Aufbruch Ins Ungewisse: Ein Paradebeispiel für schlechte Propaganda

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In Deutschland legt man viel Wert auf die installierte „offene Gesellschaft“ und seinen Pluralismus. Aus diesem Grund möchte man diese Errungenschaften gerne schützen und betreibt aktiv mit dem ARD Film „Aufbruch ins Ungewisse“ Volkspädagogik. Oder besser: Man versucht es!

Der Film „Aufbruch ins Ungewisse“ spielt in der nahen Zukunft. Die Europäische Union ist zerfallen und in Europa haben „Rechtsextremisten“ die Macht übernommen. In Deutschland herrschen zudem bürgerkriegsähnliche Zustände und politische Gegner und Minderheiten werden verfolgt. Die Protagonisten des Films sind der Rechtsanwalt Jan Schneider (Fabian Busch), seine Ehefrau Sarah (Maria Simon), Tochter Nora (Athena Strates) und Sohn Niklas (Ben Gertz). Da Jan Schneider die Opfer einer staatlichen Enteignung vor Gericht vertreten hat, fürchtet er nun das Schlimmste und begibt sich mit seiner Familie auf die Flucht. Als Fluchtziel wählt die Familie das mittlerweile wieder florierende Südafrika. Soweit zumindest die Ausgangssituation des Films.

Aufbruch ins Ungewisse spielt vor allem auf der Klaviatur der Gefühle. Die Situation in Deutschland wird mit Texteinblendungen und Ausschnitten aus einer Nachrichtensendung nur sehr grobschlächtig skizziert.

Versucht man den Film objektiv als Drama zu bewerten, scheitert er auf der ganzen Linie. Obwohl vor allem Gefühle angesprochen werden sollen, waren den Verantwortlichen ihre eigenen Figuren scheinbar völlig egal. Die schauspielerische Leistung kann sogar als solide bezeichnet werden, was vor allem daran liegt, dass die einzelnen Figuren nur Platzhalter sind. Die Schauspieler füllen diese Platzhalter nach ihren Möglichkeiten mit Leben, doch Verständnis, Mitgefühl oder gar Mitleid mochten bei mir kaum entstehen.

Entlarvend ist dabei, dass die Hauptfiguren vor allem durch ihre Unzulänglichkeiten und ihr Opferbewusstsein geeint werden: der im neuen Deutschland an seinen Idealen gescheiterte Familienvater, die lethargische Mutter der die Verbindung zu ihren Kindern scheinbar schon seit langem verlorengegangen ist und eine postpubertäre Tochter, die ihren Status durch die Trauer um den verstorbenen Bruder gefährdet sieht. Doch der Film bemüht sich ebenso redlich, den Opferstatus jedes gezeigten Flüchtlings deutlich hervorzuheben. Zeitweise fühlte ich mich an ein Quartett-Spiel erinnert, bei dem der Teilnehmer mit der schlimmsten Historie gewinnt. Hier schimmert der volkspädagogische Ansatz des Films quasi durch das Filmmaterial hindurch: Seht her, liebe Deutsche: Jeder Flüchtling hat mindestens einen schwerwiegenden Grund um sich auf die gefährliche Flucht zu begeben!

Neben der offensichtlichen Propaganda wird hier ein weiteres Defizit des Films und seiner Macher offenkundig: das zugrundeliegende Menschenbild. Die momentane Linke in Deutschland ist vor lauter kollektivierendem Opferkult blind für echte Schicksale geworden, kann diese weder verstehen und schon gar nicht wiedergeben. Das liegt auf der einen Seite an der Entfernung zum normalen Leben, auf der anderen Seite natürlich ist es willentlich gewählt. Als Beispiel für diese These möchte ich das Schicksal von Niklas, dem Sohn der Familie anführen. Der Junge war einfach „weg“ und das war es dann, lediglich eine weitere „preiswerte“ Charakterisierung der armen Flüchtlingsfamilie. Doch so funktioniert Familie nicht, aber davon haben heutige Linke keine Ahnung mehr. Die Familie ist schließlich eines ihrer Feindbilder mit der höchsten Priorität. Ein verantwortungsvoller Familienvater bringt seine Familie aber nicht auf einer vermeidbaren lebensgefährlichen Reise in Gefahr, ebenso wie er sie keinesfalls irgendwo alleine und damit völlig schutzlos zurücklässt.

Als Unterhaltungsprodukt ist der Film gescheitert, da seine Figuren trotz durchaus vorhandener Schauspielleistung sehr hölzern bleiben und der Zuschauer kaum Emotionen für sie empfindet. Aber was ist mit seiner erzieherischen Seite?

Auch hier kann man Aufbruch ins Ungewisse kein gutes Zeugnis ausstellen. Die primitivste Aussage über Kommunikation ist wohl, dass es neben einem Absender auch immer einen Empfänger gibt. Wen aber soll dieser Film erreichen und warum? Gutmenschen und Linke werden ihre wahre Freude an diesem Film haben, bringt er doch nahezu jedes Klischee im Zusammenhang mit Flucht auf den Tisch. Dem politischen System in Deutschland geht es nun aber keinesfalls schon so schlecht, dass es schon Filme zum Durchhalten produzieren müsste. Dieser Film ist einfach völlig falsch adressiert und wird schon bei neutralen Zuschauern auf Ablehnung stoßen.

