage

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Als Autor schreibt man nicht nur, sondern beobachtet, analysiert und reflektiert auch sehr viel. So las ich vor einigen Tagen von Robert Habeck (GrünInnen), dass es schlicht und einfach gar kein Volk gäbe. Dies stieß mich dann zu ein paar Überlegungen an.

Das Interview mit Robert Habeck wurde für das Format INFORMR des MDR Sputnik gedreht. Habeck bekam Stichworte und sollte dazu frei assoziieren. Auf das Stichwort Volksverräter antwortete er dann, dass dies ein Nazibegriff sei. Außerdem gäbe es kein Volk und demnach natürlich auch keinen Volksverräter!

Dieser Standpunkt ist natürlich klassisch hartlinks und mir durchaus geläufig, deshalb hatte ich das Thema dann auch recht schnell abgehakt. Doch irgendwie lies mich die Sache dann doch nicht los und ich dachte noch etwas darüber nach.

So leid es mir tut, aber ich muss Habeck hier leider bedingt Recht geben. Schauen wir uns doch mal eine Wald- und Wiesendefinition des Begriffes Volk an:

„Der Begriff Volk bezeichnet eine Reihe verschiedener, sich teilweise überschneidender Gruppen von Menschen, die aufgrund bestimmter kultureller Gemeinsamkeiten und Beziehungen und zahlreicher Verwandtschaftsgruppen miteinander verbunden sind.“
– Quelle: Wikipedia

Ich habe absichtlich gerade eine solch moderne (linke) Definition des Volks-Begriffes gewählt, da diese an und für sich für unsere weiteren Überlegungen voll ausreicht. Ansonsten verweise ich natürlich auf Meyers-Konversations-Lexikon von 1890, indem diese Definition noch mit den Attributen Abstammung und Sprache, Sitte und Bildung ergänzt wird. Aber wie bereits gesagt: Diese (genauere) Definition benötigen wir hier gar nicht!

Warum sage ich also, dass der grüne Robert Recht hat? Nun, selbstverständlich gibt es Völker – nur ein Dummkopf (oder ein Linker, falls man hier überhaupt differenzieren kann;-)) würde die Existenz von Völkern abstreiten. Insofern hat Robert Habeck also alles andere als Recht. Er trifft aber leider in einem anderen Punkt exakt den Nagel auf den Kopf:

Es gibt kein deutsches Volk mehr!

Erinnern wir uns doch an die Definition aus Wikipedia, vor allem an das Kriterium: kultureller Gemeinsamkeiten. Wo sind denn die kulturellen Gemeinsamkeiten bei Deutschen? Nehmen wir dazu doch das Ergebnis der letzten Bundestagswahl: 87% der Wähler stimmen für eine Fortsetzung des grassierenden Wahnsinns, während 13% dagegen stimmen. Wo sollte hier ein gemeinsamer Nenner möglich sein, wenn man sich die herrschenden Mentalitäten in beiden Lagern ansieht?

Völker können in einen Verfallsprozess eintreten, dafür ist das Deutsche Volk ein absolutes Paradebeispiel. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und ich habe sie allesamt in meinem letzten Buch ausführlich dargelegt. Einen Austritt aus diesem Degenerationszyklus ist auf politischer Ebene völlig unmöglich, selbst wenn dafür ausreichend Zeit vorhanden wäre!

Ich habe 2 Jahre meines Lebens der Recherche und dem Schreiben von Linksversifft gewidmet und ich bin wirklich stolz darauf. Ich habe nicht geschwiegen und wenn mich mein Sohn fragt: „Papa, warum hast Du geschwiegen?“, dann habe ich eine Antwort darauf:

Ich habe nicht geschwiegen und feige den Schwanz eingekniffen!

Aber mein Buch hat genau das gleiche „Problem“ wie die AfD, Thilo Sarrazin, der Konservatismus und auch der wahre Patriotismus: 87% interessieren sich einen feuchten Kehricht, gieren sogar nach dem kompletten Gegenteil davon!

Anstelle kritisch zu sein, konsumiert die Masse nur noch. Bald ist auch wieder Fußball WM und dann ist sowieso erstmal Ende mit Politik, falls es denn überhaupt je Zeit dafür war.

Die bittere Erkenntnis lautet: Wir befinden uns nicht in einer schwierigen Situation, sondern im kalten Schatten der totalen Niederlage. Selbst wenn wir bei unserer bereits benutzten Parität von 87/13 bleiben wollen – dies ist ja nicht das Ende der Fahnenstange. Unter den 13% befinden sich wiederum mehr als genug Glücksritter, gescheiterte Existenzen und U-Boote. Eine echte Gegenbewegung gibt es doch überhaupt nicht. Solidarität unter Konservativen? Unterstützende Patrioten? Fast alles nur Hampelmänner, die wie die Linken an ihren wirtschaftlichen Interessen hängen!

Durch all das was nach dem letzten Weltkrieg passierte, wurde das Sterben des deutschen Volkes eingeleitet: Individualismus bis zum Blut, ja keine Gemeinsamkeiten mehr und ganz viel „Freiheit“ für jeden. Kurz: Es existiert kein Kollektiv mehr. Dies ist der große Unterschied zwischen den alten Bundesländern und den neuen Bundesländern. In den neuen Ländern ist noch der Rest eines Kollektivs durch die Erfahrung des Sozialismus spürbar. Ebenso ist dies in den Visegrad-Staaten und In Russland so: Sozialismus scheint ein wichtiges Element in der Entwicklung von gesunden Staaten zu sein, wohlgemerkt ausschließlich als Zwischenstation.

Nein, Deutschland hat fertig. Darüber kann und darf auch die Debatte über eine vermeintliche deutsche Identität nicht hinwegtäuschen. Deshalb sollten wir uns auch nicht mehr all zu viele Sorgen um das Bienensterben, den angeblichen Klimawandel oder sonstige Schreckensszenarien machen: das deutsche Volk wird sie allesamt (Stand 2018) nicht mehr erleben!

Politisch sehe ich keine Lösung. Möglicherweise wäre das mit potenten Geldgebern für eine großangelegte metapolitische Offensive anders. Aber wer würde denn von den angeblich ach so konservativen Großkopferten auch nur einen Cent dafür locker, oder auch nur den kleinen Finger krumm machen? Anstelle sitzt man auch dort in seinen kleinen exklusiven Clubs, egal ob sie Lions, Rotarier oder ganz anders heißen und macht sich zur Marionette ganz anderer Herren.