Die Dystopie vom Jahr 2027 ist auf einem so extrem kindlichen und dilettantischen Niveau, dass sie fast schon zu einer Komödie verkommt. Das „neue Deutschland“ gleicht einem Vierten Reich, aber dennoch konnte der systemkritische Anwalt mit seiner Familie ohne Probleme aus dem Land entkommen. Selbstverständlich werden im neuen Deutschland Schwule und Muslime verfolgt. Damit greift der Film das Bild auf, dass viele verängstigte Gutmenschen von z.B. der AfD haben. Wirklichkeitskompatibler wird das Setting deshalb aber keineswegs. Instinktiv wartete ich die ganze Zeit auf einen zusätzlichen jüdischen Hintergrund der Familie, aber das war dann wohl selbst auch den Produzenten zu dick aufgetragen.

Ich selbst kann Science Fiction und alternativen Realitäten viel abgewinnen, wenn sie realistisch dargestellt sind. Das erfordert aber immer Sachkunde und damit auch die nötige Recherche. Dabei hätte man z.B. herausfinden können, dass die Lage in Südafrika so gar nicht rosig aussieht. Eine Partei namens Economic Freedom Fighters verzeichnet drastische Zustimmungswerte, was seriösen Beobachtern die Sorgenfalten auf die Stirn treibt und keinesfalls für die Stabilität des Landes spricht. Südafrika dürfte in naher Zukunft also ein völlig absurdes Ziel für eine Flucht darstellen. Ebenso ist der skizzierte Fluchtgrund, die Übernahme Europas durch Rechtsextreme und Nationalisten eine linke Wahnphantasie.

Was der Film hingegen leistet, ist ein beeindruckendes Psychogramm des Mainstreams in Deutschland. Auf der einen Seite die Angst vor dem Zerfall der EU und dem aufkeimenden Konservatismus in den europäischen Staaten. Auf der anderen Seite die rein ideologisch geprägte, durch Narrative gestützte, aber sachgrundlose Befürwortung zügelloser Asylpolitik.

Dieser Film hätte einen wertvollen Beitrag über Asylpolitik sein können, verkommt aber zum Popcorn-Film für Gutmenschen. So sind auch die obligatorischen Flüchtlingsboote ein zentraler Bestandteil des Films. Ähnlich wie im Film wird Flucht oftmals (aber nicht immer) freiwillig als Option gewählt. Anders als in der Realität erhielten die europäischen Flüchtlinge keine massive Hilfe von NGO`s, die den Schleppern gratis in die Hände spielen und somit die Massenmigration überhaupt erst ermöglicht haben.

Generell wäre aber eine totale Unterbrechung der Flucht über das Mittelmeer möglich und sinnvoll. Wenn ankommende Bootsflüchtlinge sofort zurück in Auffanglager in Afrika deportiert würden, würde diese Form der hochgefährlichen Flucht jede Motivation abgegraben und man würde zahlreiche Menschenleben retten. Prinzipiell muss die Politik Flucht erschweren und zur somit zur absoluten Ultima Ratio für die Betroffenen machen, an deren Ende nicht die Integration, sondern das Überleben in einem Gastland steht. Auf diese Weise würde man Menschen deren Leben in ihrer Heimat bedroht ist weiterhin Schutz gewähren können, während Flucht als Option für Wohlstandsflüchtlinge völlig unattraktiv würde. Aber auch diese Perspektive findet keine Erwähnung, dass hätte ja vielleicht unbequeme Fragen aufgeworfen!

Weiterhin hätte der Film auch die Frage nach der Rolle der Europäischen Union und ihren transatlantischen Verbündeten in den aktuellen Flüchtlingsbewegungen stellen können, was ebenso unterblieb. Zusätzlich wäre die Frage nach der Rolle der EU hinsichtlich des tatsächlich entstehenden Rechtsextremismus sehr interessant gewesen. Aber das hätte die Filmemacher natürlich völlig überlastet, haben sie schließlich ihren eigentlichen Auftrag schon kaum erfüllt!

 

Aufbruch ins Ungewisse ist aber definitiv gleich in mehrerer Hinsicht erwähnenswert, denn es gibt noch eine Geschichte hinter dem Film. Diese Geschichte hat aber wohl definitiv noch größeres Blockbuster-Potenzial, als die stümperhafte Propaganda. Denn wer ist für diesen „Film“ verantwortlich? Zum Einen wäre hier der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und zum Anderen die Degeto (Deutsche Gesellschaft für Ton und Film), eine Tochter der ARD zu nennen. Also kurz gesagt: Eine völlige Homebrew-Produktion des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks, oder eben des Staatsfunk – wie böse Zungen das gelegentlich behaupten.

In diesem Fall sollte der geneigte Zuschauer aber einmal genauer hinsehen, denn hier existiert tatsächlich eine Parallele in die Politik und es wäre kein Euphemismus, wenn man hier vom politisch-medialen Komplex sprechen würde. Chefin der Degeto ist nämlich eine gewisse Christine Strobl. Der Mädchenname von Frau Strobl lautet Schäuble und das ist kein Zufall, denn sie ist die Tochter vom ehemaligen Finanzminister und jetzigen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU). Den Namen Strobl erhielt die Degeto Chefin von keinem Anderen als Thomas Strobl (CDU), dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und ebenso stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-CDU. Wenn das doch mal kein „Geschmäckle“ hat, was dann? Die CDU legt ja immer noch Wert darauf, dass man sie als „konservative Kraft“ ansieht. Würde also die Frau UND Tochter zweier hoher Funktionäre der CDU so sehr gegen die Weltanschauung ihres Vaters und ihres Ehemannes verstoßen? Oder ist es anstelle dessen nicht viel wahrscheinlicher, dass Wolfgang Schäuble und Thomas Strobl ebenfalls die Kernaussagen dieses Films vertreten? Was würde das dann aber für die CDU als angeblich konservative Partei bedeuten?

 

Zurück bleibt ein fader Geschmack, denn es handelt sich bei Aufbruch ins Ungewisse definitiv um Propaganda. Zudem ist es schlechte Propaganda, denn sie regt geradezu einen kritischen Diskurs an. Hat das aber eine angeblich so liberale Demokratie tatsächlich auch nötig?

An dieser Stelle möchte ich mich jedoch zu einer Wette, sagen wir besser einer Prognose hinreißen lassen. Dieser Film wird mindestens einen großen deutschen Filmpreis verliehen bekommen. Selbstverständlich wird es ebenfalls lobende Kommentare im Blätterwald regnen. Dabei sollten Sie ihre besondere Aufmerksamkeit auf den Tagesspiegel des nächsten Tages richten. Die Leiterin des Politikressorts heißt nämlich Juliane Schäuble und ist die Schwester von Christine Strobl. Ob es da nicht eine Portion schwesterlichen Beistand zu erwarten gibt?
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Mit den USA wird es keinen Frieden in Syrien geben!

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US-Streitkräfte haben eine regierungsnahe Miliz in Ost-Syrien angegriffen und töteten dabei über 100 Menschen.

Die USA reagieren auf ihren schwindenden Einfluss in Syrien mit drastischen Mitteln. Nach den vermuteten Lieferungen von schultergestützten Boden-Luft-Raketen an islamistische Milizen, die am Wochenende zum bedauerlichen Abschuss einer russischen Suchoi Su-25 über Syrien geführt haben, greift das US-Militär nun auch selbst in den Konflikt ein.
Nach einem angeblichen Angriff der auf Stellungen der von Washington unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) übten amerikanische Einheiten blutige Vergeltung, bezeichneten diese Aktion aber als „Verteidigungsschlag“.

An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass die einigen legitimierten Streitkräfte in Syrien die reguläre syrische Armee und die russischen Streitkräfte sind. Alle anderen Streitkräfte und darunter ganz besonders die amerikanischen Truppen verfügen über keinerlei völkerrechtliche Legitimation in Syrien aktiv zu werden.

Dass Washington nun verstärkt seine indirekten (Finanzierung, Training und Waffenlieferung an Terroristengruppen) und direkten Interventionen in Syrien wieder verstärkt, ist auf den dramatischen Bedeutungsverlust der Amerikaner in Syrien zurückzuführen.

Die amerikanischen Bodentruppen in Form der kurdischen Milizen stehen durch die Offensive der Türkei mit dem Rücken zur Wand und sind mit eigenen Problemen beschäftigt.

 

Hauptaugenmerk der USA ist somit keinesfalls die Bekämpfung des IS, sondern primär eine Zerschlagung Syriens und damit auch die Bekämpfung von Baschar al-Assad. Der IS stellte somit von Anfang an nur das Vehikel dar, das die militärische Präsenz der USA in Syrien legitimieren sollte. Die internationale Gemeinschaft nimmt dies nahezu widerstandslos zur Kenntnis, ohne dabei auf die unstrittige Legitimation von Assad als ordentliches Staatsoberhaupt von Syrien einzugehen. Hinter dieser Ignoranz steckt aber wahrscheinlich System, denn ebenso schwieg man im Fall Ukraine über die Legitimation von Wiktor Janukowytsch, als Aufständische mit Hilfe ausländischer Kräfte einen Putsch durchführten und dies dann im Nachhinein als „Revolution der Würde“ titulierte. Interessanterweise haben ausländische Kräfte eine ähnliche „Revolution“ vor dem bewaffneten Konflikt in Syrien versucht, jedoch erfreulicherweise erfolglos.