Eine andere Option wäre ein nationales oder gar globales Großereignis (Event), dass die Strahlkraft von 9/11 noch in den Schatten stellt und somit als Basis für eine neue Bewegung und dann auch für ein neues Kollektiv dienen könnte. Diese Möglichkeit besteht, aber auch hier tickt die sprichwörtliche Uhr.

Was aber, wenn das Beides nicht passiert?

Dies ist nicht das Ende, keineswegs! Anstelle dessen ist das eher der Vorabend eines neuen Zeitalters und auch darüber habe ich in Linksversifft geschrieben. In diesem Fall besteht bei Patrioten, Konservativen und anderen Nichtlinken ein extrem hocher Nachholbedarf hinsichtlich einer globalen Denkweise.
Die Wahrheit lautet nämlich: Uns verbindet vielleicht viel mehr mit einem Russen, einem Spanier oder einem Südafrikaner, als mit einem angeblichen „Volksgenossen“. Eine Strategie der Zukunft muss international ausgerichtet sein und dazu beitragen, Gleichgesinnte auf allen Kontinenten zu verbinden und politisch zu einen. Wenn viele kleine Flammen zu einem großen Feuer werden, kann man damit auch die tiefste Nacht durchdringen!

In diesem Sinne, mit einem zwinkernden Auge:

BRD, geh`sterben!

Mit den besten Grüßen,

Stefan Müller

 

 

 

 

 

500.000 Migranten, oder Rente mit 70?

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Der Focus entwickelt sich in den letzten Tagen zum führenden Propaganda-Organ des Establishments. In einem aktuellen Artikel des Focus Online wird die These aufgestellt, dass für die Rente mit 67 entweder massive Steuererhöhungen, oder 500.000 zusätzliche Migranten nach Deutschland kommen müssten.

Dies ist natürlich Wasser auf die Mühlen von Multikulti „Mutti“ Merkel, denn dann muss ihre desaströse Migrationspolitik seit 2015 für den Durchschnittsdoofen ja geradezu prophetisch gewesen sein!

Doch ich muss Sie hier leider enttäuschen, denn das dies purer Blödsinn. Um die Sozialsysteme zu stützen, müssen Migranten in extrem großer Zahl in Lohn und Brot gebracht und somit zu Leistungszahlern werden. Ansonsten handelte es sich nämlich ausschließlich um Leistungsempfänger, die die Sozialsysteme weiter belasten.

Dumm gelaufen, Focus Online. Es hat mittlerweile auch Hinz und Kunz verstanden, dass meist weder Gehirnchirurgen noch Raketenwissenschaftler nach Deutschland kommen. Oftmals handelt es sich nämlich sogar um Analphabeten…

Ungesteuerte und deshalb unkontrollierte Migration ist deshalb sehr oft ausschließlich Migration in das deutsche Sozialsystem!

Ich möchte hier aber das Narrativ von der „Massenmigration die unsere Rente rettet“ vollends zerstören:
Der Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel hat bereits in den 1990er Jahren anhand statistischen Datenmaterials bewiesen, dass das System Rente kollabieren wird. Dies geschah aber zu einem Zeitpunkt vor der Massenmigration und vor der Industrie 4.0. Miegel ging also definitiv von mehr Beitragszahlern und gleichzeitig weniger Leistungsempfänger als de facto vorhanden aus. Also: Vergessen Sie ganz schnell die Lüge von mehr Migration = sicherer Rente!

Die Merkel`sche Migrationspolitik löst kein einziges Problem des deutschen Volkes, sondern generiert anstelle dessen unnötig zahlreiche neue Probleme!


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Professor sagt Wahrheit im TV und wird der Propaganda bezichtigt

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Meyer_(Geograph)#/media/File:Prof_Dr_Guenter_Meyer.jpg

Professor Günter Meyer von der Universität Mainz wurde am 17.04.2018 im Morgenmagazin zu einer Einschätzung der Lage in Syrien befragt. Professor Meyer antwortete in klaren Sätzen und äußerste seine Bedenken darüber, ob der angebliche Angriff mit chemischen Waffen (in der Nähe der Stadt Duma) überhaupt vom syrischen Militär durchgeführt worden war. Weiterhin äußerte Meyer seine Skepsis gegenüber den Weißhelmen, da diese mit massiven Geldmitteln sowohl von britischer, als auch amerikanischer Seite finanziert würden.

Die Aussagen von Professor Meyer wirkten sehr professionell und jedem Interessierten sei hier die Mediathek der ARD, oder aber YouTube empfohlen, um sich selbst ein Bild zu machen. Denn: Was der Geograph und Orientalist da sagte, war absoluter politischer Sprengstoff!

Auf der Website des Focus Online erschien nun als Reaktion auf die Aussagen von Professor Meyer ein massiver Angriff. Online-Redakteur Florian Reiter behauptete dort ganz dreist, dass Meyer keinerlei Beweise für seine Behauptungen vorgelegt hätte. Kleinen Moment bitte: Wo legt denn der Focus jemals einen Beweis für seine Aussagen vor und wie hätte Professor Meyer das im Morgenmagazin genau machen sollen? Wie genau sollten diese Beweise nach Geschmack des Journalisten denn aussehen?

Doch dabei beließ es Focus Online nicht, sondern hakte bei Professor Meyer nach, um nach „Beweisen“ für seine Aussagen zu fragen. Meyer antwortete dem Journalisten und schickte eine umfangreiche Sammlung an Quellen. Weiterhin kommentierte er diese Auswahl mit den Worten:

Sie können mir jetzt natürlich entsprechend der Mainstream-Lesart in den westlichen Medien vorwerfen, dass ich mich zu einem großen Teil auf russische Propaganda stütze, während die Angaben unseres Verbündeten USA selbstverständlich korrekt sind

Dieses Kommentar nutzte Florian Reiter dann seinerseits, um genau Meyers Vorahnung zu folgen. Der seltsame Artikel von Reiter trägt dann auch den verschwurbelten Titel „Syrien-Experte verbreitet Propaganda in ARD-„Mittagsmagazin“ – und liefert keine Beweise„. Doch der Focus Journalist geht noch weiter und fragt heuchlerisch:

Warum gibt man Meyer also eine Plattform?