Insgesamt ist es ausschließlich der Anwesenheit der russischen Streitkräfte zu verdanken, dass Syrien bisher nicht zerschlagen wurde. Syrien ist ein souveräner Staat, der eine für den Nahen Osten herausragende Bedeutung besitzt. Die auf den Staat einwirkenden, zersetzenden Kräfte ignorieren diese Souveränität und haben lediglich die Bodenschätze und die geopolitische Bedeutung eines zerschlagenen Syriens im Sinn. Diesen Kräften dienen sich bedauerlicherweise wieder die USA als Erfüllungsgehilfen an. Dabei wird jedoch übersehen, dass sich die Welt seit 1990 weitergedreht hat. Die USA sind glücklicherweise nicht mehr die einzige Supermacht, sondern stehen anderen Polen in einer multipolaren Welt gegenüber. Wer Frieden in Syrien will, kann dies nur mit dem legitimen Staatsoberhaupt Baschar al-Assad erreichen. Wenn die USA weiterhin die Gegner des syrischen Staats unterstützen, muss sich die Völkergemeinschaft fragen lassen, wann sie diesem Treiben endlich Einhalt gebieten will!

 

Der Kampf gegen die „Vereinigten Staaten von Europa“ beginnt!

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Auf dem Bundesparteitag der SPD am 07.12.2017 verkündete Martin Schulz, dass die Verwirklichung der „Vereinigten Staaten von Europa“ bis 2025 sein Ziel sei.

 

Dies ist eine absolute Kampfansage an jeden konservativen Menschen in Deutschland und auch in ganz Europa! Direkt im Anschluss hat die SPD Martin Schulz im Amt des Parteivorsitzenden bestätigt, befürwortet also auch diesen radikalen Kurs in der Europa-Politik. Die CDU ließ durch Angela Merkel verlautbaren, dass sie (angeblich) von diesem Kurs nichts wissen will, Horst Seehofer von der CSU war gar „entsetzt“. Doch Konservative wissen ja spätestens seit 2015, was sie sowohl von der CDU, als auch von der CSU erwarten können: Nichts, absolut gar nichts!

 

Triebkraft hinter der sogenannten europäischen Integration war und ist die Industrie. Politik und Medien haben sich für gute Worte (und wahrscheinlich noch viel besseres Geld) vor den Karren multinationaler Konzerne spannen lassen und singen das Lied der „alternativen Wettbewerbsfähigkeit durch die EU“. Diese Wettbewerbsfähigkeit würde durch einen präsidialen Einheitsstaat wie die „Vereinigten starken von Europa“ sicherlich noch wesentlich gesteigert – zumindest wollen uns das die Lautsprecher des Produktes namens Europäische Union glauben machen.

Grundsätzlich handelt es sich bei der EU aber um ein rein ideologisches Konstrukt, dessen Nutzen ausschließlich der Industrie zugute kommt: ein kontinuierlich wachsender Wirtschaftsraum, ohne Handelsbeschränkungen und mit einem gefügigen Verwaltungsapparat. Der feuchte Traum eines jeden Großindustriellen! Die Zeche zahlen die Völker Europas. Gerade was das Thema Handelsbeschränkungen angeht, wird der Preis dafür alle ursprünglichen Nationen wie ein Dampfhammer treffen. Religionen, Traditionen, Werte, Familien, Identitäten? Alles nur Hindernisse für einen unaufhörlich expandierenden Markt.

 

Einen massiven Vorgeschmack hat Europa bereits durch die Migrationswellen seit 2015 erlebt. Diese Migration ist vor allem eine Migration in die Sozialsysteme und wird sie in mittelbarer Folge bis an ihre Grenze belasten. Erst heute wurde durch die Konferenz der Innenminister eine Verlängerung des Abschiebestopps nach Syrien beschlossen, also bis zum Ende 2018. Am Ende wird es vermutlich dann so sein, dass alle Betreffenden einen dauerhaften Aufenthaltsstatus bekommen, inklusive vollem Anspruch auf Familiennachzug.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie falsch: Die Industrie brauche diese Menschen als Arbeitskräfte. Deshalb wurde in der ersten Phase der Willkommensromantik auch so sehr betont, dass ja unter den Migranten so viele Akademiker, Chirurgen und vielleicht sogar „Raketenwissenschaftler“ seien. Heute ist es noch  nicht einmal mehr ein offenes Geheimnis, dass diese Menschen über mehrheitlich unzureichende Bildung verfügen, ja meist sogar Analphabeten sind. Man erlaube mir den Gedankengang, wo eine hochtechnisierte Industrie Bedarf für völlig unqualifizierte Arbeitskräfte haben könnte?

 

Doch hier würde natürlich die Wahnphantasie „Vereinigte Staaten von Europa“ als Wundermittel Abhilfe schaffen: Die Lasten der Integration könnten perfekt verteilt werden und die Integration (inklusive der Qualifizierung) ist dann doch nur noch ein Kinderspiel. Auf diese Weise könnten dann auch noch künftig viel mehr Migranten der „Traum von einem besseren Leben“ in Europa verwirklicht werden. Was diese Massenmigration für Folgen auf die Ursprungsvölker haben könnte, ist nun nicht schwer absehbar: Mittelfristig dürften alle  „Handelsschranken“ beseitigt werden: Die Vereinigten Staaten von Europa würden zu einem gigantischen Vielvölkerstaat, ohne individuelle Kultur, Religionen und vor allem ohne Grenzen. Der europäische Markt würde durch die Migranten massiv mit neuen Konsumenten gefüllt, die dann vor allem die Produkte der Industrie konsumieren. Dummerweise würde diese Konsum nahezu zu 100% durch staatliche Mittel gegenfinanziert und wäre deshalb defizitär.

 

Europa und damit auch Deutschland steht vor einer großen Transformation, die von den Eliten absichtlich und wissentlich herbeigeführt wird. Jeder interessierte Bürger kann sich seit 2015 mit eigenen Augen davon überzeugen. Mit der Erklärung von Martin Schulz vom 07.12.2017 kann niemand mehr sagen, dass er von den Europäischen Staaten von Europa nichts gewusst hat!

Ich bitte Sie, liebe Leser, darum aufzustehen. Wegschauen kann und war niemals ein probates Mittel, letztlich führt es zur Mittäterschaft!

 

Deshalb appelliere ich an Sie: Wachen Sie auf, stehen Sie auf und übernehmen Sie Verantwortung! In der Politik gibt es mit der AfD jetzt wenigstens eine Kraft, die sich gegen diese Art der Europaradikalität stellt. Ich meine aber:

 

Das reicht nicht!

 

Ich will die AfD nicht schlechtreden, jeder kann sich über diese Partei eine eigene Meinung bilden. Mir fehlt aber auf allen politischen Ebenen eine Partei, die von einer aktiven Bewegung getragen wird und vor allem den Menschen ins Zentrum setzt. Ich spreche hier ganz ausdrücklich nicht nur vom „Deutschen“, sondern auch und gerade von den anderen europäischen Völkern und ebenfalls auch von den seit Jahrzehnten integrierten Migranten!

Konservatismus ist eine Geisteshaltung, die nicht bei der Hautfarbe aufhört, sondern auf komplexeren Werten basiert. Diese Werte sind aber kein freies Allgemeingut, sondern müssen aktiv  erkämpft und dann verteidigt werden!

 

Bevor hier der Verdacht aufkommt, dass ich mich als „Führer“ oder „Vordenker“ einer Bewegung oder Partei aufspielen möchte: Genau das will ich nicht!

Ich leiste meinen Beitrag als Blogger und als Autor, mache meinen Mund auf und hoffe damit Menschen zu erreichen. Vielleicht bringe ich sogar den einen oder anderen Leser zum Nachdenken und zum Handeln. Darum geht es mir!

 

Lassen Sie uns gemeinsam kämpfen – gegen die „Vereinigten Staaten von Europa“, gegen die EU und auch gegen das Establishment in der Politik. Idealerweise wird dieser Kampf auch von Gleichgesinnten in ganz Europa aufgenommen. Lassen Sie mich es ganz explizit betonen:

 

Der Kampf gilt nicht Europa und seinen Völkern, sondern der Ideologie hinter der EU und allen damit verbundenen Auswüchsen.

 

Also, sind Sie mit dabei?

 

 

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Zahltag für die Willkommenskultur

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In den jamaikanischen Sondierungsgesprächen brachte die FDP ein pikantes Thema auf die Tagesordnung: den Wegfall des acht stündigen Arbeitstags. Angeblich lässt die zunehmende Digitalisierung kein Festhalten an diesem Anachronismus mehr zu und anstelle dessen soll die wöchentliche Arbeitszeit auf 48h beschränkt werden.

 

87 Prozent der deutschen Wähler haben sich bei der letzten Bundestagswahl für Parteien entschieden, die für eine Fortsetzung der alternativlosen Flüchtlingspolitik (inklusive Familiennachzug) stehen. Damit wurde die totale Willkommenspolitik durch die Mehrheit der Wähler legitimiert, wenn man denn von einer ordnungsgemäßen Wahl ausgehen will. In letzter Zeit wurde ja nach Wahlen oftmals geargwöhnt, dass z.B. die angeblich ach so bösen Russen ihre Finger manipulierend im Spiel gehabt haben sollen – warum also sollte es ausgerechnet bei dieser Wahl mit rechten Dingen zugegangen sein?

 

Aber wie auch immer, die SchwAmpel-Vorgespräche stehen (vermutlich) kurz vor dem Eintritt in die konkreten Kooalitionsgespräche, aber eigentlich spielt dies auch keine Rolle. Von einer solchen Regierung wird sich das deutsche Volk weder eine reale Beschränkung der Massenmigration, geschweige denn einer realen Obergrenze und schon gar keine Remigration erwarten können. Schaut man sich das Votum der deutschen Wähler an, so ist dies aber anscheinend auch gar nicht erwünscht.
Schon der Volksmund bringt es auf den Punkt:

 

Nichts im Leben ist umsonst, nur der Tod – und der kostet das Leben!

 

Wer einen unbegrenzten Zustrom in die Sozialsysteme ermöglicht, muss dies gegenfinanzieren. Das ist keine Hetze, sondern simple Mathematik: Zusätzliche Leistungsempfänger erfordern größere Mühen der Leistungszahler. Dies gilt auch dann, wenn der „Staat“ helfend einspringt, denn der Staat hat schließlich kein eigenes Geld, sondern nur Steuergelder. Diese Steuergelder werden folgerichtig wieder von den Steuerpflichtigen erbracht. Aus diesem Grund ist sowohl der Wegfall des achtstündigen Arbeitstages, als auch die deutliche Erhöhung des Renteneintrittsalters richtig und konsequent! Es muss aber konsequent weitergedacht werden, ob diese Maßnahmen ausreichen. Unter Umständen könnte ja auch über einen Willkommens-Soli und die Einführung einer Einheitsrente nachgedacht werden. Wer A sagt, muss schließlich auch B sagen!