Ich möchte dem Kollegen Reiter einen Tipp geben: Man gibt Professor Günter Meyer eine Plattform, da er ein ausgewiesener Experte für die Lage im Orient und somit auch in Syrien ist. Davon abgesehen leben wir doch im Pluralismus, der auch nicht unter dem Diktat von Journalisten steht. Beim Völkischen Beobachter sah man dies sicherlich anders, aber diese Zeiten sind doch gottlob vorbei!

Aber Reiter treibt es noch weiter auf die Spitze: Nur die „wenigsten Experten“ würden glauben, dass die Weißhelme da etwas inszenieren würden! Ja, Mensch klasse – meint der Journalist solche Beweise?! Was wäre denn, wenn nur die wenigsten Physiker glauben würden, dass Elektronen negativ geladen wären? Hätte dann die Mehrheit recht, obwohl es faktisch nicht zutrifft? Wann hat sich je ein Journalist ein mieseres Arbeitszeugnis ausgestellt?

Was hier eindrücklich demonstriert wurde, ist der Riss durch Deutschland und damit durch die ganze westliche Welt. Dieser Riss wurde aber weder vom „dämonischen“ Wladimir Putin, von den noch böseren Rechtspopulisten und auch nicht vom „Pack“ verursacht, sondern vom Establishment in Medien und Politik. Dieses Establishment stellt die Perspektiven und Methoden dar, die sich in der Vergangenheit bewährt haben und auch funktionierten. Doch spätestens mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten ist diese Zeit der Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg vorbei und wird nicht wiederkommen!

Anstelle um Beweise, Realität oder gar Wahrheit geht es dem Establishment um die Sicherung des eigenen Reviers. Dies wird immer offensichtlicher, ebenso wie die Strategien der Massenmedien immer fadenscheiniger werden…


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Lass` mal die AfD-Schlampe vorbei!

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Deutschland, ein Land mitten im zivilisierten Europa. Man nennt unsere Nation auch das Land der Dichter und Denker. Also sollte man zu Recht auch von einem gewissen Mindestmaß an Umgangsformen ausgehen können, oder? Ist es aber politisch korrekt, wenn man zu wirklich jedem höflich ist?

Dr. Verena Wester, Rechtsanwältin aus Solingen und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag, ist jung, dynamisch und möchte mit ihrer Arbeit einen Unterschied ausmachen. Eigentlich braucht unser Land genau solche Menschen, aber Verena Wester arbeitet für die AfD – da sieht für viele Menschen die Sache oftmals dann zumindest doch etwas anders aus…

Am vergangenen Montag saß Frau Wester im ICE von Wuppertal nach Berlin und nutzte die Zugfahrt, um für ihren Abgeordneten tätig zu werden und reihte sich damit nahtlos in die Klasse der Business-Nomaden ein, die das absolute Gegenteil eines geregelten Achtstundentags erleben und das Zugabteil als Arbeitsplatz nutzen.

Jeder der zumindest gelegentlich auf diese Art und Weise gearbeitet hat, kennt die damit verbundenen Probleme: Störende Lichtreflexe auf dem Display des Notebooks, ein durchaus nicht zu unterschätzender Lärmpegel und gelegentlich auch Ablenkungen aller anderer Varianten. Zeit ist aber Geld und wer im Zug trotz Gelegenheit nicht arbeitet, könnte anstelle dessen auch Autofahren.

Als Dr. Wester kurz vor ihrer Ankunft von ihrem Platz aufstehen wollte, wurde sie von ihrer Sitznachbarin auf kumpelhaft dutzende Weise gefragt, ob sie noch an die Gepäckablage über den Sitzen müsse. Die Rechtsanwältin verneinte das etwas verwundert und schickte sich an, den Wagen Richtung Ausstieg zu verlassen. Als ihr eines der Kinder von besagter Sitznachbarin den Weg versperrte, sagte diese deutlich hörbar:

Lass` mal die AfD-Schlampe vorbei!

Bei der Frau hat es sich laut Frau Wester aber keinesfalls um eine offenkundig ungebildete Person gehandelt, bei der ein solches Verhalten vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Neben einem Kleinkind reiste die Frau mit zwei anderen Kindern, die grob im schulpflichtigen Alter waren. Was glaubte die Mutter wohl, was für ein Beispiel sie da für ihre Kinder abgab?

Das die Sitznachbarin eine Verbindung zur AfD hat ziehen können, führt Frau Wester auf einen Blick der Frau in ihr geöffnetes Porte­mon­naie zurück, als sie dem Schaffner ihre BahnCard zeigte. Dort befand sich nämlich der gut sichtbare Mitgliedsausweis der Partei.

Für diese heftige Reaktion muss man natürlich den etablierten Medien ganz besonders herzlich danken! Die zahlreichen Dämonisierungen von AfD und ihrem Personal haben scheinbar wunderbar funktioniert, wenn eine junge Frau im öffentlichen Raum völlig grundlos als AfD-Schlampe tituliert wird. Diese Beleidigung inkludiert ja zu allererst, dass die AfD etwas Negatives ist. Grundsätzlich handelt es sich aber um eine demokratisch legitimierte Partei, deren Abgeordnete in vielen Landesparlamenten und im Bundestag sitzen und dort ihre Arbeit verrichten. Das die Ausrichtung oder das Parteiprogramm der AfD nicht jedem Bundesbürger gefallen mag, ist sowohl nachvollziehbar als auch sogar sehr positiv. Der Diskurs ist schließlich exakt das, was liberale Demokratien ausmacht, denn hier darf (und sollte!) hart und leidenschaftlich in der Sache diskutiert werden. Exakt diesen Rahmen gibt uns Bürgern schließlich die freiheitlich demokratische Grundordnung der BRD vor.

Diskurs hat aber nichts mit Beleidigungen und Diffamationen zu tun. Das Gegenteil ist der Fall – persönliche Beleidigungen werden erst dann nötig, wenn keine sachlichen Argumente mehr vorhanden sind. Der Betreffende stellt sich somit selbst ein Armutszeugnis aus!

Unter dem Begriff Schlampe führt Wikipedia zwei unterschiedliche Definitionen auf: Zum einen eine besonders unordentliche Frau, zum anderen eine Frau, die sehr viele sexuellen Beziehungen hat. Hier muss man sagen, dass Beides rein faktisch nicht auf die Person von Frau Dr. Wester zutrifft. Zum einen handelt es sich um eine adrette Person mit dem Bewusstsein für eine stilsichere Erscheinung und zum anderen hat sich die junge Frau für eine klassische Zweierbeziehung entschieden, die sie mit einem Trauschein besiegelt hat. Um was also geht es hier eigentlich?

Für sehr viele Menschen in Deutschland ist die AfD das verdinglichte Zentrum des Bösen. Meist haben diese Menschen aber selbst überhaupt keine Ahnung, worin diese Vorstellung überhaupt begründet liegt. Es handelt sich bei diesen Glaubenssätzen nämlich um Vorstellungen, die sie durch die unglaublich „sachliche“ und immer auch mehr als nur „objektive“ Darstellung der AfD in den Medien vermittelt bekommen haben. Natürlich hat niemand dieser Menschen auch nur einmal in das Parteiprogramm der AfD hineingeschaut, oder sich mit einem ihrer Vertreter unterhalten, denn das ist ja auch irgendwie ein Tabu – nachher mutiert man ja selbst dabei zum Antichristen, respektive zum eiskalten Rechtspopulisten!

Eigene Meinungsbildung erfordert Zeit und Energie – warum sich damit selbst beschäftigen, wenn es ja dafür „Experten gibt“? Denken diese Menschen also noch selbst, oder lassen sie schon selbst denken?

Es gibt aber noch eine andere Gruppe von Menschen, die aus guten Gründen Aversionen gegen die AfD hegen und pflegen. Dies sind die Nutznießer des etablierten Systems, die allesamt ihren Vorteil aus dem Status Quo ziehen. Diese Menschen sehen in der Arbeit der AfD natürlich ein echtes Problem, denn die Partei sägt an dem Ast, auf dem sie sitzen!

Über die AfD kann man freilich unterschiedlichster Meinung sein. Eines kann man über die Partei aber nicht sagen – sie geht keinesfalls den Weg des geringsten Widerstands!

Dies demonstriert hier auch die kleine Episode aus dem Leben von Dr. Verena Wester. Die junge Juristin hätte ihre Karriere auch fraglos auf Pfaden durch das Establishment lenken können. Dabei hätte sie definitiv mit offenen Armen und Schulterklopfern rechnen können, denn sie verkörpert all die Tugenden, mit denen sich auch etablierte Parteien gerne schmücken wollen – dies aber leider aus Mangel an Kandidaten eben nicht können!

Doch Frau Wester engagiert sich für die AfD, übernimmt Verantwortung und möchte etwas für ihr Vaterland erreichen. Dieser Weg ist mehr als respektabel, denn leicht hat sie es sich damit persönlich nicht gemacht! In Abwandlung der Beleidigung, die sich Frau Dr. Wester hat gefallen lassen müssen, Ende ich hier mit folgenden Worten:

Lassen Sie die Powerfrau durch, denn Deutschland braucht genau solche Menschen!

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Feature: Jasmin Kosubek

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Wir leben in einer liberalen Demokratie, sagt man. In unserem Land kann und darf man einfach alles machen und sein: sein Geschlecht mehrfach nach Lust und Laune wechseln, die Grenzen des Landes öffentlich negieren, Plakate mit Sprüchen wie „Deutschland verrecke“ durch die Gegend tragen, Kinder in Kitas frühsexualisieren und natürlich auch ausgiebig in der sozialen Hängematte herumduseln.

Alles kein Problem, alles absolut akzeptabel. Anders sieht es aus, wenn man vom Mainstream abweicht. Wer durch eigene Leistung etwas erreicht, nun das ist dann zumindest etwas ungewöhnlich. Eine Sympathie für Trump gilt definitiv schonals bedenklich, während man sich mit Putin fast schon ins gesellschaftliche Aus katapultiert. Das macht man einfach nicht und so soll man einfach nicht in Deutschland sein! Eine Unterstützung der AfD hingegen entspricht schon fast einer Feststellung des Status „vogelfrei“.

Was die Medien angeht, so ist eine Mitarbeit bei der Süddeutschen, FAZ, taz, Zeit, Spiegel, Stern und Welt absolut gerngesehen und entspricht nahezu einem Prädikat. Beim Cicero wird es schon etwas schwieriger, aber bei der Jungen Freiheit ist es dann spätestens ganz vorbei!

In eben jener Jungen Freiheit las ich ein Interview mit der Moderatorin Jasmin Kosubek. Frau Kosubek arbeitet bei RT Deutsch, also bei Russia Today Deutsch. Dort moderiert sie seit 2014 die Sendung Der Fehlende Part.

Da die Junge Freiheit selbst regelmäßig Kontroversen über ihre politische Ausrichtung ausgesetzt ist, erwartete ich von dem Interview eine deutlich differenziertere Arbeitsweise als bei den anderen genannten Blättern, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Das Interview begann sachlich, driftete dann aber immer wieder in Unterstellungen ab, die allesamt auf der Basis des: „Sie arbeiten für einen russischen Sender, da gibt Ihnen ja wahrscheinlich Putin selbst Anweisungen“-Niveaus rangierten. Selbstverständlich nannte der Interviewer nicht ein einziges konkretes Beispiel, wo sich Jasmin Kosubek denn vielleicht nun konkret an Direktiven direkt „aus dem Kreml“ gehalten haben könnte, sondern beließ es bei passiv aggressiven Unterstellungen. Die Antworten von Frau Kosubek blieben aber stets souverän, obwohl man sich durchaus den Unmut über die unsachliche Vorgehensweise der Jungen Freiheit bei ihr hat vorstellen können.

Nun stößt sich als auch eine Zeitung, die von Mainstream-Journalisten irgendwo zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus (!) verortet wird daran, dass eine Moderatorin für einen russischen Sender arbeitet. Hier fühlte ich mich dann doch irgendwie in die Zeiten des Kalten Krieges zurückversetzt, wo diese Tätigkeit wahrscheinlich sofort den Vorwurf des Hochverrats nach sich gezogen hätte!