 

Hier sollte aber mit Augenmaß gearbeitet werden, denn Flüchtlinge dürfen keinesfalls als Sündenböcke stigmatisiert werden. Anstelle dessen muss den deutschen Wählern (auch als die #87Prozent) verdeutlicht werden, dass sie selbst sich freiwillig für eine unbegrenzte Willkommenskultur entschieden haben und deshalb natürlich auch selbst die Verantwortung für die resultierenden Konsequenzen geradestehen müssen. Es geht eben auch bei den staatsbürgerlichen Pflichten letztlich um Selbstverantwortung.

 

Das Beispiel der letzten Bundestagswahl stimmt allerdings auch nachdenklich. Metaphern illustrieren die Wirklichkeit meist sehr einfach, weshalb ich mich hier an dieser Stelle auch einer solchen bedienen möchte: Was wäre, wenn es in einer Schulklasse zu einer Abstimmung über das Ziel der nächsten Klassenfahrt käme und 87% der Schüler gerne in ein Krisengebiet, wie z.B. Kabul oder Mogadischu reisen möchten? Welche Optionen haben dann die übrigen 13% der wahlberechtigen Schüler?

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Publikationen

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Die Artikel auf diesem Blog stellen nur einen kleinen Teil meiner Arbeit dar.

Bisher habe ich zwei Bücher veröffentlicht, die Sie ganz regulär im Buchhandel oder bei Amazon bestellen können:

1.) Gefährlich! Band 1

2.) Gefährlich! Band 2

Wichtig: In diesen Büchern nutze ich die Welt- und Hintergrundpolitik ausschließlich, um die dahinterliegenden Prinzipien zu erklären. Sie werden dort aber keine neuen Erkenntnisse zu aktuellen, politischen oder wirtschaftlichen Themen finden!

In naher Zukunft wird aber ein drittes Buch erscheinen, indem ich mich ganz explizit ausschließlich mit der IST-Situation beschäftigen werde.

Strategische Vorausschau 2040: Der Zerfall der Europäischen Union

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Der Spiegel hat Auszüge aus einem bisher geheimgehaltenen Strategiepapier der Bundeswehr mit dem Titel „Strategische Vorausschau 2040“ veröffentlicht.

In dem Papier wird die These vertreten, dass ein Zerfall der EU bis 2040 denkbar wäre und ebenso die BRD nur noch eine reaktive Rolle in immer unruhigeren politische Zeiten spielen könnte.

Interessant ist natürlich der Zeitraum der Veröffentlichung Ende Oktober, obwohl das Papier bereits Anfang des Jahres 2017 erstellt worden war. Eine Veröffentlichung dieser Ideen wäre wohl für die  alternativlose EU-Fanatikerin und Globalistin Angela Merkel in der Bundestagswahl sehr ungünstig gewesen.

Für die BRD bedeutet das Strategiepapier ein echtes Problem, denn seit Jahrzehnten wird hierzulande eine „EU First!“-Politik betrieben. Sollte der Moloch Brüssel also untergehen, währen alle Investitionen in das künstliche Konstrukt der Europäischen Union hinfällig geworden.

In diesem Zusammenhang ist es absurd komisch, dass der Soros (und damit auch Merkel) Freund Emmanuel Macron weiterhin über noch absurdere Phantasien für die EU schwadroniert.

Die Wahrheit ist, wie so oft sehr einfach – wenn das auch die linksgrünen Journalisten aufgrund ihrer ideologischen Verblendung gerne in Komplexität ummünzen: Die EU ist am Ende, nicht erst 2040 – sondern bereits jetzt.
Innerhalb des Staatenbundes hat sich bereits eine Gegenallianz gebildet: die Visegrád-Gruppe. Diese Nationen sind aber im Vergleich zu anderen Staaten jung, dynamisch und verfügen auch über militärische Schlagkraft. England hat als militärisch potente Nation bereits die Entscheidung zum BREXIT getroffen. Verlassen die osteuropäischen Staaten die EU, mutiert sie zu einem zahnlosen Tiger. Frankreich mit seinen Allüren als Grande Nation reicht sicherheitspolitisch nicht aus, zumal die USA zukünftig wohl auch nicht mehr als Buddy zur Verfügung stehen könnten.

In Zeiten von Friede, Freude, Eierkuchen konnte die EU glänzen, war schick und irgendwie en vogue. Die Finanz- und die Flüchtlingskrise haben in mehrerer Hinsicht gezeigt, was die EU wirklich ist: ein zerstrittener Haufen, der sich von der Mitgliedschaft ausschließlich Vorteile erhofft. Sobald es ans Eingemachte geht, ist das Gezeter groß.