Einige Wochen nach dem Interview mit der Jungen Freiheit erschien dann ebenfalls in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) ein Interview mit Jasmin Kosubek. Der Tonfall des Gesprächs erinnerte aber wieder an das vorherige Interview mit der JF. Direkt zu Anfang wurde nach den Russischkenntnissen und der Anzahl ihrer Aufenthalte in Russland gefragt, um selbst dem unbedarftesten Leser sofort klarzumachen, dass man es mit einer zwielichtigen Person mit Russlandbezug zu tun hatte. Weiter geht es mit Suggestivfragen, die sowohl RT Deutsch als auch die Moderatorin in die Schmuddelkind-Rolle drängen sollen: Wie fühlen Sie sich als Stimme Russlands in BerlinWas haben Ihre Freunde gesagt, als sie bei RT Deutsch angeheuert haben? 

Generell folgte das Interview dann der Agenda, dass mittels komplexer Fragestellungen umfangreiche Antworten generiert wurden, die dann für die Stereotypen Vorwürfe der Propaganda aufgegriffen und umgedreht werden konnten.

Indirekt wurde Jasmin Kosubek dann auch unterstellt, sie wäre aus den gleichen Gründen zu RT Deutsch gegangen, wie einst andere Moderatoren zu VIVA oder MTV: als Sprungbrett für die Karriere.

Roter Faden war aber eigentlich der Wunsch nach einer Rechtfertigung der Journalisten, weshalb Frau Kosubek nun eigentlich wirklich für RT Deutsch arbeitet. Dies ist natürlich an Arroganz kaum zu überbieten, was dann folgerichtig auch die Temperatur des Gesprächs deutlich anhob. Richtig großes Kino war dann die Definition eines Idealisten, der von den NOZ Journalisten aufgestellt wurde: „Gemeint ist, ob Sie die Gesellschaft verändern wollen im Sinne Ihrer Ideale?“ Die Jungs von NOZ wollten also eigentlich nicht wissen, ob Frau Kosubek eine Idealistin ist, sondern ob sie als Überzeugungstäterin für Putin unterwegs ist

Das Gespräch erreichte dann seinen merkwürdigen Tiefstpunkt, als Frau Kosubek und RT Deutsch in einem Beitrag zum Fall Skripal zuerst indirekt und dann letztlich auch ganz offen die Verbreitung einer Verschwörungstheorie vorgeworfen wurde.
Dies scheint die letzte Option der Massenmedien zu sein, wenn diese auf eine konträre Meinung treffen: Das kann nur eine Verschwörungstheorie sein, denn „Beweise“ hat die Gegenseite ja keine!
Nun ist dies aber ein mehr als kurzsichtiges Verhalten. Die etwas älteren Leser meines Blogs kennen nämlich noch die Zeiten, als z.B. Politiker mit umfangreichen Aktenmaterial in Talkshows und zu anderen Presseterminen erschienen sind. Diese Tage sind längst vorbei und zumindest in den Talkshows gibt es die klare Ansage: Kein Aktenmaterial!

Wenn nun also Journalisten plötzlich nach „Beweisen“ fragen, wo sind dann deren eigene Beweise? Ist die Angabe der britischen Regierung im Fall Skripal über „Beweise“ zu verfügen, dann schon ein genügender Beweis? Oder sind es selbige Aussagen der französischen oder amerikanischen Regierung im vermuteten Chemiewaffen Angriff in Duma, die dann erneut zum Angriff auf Syrien geführt haben?

In Wahrheit wurde auch in dem Interview der NOZ erneut der Riss durch Deutschland deutlich: das Establishment versucht seine Positionen um jeden Preis zu schützen. Dieser Kampf hat jedoch mit Beweisen, Wahrheit und Journalismus grundsätzlich gar nichts zu tun. Anstelle dessen geht es um Arbeitsplatzerhalt (siehe aktuell das Ende der Neon), kulturelle Hegemonie und die Ausschaltung von Konkurrenz!

Ich habe bereits mehrfach den Fehlenden Part gesehen und habe die Sendung als sehr angenehmes Intermezzo in der ausschließlich linksliberal geprägten Medienlandschaft empfunden. Das Interview brachte mich zum Nachdenken und ich googelte etwas nach bereits vorhandenen Artikeln und Informationen über Jasmin Kosubek.

Was ich dabei vorfand, verursachte dann doch entschiedenes Kopfschütteln bei mir. Wenn man die momentan grassierende #MeToo Debatte als Referenzpunkt ansetzt, findet man jede Menge sexistische Anspielungen über die Moderatorin, die einer völlig legalen und auch absolut ehrenhaften Tätigkeit bei einem ausländischen Fernsehsender nachgeht. Ist also Sexismus in Ordnung, wenn man damit antirussischen Ressentiments entsprechen kann?

Wir leben also in einer liberalen Demokratie, deren Freiheitlichkeit sich exakt dann erschöpft hat, wenn eine Person für einen russischen Fernsehsender arbeitet. Wie preiswert ist denn das, bitteschön?

Selbstverständlich bietet sich noch ein anderer Blickwinkel an. Im Fußball ist es eine Binsenweisheit, dass man immer nur den Spieler attackiert, der auch im Ballbesitz ist.

In diesem Fall muss man RT Deutsch und damit im Besonderen auch Jasmin Kosubek ja wirklich gratulieren. Mit ihrer Arbeit hat sie scheinbar schlafende Hunde geweckt, die im Sender und seiner Moderatorin eine ernsthafte Konkurrenz erkannt haben!

Dennoch offenbart die Wahl der Waffen bei der Diskreditierung von Frau Kosubek ein sehr gestörtes Verhältnis zum heutigen Frauenbild und damit verbunden wahrscheinlich auch ein extrem gestörtes Selbstbewusstsein.

Wer RT Deutsch den Generalverdacht des tendenziellen Journalismus  aussetzt, offenbart zudem eine himmelsschreiende Naivität oder ist ein Heuchler. Objektiver Journalismus ist ein Mythos, denn er existiert nicht. Die Journalistin Dunja Hayali sagte einmal, dass Journalisten nur die Realität wiedergeben. Damit reagierte Hayali auf den Vorwurf der Lügenpresse und sie sprach damit eine Wahrheit aus, denn Journalisten schildern die Realität aus ihrer Perspektive. Die vorherrschende Perspektive in den Medien ist nun linksliberal und damit natürlich auch tendenziös! RT Deutsch und Jasmin Kosubek entsprechen nicht diesem Schema, sondern setzen deshalb andere Tendenzen. Ist das aber nicht ein Kennzeichen einer liberalen Demokratie, oder darf auch hier nur eine einzige Perspektive vorherrschen?

Was aber hinter den negativen Schlagzeilen über RT Deutsch in Wirklichkeit mitschwingt, ist der meist unausgesprochene Vorwurf der Propaganda. Propaganda ist aber nun kein Synonym für tendenziösen Journalismus und wer RT Deutsch dies vorwirft, sollte sich fragen lassen, was er nun genau darunter versteht. Oftmals kommt dann das Thema der Finanzierung von RT Deutsch zur Sprache. Russia Today wird faktisch vom russischen Staat finanziert. Bedeutet dies also, dass es sich um einen Propagandasender handelt?

Falls dies so sein sollte, dann haben wir hier in Deutschland ein veritables Problem mit diversen Propagandasendern der deutschen Regierung! ARD, ZDF und die anderen öffentlich rechtlichen Sender werden nämlich faktisch vom deutschen Staat finanziert. Sind also die Moderatoren dieser Sender ebenfalls Propagandisten, wie dies auch Jasmin Kosubek unterstellt wird? Oder ist das beim deutschen Staat etwas anderes, weil es sich ja „um eine liberale Demokratie“ handelt?

Ich möchte Frau Kosubek an dieser Stelle weiterhin viel Erfolg und auch Freude bei ihrer Arbeit wünschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen in Deutschland hatte sie den Mut, eine Karriere abseits des Mainstreams zu starten. Denn eines muss hier ganz klar postuliert werden: Jasmin Kosubek hätte ebenfalls ihren Weg beim „deutschen Staatsfunk“ oder bei der ebenfalls nicht ideologiefreien, privaten Konkurrenz gehen können. Sie hat sich aber für einen individuellen Weg entschieden und das kann man eigentlich gar nicht genug anerkennen. Wir haben hier in Deutschland nämlich ein Problem mit Originalen – es gibt zu wenige davon!


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Israel demonstriert eine Lösung für die Migrationskrise

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Linke wollten den deutschen Bürgern lange Zeit vorgaukeln, dass  komplexe Probleme nur mit noch komplexeren Lösungen gelöst werden können. Wer auch nur halbwegs lebenserfahren und intelligent ist, konnte sich bei den Arien um die „Beseitigung der Fluchtursachen“ nur immer wieder an den Kopf fassen. Der gesunde Menschenverstand eines jeden Menschen kennt nämlich die Wahrheit:

Kein Land dieser Welt kann aus eigener Kraft die Probleme eines anderen Landes, oder gar der Welt an sich lösen. Anstelle dessen kann nur jeder vor seiner eigenen Haustür saubermachen!

 Insgesamt waren ca. 42.000 illegale Migranten in Israel eingereist. Von diesen Migranten sollten nun 16.000 abgeschoben werden, notfalls auch in Drittländer – z.B. wenn es auf magische Weise keine Ausweispapiere mehr geben sollte.

Doch da schaltete sich das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ein und trat in Verhandlungen mit Israel. Man einigte sich darauf, dass diese 16.000 Flüchtlinge nicht abgeschoben, sondern z.B. nach Italien, Kanada und natürlich Deutschland umgesiedelt werden sollten.

Zwischenzeitlich machte sich dann etwas Ratlosigkeit breit, denn in z.B. Deutschland wusste man überhaupt nichts von dieser „Übereinkunft“.

Am späten Montagabend wurde der Deal zwischen dem UNHCR und Israel wieder ausgesetzt. Mal sehen, was da am Ende noch rauskommt!

Darum soll es hier aber gar nicht gehen. Israel ist eine Demokratie und damit auch ein Rechtsstaat, deshalb muss die Praxis der Abschiebung in Drittländer als völlig legitime Aktion angesehen werden. Dies ist für uns Deutsche eine sehr interessante Option, denn die Massenmigration der letzten Jahre fand unter vergleichbaren Bedingungen wie die Migration nach Israel statt.

Das Ziel einer jeden konservativen Partei muss also die konsequente Abschiebung illegaler Migranten in die Länder sein, die auf der Reise nach Deutschland als erstes durchquert wurden und als „sicher“ eingestuft werden können. Auf diese Weise wird die Compliance der dortigen Verantwortlichen erhöht, denn eine Begrenzung der Migrationsströme liegt dann auch in ihrem Interesse. Ebenfalls wird auf diese Weise den Schleusern das Geschäft erschwert, denn das gelobte Land ist dann kaum mehr erreichbar. Und letztlich wird dann auch die Bereitschaft der Migranten auf die Probe gestellt, ob sie eine Reise aus einer akuten Bedrohungslage für Leib und Seele, oder auf „der Suche nach einem besseren Leben“ antreten.

 

Man sieht also – die Natur hat recht. Lösungen sind immer einfach, wenn sie funktionieren sollen. Durch diesen Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik können dann auch massive Gelder eingespart werden, die zur Unterstützung besagter Drittländer eingesetzt werden können. Dies sollte natürlich ausschließlich vor Ort und von deutschem Personal koordiniert und beaufsichtigt werden!


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Das Ende der liberalen Demokratien

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Wir alle bekamen im Schulunterricht wohl einen Grundsatz immer wieder und wieder eingebläut:

 Die Demokratie ist die beste aller schlechten Regierungsformen

 Man brachte uns genauer gesagt eigentlich bei, dass die Demokratie eigentlich die beste Regierungsform sei, zumindest bis jemand eine bessere Möglichkeit gefunden hätte. Nun liegt zumindest meine Schulzeit „ein bis zwei“ Sommer zurück, aber geändert hat sich an dieser Tatsache eigentlich nie etwas.

Deutschland ist seit 1989 wiedervereinigt und eigentlich hat das mit der Demokratie seit dem ja irgendwie geklappt. Doch irgendwie war da doch immer ein schaler Beigeschmack gewesen, denn so richtig entscheiden konnte das Volk als Souverän ja nie wirklich. An diesem Gefühl ist natürlich auch die repräsentative Variante der Demokratie verantwortlich, die seit 1945 in diesem Land installiert wurde. Das wohl eindrücklichste Beispiel für die fatalen Möglichkeiten der repräsentativen Demokratie bot wohl Angela Merkel, als sie 2015 die Tore Deutschlands für Migranten aufstieß, die von den Medien zu Flüchtlingen umgemodelt wurden (die Tatsache ignorierend, dass diese Menschen durch mehrere sicher Drittländer gezogen waren). Wer hätte dieses Verhalten von Angela Merkel vorhersehen können?