Die nächsten unruhigen Zeiten stehen kurz bevor. Macron hofft, durch seine angeblich guten Beziehungen zu Merkel die Transferunion zu verwirklichen und Frankreich vor allem auf Kosten von Deutschland zu sanieren. Hier ist es wohl lediglich eine Zeitfrage, ob dieser Schritt noch rechtzeitig kommt. Der europäische Riese und weltpolitische Zwerg Frankreich steht auf tönernden Füßen: politisch wie wirtschaftlich. Wenn die Franzosen wirklich verstehen, was die Idee hinter Macrons En marche und wer wirklich davon profitiert, dann könnte seine Amtszeit doch nicht ganz so lange andauern.

Spanien, Italien, Griechenland und andere Staaten hängen vor allem wirtschaftlich in den Seilen und könnten in gar nicht so ferner Zukunft ebenfalls auf die Infusionen des IWF und aus Brüssel angewiesen sein, wenn sie es nicht bereits jetzt schon sind. Besonders Italien wäre ein wahres Fiasko, dass noch nicht einmal ansatzweise mit dem Pflegefall Griechenland zu vergleichen wäre.

Grundsätzlich gibt es nur eine Möglichkeit die Zukunft zu kennen, wenn man nicht an Wahrsagerei glaubt: sich aktiv an der Gestaltung derselben zu beteiligen.
Wer hingegen am alten Traum der EU klebenbleibt, verpasst diese Chance.

Auch auf Deutschland kommen, nicht zuletzt durch die Flüchtlingskrise, schwerwiegende Herausforderungen zu. Dies trifft ebenfalls auf die Schlüsselindustrie des Landes schlechthin zu: die Automobilbranche. Dieselgate ist keineswegs ausgestanden und bei der Elektromobilität stehen diedeutschen Autobauer weitestgehend mit heruntergelassenen Hosen da. Von der nicht existierenden Infrastruktur für die Elektroautos brauchen wir hier gar nicht einmal anzufangen. Was aber passiert, wenn  die Konkurrenz das knallhart ausnutzt und die deutschen Unternehmen kaputtgehen? Der Impact auch auf mittelständische Zuliefererbetriebe und Co. wäre kaum zu beziffern.

Weiterhin steht die Industrie 4.0 vor der Tür und wird sicher geglaubte Arbeitsplätze wie der Schnitter mit seiner Sense vernichten und vielleicht auf 1000 Arbeitsplätze einen neuen, qualifizierten Arbeitsplatz schaffen. Diesen könnte dann der heimische Arbeitsmarkt dank Fachkräftemangel im Bereich der IT wohl auch nicht decken und es müsste wieder über Blue Cards nachgedacht werden…

Die Situation 2017 ist so: Europa und vor allem Deutschland befinden sich noch in einer Blase, oder auf der Insel der Glückseligen. Journalisten, Politiker und die Wirtschaft tun Alles, aber auch wirklich Alles, dass dies auch so bleibt. Doch wer sich mit verbundenen Augen und Ohren auf die Bahngleise stellt, verringert keinesfalls die Wahrscheinlichkeit, von einem Zug erfasst zu werden – anstelle dessen sieht und hört er ihn nur nicht kommen. Bis zum Aufprall ist es aber lange Zeit besonders ruhig und entspannt.

Exakt so lassen sich auch die 87% der deutschen Wähler erklären, die ihr Gehirn bewusst ausgeschaltet haben und eine Politik des „Weiter so!“ gewählt haben. Die Wahrheit tut eben manchmal weh und nicht jeder möchte das ertragen und verbindet sich somit lieber Augen und Ohren.

Anstelle dessen regt man sich lieber noch etwas weiter über Donald Trump, die AfD, Wladimir Putin und die #Meetoo Kampagne auf. Jedes Zeitalter hat somit seine Dekadenz. Ich wüsste zu gerne, womit sich die Bürger des Römischen Imperiums in den Schlaf gelogen haben. Hier schließt sich dann der Kreis aber: Rom wird genauso untergehen wie Brüssel. Jüngere und fittere Player werden das Zepter in die Hände nehmen. Den meisten Anderen wird nur die Erkenntnis bleiben: Wir waren ja so dumm!

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Bauen die USA eine Ethnowaffe, um sie gegen Russland einzusetzen?

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Bereits im Juli wurde bekannt, dass die US Airforce Genmaterial von Russen kaukasischer Abstammung erwerben will. Am 31.10.2017 äußerte  Wladimir Putin in einer Ratssitzung seine Sorgen darüber, dass von Vertretern unterschiedlicher NGO`s flächendeckend und in großem Umfang Genproben entnommen und in die USA geschickt würden. Dient dies der Entwicklung einer Ethnowaffe?

 

Atomwaffen verfügen über zwei gigantische Vorteile: Ihr Drohpotenzial und ihre verheerende Vernichtungskraft. Es überwiegen aber die Nachteile: Wer Atomwaffen einsetzt, vernichtet nicht nur Menschenleben, sondern eben auch wertvolle Infrastruktur wie Fabriken, Straßen und Städte. Weiterhin würde der Einsatz einer einzigen Atomrakete höchstwahrscheinlich den globalen, nuklearen Krieg bedeuten.
Aus diesem Grund gibt es neben atomaren Waffen ein ganzes Arsenal konventioneller, chemischer und biologischer Waffen.