Jedoch geschah 2017 die wohl aberwitzigste Willensbildung in der Geschichte der westlichen Zivilisation: die Wähler machten Angela Merkel erneut zur Bundeskanzlerin und bestätigten damit den Wahnsinn von 2015. Über die Gründe für diese Wahl möchte ich an dieser Stelle nichts mehr verlieren und anstelle dessen mit einem Zitat von Ayn Rand weiterfahren:

 Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.

 Die Bundestagswahl von 2017 hat eine Tragweite, die wohl nur in der Rückschau der Historiker ihr volles Gewicht verliehen bekommen wird. Wenn wir denn von freien und nicht manipulierten Wahlen ausgehen, wird diese Wahl den Untergang der liberalen Demokratien zumindest in Europa einleiten!

Erinnern wir uns kurz an dieser Stelle, was wir eigentlich unter einer liberalen Demokratie verstehen:

Freiheit, Grundrecht Schutz, Gleichheit vor dem Gesetz, Grundrechte die die Gesetzgebung einschränken, Gewaltenteilung, Bekenntnis zu einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung, Politik der „unsichtbaren Hand“.

Es gibt aber ein offenes Geheimnis, dass niemals von der Politik oder den Medien angesprochen wird. Dabei geht es um eine völlig banale Tatsache, die man uns einfach „vorenthält“, deshalb ist eigenständiges Denken auch so wichtig!

Dieses Geheimnis lautet: Das was wir als liberale Demokratien verstehen, existiert im Grunde erst seit 1945. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern schlicht und einfach für die ganze Welt. Alles was vorher war, war möglicherweise irgendwie demokratisch, aber keinesfalls so, wie wir uns das heute aus unserer Perspektive vorstellen!

Wir reden also von einem Zeitraum von gerade einmal 73 Jahren, in dem die Welt keiner einzigen wirklichen Belastungsprobe ausgesetzt war. Verstehen Sie mich nicht falsch: Es gab Kriege (Korea, Vietnam), es gab Naturkatastrophen (Tsunami, Vulkanausbrüche), Finanzkrisen usw. aber was davon hatte das Potenzial, dass Leben der betroffenen Nationen wirklich nachhaltig zu verändern. Ich spreche hier im Besonderen natürlich von dem Kontinent, auf dem wir leben: Europa.

Nun befanden wir uns Jahrzehnte auf der Insel der Glückseeligen und hatten keinerlei Impuls, über unseren Tellerrand hinweg zuschauen, obwohl es immer wieder Warner und Mahner gab. Wir hatten es uns aber gemütlich gemacht und überließen diese Art des Denkens aber mehrheitlich unseren politischen Repräsentanten. Hören wollten wir solche Informationen aber auch nicht, denn irgendwie sorgten die ja auch für schlechte Laune.

Ebenso haben wir für Jahrzehnte die Lage in Afrika ignoriert. Natürlich gab es Entwicklungs- und auch Wirtschaftshilfe, aber was damit genau passiert ist – hey, wo für hatten wir denn unsere Abgeordneten im Bundestag, den Entwicklungsminister und den Bundeskanzler. Außerdem gab und gibt es doch die UN, UNO, IWF und Weltbank. Die wurden ja schließlich von uns finanziert, also sollten die sich darum kümmern. Das machten diese Leute und Institutionen dann auch, aber erreichten sie irgendetwas damit? Oder vielleicht sogar das genaue Gegenteil von dem, was wir dachten, was sie tun würden?

In Afrika sterben auf der einen Seite Menschen durch Hunger und auf der anderen Seite explodiert dort die Überbevölkerung. Den Menschen dort geht es so schlecht wie eh und je, während lokale Machthaber sich die Taschen voll machen.

Momentan häufen sich die Meldungen, dass diesen Sommer noch mehr Migranten nach Europa (und damit vor allem nach Deutschland) kommen werden, als in den Vorjahren – obwohl wir zum jetzigen Zeitpunkt den Faktur „Familiennachzug“ überhaupt und dessen Wirkungen überhaupt nicht ermessen können. Gleichzeitig laufen auch die Resettlement-Projekte der EU kontinuierlich weiter.

Abstrahieren wir die Situation etwas, um sie fassbarer zu machen: Aus Afrika könnten in den nächsten Jahren jährlich steigende Migrantenströme nach Deutschland kommen, die auch hier bleiben werden. Hierbei ist es simple Arithmetik, wann die Sozialsysteme unseres Landes kollabieren werden. Selbstverständlich springt der Staat als Beitragszahler in die Sozialsysteme ein, dies geschieht aber mit Geld, dass vorher durch Steuern erwirtschaftet wurde. Bekanntlich kann Geld aber nur exakt einmal ausgegeben werden. Deshalb muss die korrekte Frage lauten: Wie lange dauert es, bis sämtliche verfügbare Mittel alleine für die Aufrechterhaltung der Sozialsysteme aufgewandt werden und was genau passiert eigentlich dann? Beginnt dann eine niemals endende Neuverschuldung zur Aufrechterhaltung der Sozialsysteme, oder wird es drastische Steuererhöhungen geben?

Dies ist die monetäre Seite der Flüchtlingskrise. Aber was ist mit der sozialen Komponente?

Deutschland ist ein flächenmäßig ausgesprochen kleines Land. Seine Infrastruktur im städtischen Bereich ist schon heute an der Belastungsgrenze angekommen. Wie soll eine faktisch unbegrenzte Aufnahme von Migranten eigentlich logistisch umgesetzt werden? Was passiert, wenn es vor allem im (begehrten) städtischen Raum keinerlei freie Wohnmöglichkeiten mehr gibt? Wie soll das Zusammenleben der Menschen geregelt werden, wenn schon heute soziale Reibereien zum Alltag gehören?

Ebenso sollte man sich gleichzeitig auch die Perspektive der Migranten ansehen. Welche Perspektiven hat denn ein junger Mann, der weder Lesen kann und auch niemals gearbeitet hat? Wo sind denn die Stellen für derart gering qualifizierte Arbeitskräfte? Wo und wie will man diese Menschen auf ein Bildungsniveau bringen, dass sie am deutschen Arbeitsmarkt partizipieren können? Wollen das diese Menschen überhaupt? Können wir diese Menschen dazu zwingen, wenn sie es nicht wollen?

Und dann wären da noch wir, die wir schon länger hier sind. Wollen wir die resultierenden Wirkungen aus der Migration eigentlich tragen? Hat uns jemand jemals dazu befragt? Warum eigentlich nicht? Was machen wir eigentlich, wenn alles so weitergeht, wie ich das hier skizziert habe? Was bedeutet das für unser Leben und das Leben unserer Frauen und Kinder?

Erlauben Sie mir jetzt, eine kleine Prognose für die nähere Zukunft abzugeben. Wie ich das bereits geschrieben habe, wurden 2015 ohne Sachzwang die Toren Deutschlands weit geöffnet und stehen seitdem sperrangelweit offen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung profitiert jedoch vom jetzigen Establishment und möchte, „dass alles so bleibt“.

Aber: Nichts wird so bleiben, wie es ist!

 Um die Lage in der EU und Deutschland einzuschätzen, haben wir einen verlässlichen Indikator und das ist die Lage in den Großstädten. Das hierzulande über die Unruhen der letzten Tage in Paris nicht berichtet wurde, sollte uns dabei zu denken geben.

In Deutschland gab es bereits ein Ereignis, dass die Hilflosigkeit von Polizei und Sicherheitsbehörden eindrücklich demonstriert hat: die Silvesternacht 2015/2016 in Köln. Die Rechnung ist ganz simpel: Sobald Menschengruppen gezielt und zeitgleich in mehreren Großstädten agieren, bricht die Lage zusammen. Davor hat die politische Führung auch tatsächlich Angst. Diese Angst konnte man auch bereits einmal in Deutschland spüren. Das war die Karnevalszeit 2016 als flächendecken aufgrund des Sturms Ruzica Karnevalszüge abgesagt wurden. Doch was passierte? Es gab strahlenden Sonnenschein und es wehte noch nicht einmal ein laues Lüftchen!

Hier spielte wohl eher die geographische Nähe von Köln und Düsseldorf und die beschränkte Personalstärke der Polizei dazu, dass nicht gleich in mehreren Großstädten die Karnevalszüge mit ausreichend Polizeipräsenz begleitet werden konnten zu frisch war noch die Erinnerung an die Kölner Silvesternacht. Dies glaubte man wohl der unklaren Sicherheitslage geschuldet zu haben …

Aber was passiert, wenn der „Kessel“ bundesweit unter Druck gerät? In Städten bietet sich schließlich jedes Wochenende, wenn genügend potenziell paarungsbereite Sexualpartner, die Gelegenheit einmal so „richtig auf den Putz“ zu hauen. Wie gesagt, es ist eine rein mathematische Frage:

Wann übersteigt das Chaos die stabilisierenden Faktoren?

Stellen wir uns an dieser Stelle einfach vor, dass dieser Zeitpunkt am kommenden Wochenende erreicht wäre. Die Medien würden zumindest anfänglich das tun, was sie auch in Köln für sehr lange Zeit getan haben: gezielte Desinformation betreiben. Doch durch die sozialen Medien und die enge Vernetzung in Deutschland würden Informationen durchsickern. Wenn nun die Situation in den Großstädten eskaliert, würde das keinesfalls im ganzen Land zu einem „Systemausfall“ kommen. Ganz im Gegenteil, der Status Quo würde im Land sehr lange erhalten werden. Dennoch würde aber der „Fall“ der Großstädte eine gewaltige Symbolwirkung haben und die Entwicklung in Gang setzen, von der nicht wenige Menschen mittlerweile glauben, dass sie überhaupt nicht mehr kommen würde.

Der Mensch kann auch als extrem hochentwickeltes Tier verstanden werden. Der Teil des Gehirns, den wir als Sitz der Vernunft und auch als Wissensspeicher für das Schöne, Wahre und Gute ansehen, ist der entwicklungsgeschichtlich neueste: der Neokortex. Neben diesem neuen Teil gibt es viele andere Strukturen, die erst dazu geführt haben, dass sich die Mensch zu seiner jetzigen Form entwickeln konnten: z.B. das Reptiliengehirn. Nun lautet die gängige These, dass der Mensch ja ach so vernunftbegabt ist. Dann schauen Sie zum Vergleich mal genauer hin, wie vernünftig sich der Mensch in seinem Auto auf der Autobahn verhält. Der ganze Irrsinn von stark überhöhter Geschwindigkeit, drängeln, Lichthupe und gewagten Fahrmanövern ist z.B. auf die Amgydala zurückzuführen. Dieser Teil des Gehirns dominiert unser Gehirn und bringt die Vernunft zum Schweigen. Dies ist kein Wunder, denn in vergangenen Tagen mussten wir zum Überleben ohne Denkpause handeln – z.B. wenn uns ein Tier angreifen wollte. Diese Zeiten sind lange vorbei, aber unser Gehirn ist immer noch das Alte!

Wenn sie im ländlichen Raum leben, ist ihnen vielleicht schon mal eine Ratte begegnet. Wenn sich diese Ratten nicht zufällig in ihrem Haus niedergelassen haben, sind diese Tiere zwar vielleicht kein schöner Anblick. Wirklich gefährlich sind diese Tiere aber eigentlich nicht, zumindest solange Sie eine Regel beherzigen: Treiben Sie eine Ratte niemals in die Enge! Die Ratte wiegt (hoffentlich) weit weniger als ein Zehntel ihres Körpergewichts, wird sich aber ohne zu zögern auf Sie stürzen. Es gibt Berichte von Hunden, in deren Schnauzen sich Ratten verbissen haben. Diese Ratten mussten zuerst erschlagen werden, damit man ihre Kiefer brechen konnte. Erst dann konnte man die Hunde von den Ratten befreien.

Manche Menschen binden sich Krawatten um, beschäftigen sich mit Poesie und spielen Geige. Andere Menschen haben sich ganz darauf spezialisiert, andere Menschen zu manipulieren. Nicht wenige Menschen fallen diesen Manipulationen zum Opfer und glauben deshalb, was sie glauben sollen. Fakt ist jedoch, dass der Mensch immer noch über die gleiche Hard- und Software wie vor 2000 Jahren verfügt. Die sogenannte Zivilisation wurde schon oft als millimeterdünner Firnis bezeichnet und exakt das ist sie: ein kultivierender Anstrich über dem Wilden, dem Archaischen und dem Brutalen.

Was aber kann passieren, wenn man Menschen in die Enge treibt?


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