International hat man sich zwar 1971 in der Biowaffen Konvention der UN darauf geeinigt, die Entwicklung; Herstellung und auch Lagerung dieser Waffen zur verbieten. Doch wo Verträge sind, gibt es auch immer Hintertüren[1]. In diesem Fall wäre das z.B. der Unterhalt von Forschungseinrichtungen, zu denen Inspekteure der UN keinen Zutritt haben. Im Fall der USA könnte man auf die Idee kommen und bei folgenden Einrichtungen eben genau das vermuten: das Richard G. Lugar Public Health Research Center in Tiflis (Georgien), oder das Central Reference Laboratory  in der Nähe von Almaty (Kasachstan), oder ein kleines Labor unter US-amerikanischer Kontrolle in einem Militärstützpunkt in Otar (ebenfalls Kasachstan).

Bei dem eingangs erwähnten Auftrag des Air Force’s Air Education and Training Command ging es um einen sehr begrenzten Umfang von nicht mehr als 12 RNA-Proben und 27 Proben synovialer Flüssigkeit. Schon im Juli argwöhnten russische Quellen, dass diese Proben durchaus zur Entwicklung einer Ethnowaffe dienen könnten.

Ethnowaffen sind gentechnisch modifizierte Bakterien oder Viren, die nur Menschen mit einem klar definierten Gencode infizieren. 1998 sorgte ein Bericht der englischen Times für Wirbel, in dem darüber spekuliert wurde, dass Israel an einem Erreger arbeiten würde, der nur Araber tötet.

Ethnowaffen bieten nun den gigantischen Vorteil, dass sie die Infrastruktur des Feindes verschonen. Wenn also ein Land diese Biowaffen einsetzt, könnte es danach ins völlig entvölkerte Feindesland vorrücken und dort sogar eine absolut intakte Infrastruktur vorfinden. Weiterhin können Biowaffen klammheimlich eingesetzt werden, wer will denn im Nachhinein noch Beweise für den Einsatz finden?

Doch dieses Mal spricht der Kreml von ganz anderen Zahlen. Es soll sich um nicht weniger als 920.000 Proben an Genmaterial handeln!

Laut Valery Ilyinsky[2], Direktor der Firma Genotek geht es bei diesen Untersuchungen natürlich nur darum, wissenschaftliche Studien anzufertigen, dem Menschen zu helfen und die genetische Vielfalt in Russland zu erforschen. Wie könnte man auch auf einen anderen Gedanken kommen, besonders wenn man berücksichtigt, dass auch hier die Proben in die USA geschickt werden und bei ähnlichen Programmen schon früher die US Airforce involviert war?

Russland möchte nun in Kürze Gesetze erlassen, die die Erforschung der DNA seiner Völker erschweren sollen. Dies ist im Hinblick auf Ethnowaffen natürlich völlig verständlich und nachvollziehbar, aber ob eine solche Maßnahme überhaupt irgendwelche Früchte tragen wird, darf wohl in Frage gestellt werden.

Dafür muss man dem besonders von den deutschen Medien gescholtenen und oftmals auch verunglimpften Präsidenten Russlands eine Sache zugutehalten, nämlich dass er sich eindeutig positioniert hat: In der Abschlussrede bei den diesjährigen 19. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Sotchi sagte Putin: „Das (die Gentechnik A.d.V.) könnte furchtbarer als eine Atombombe werden. Egal womit wir uns befassen – wir sollten uns immer daran erinnern, dass es ethisch-moralische Grundpfeiler gibt. Alles, was wir tun, muss dem Menschen dienen – ihn festigen, statt ihn zu zerstören.[3]

Haben Sie jemals ein ähnliches Statement von Angela Merkel, einem amerikanischen Präsidenten oder von Benjamin Netanjahu gehört?

 

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[1] https://sputniknews.com/us/201707291055994881-us-military-russian-rna-studies/

[2]https://ria.ru/society/20171031/1507912824.html

[3] https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171021317970880-putin-technologie-schlimmer-als-atombombe/

Willkommen in Dummland: 4 Wochen nach der Bundestagswahl

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Ein Kommentar von Stefan Müller

 

In der Politik schaut man sich die Leistung von Verantwortlichen in regelmäßigen Zeitabständen an, um Aussagen über deren Leistung zu treffen. Seit der Bundestagswahl sind nun gut vier Wochen ins Land gezogen. Was aber hat die neue Regierung bisher geleistet?

 

Die Antwort ist recht einfach und fällt zudem auch noch knapp aus: NICHTS!

Genaugenommen gibt es ja noch überhaupt keine neue Bundesregierung, da die schwarz-gelb-grüne „Jamaica“-Koalition sich überhaupt noch nicht konstituiert hat. Auf gut Deutsch: Die Plätze am Fresstrog sind noch nicht ausgehandelt worden. Der Vollständigkeit halber sollte man natürlich hinzufügen, dass vier Wochen im europäischen Schnitt ja auch geradezu lächerlich kurz sind …

 

Aber ist in den vier Wochen gar nichts passiert? Ganz im Gegenteil, denn es gab eine Farce mit Sitzverteilung im Bundestag und die gesammelten „Demokraten“ haben (bisher) erfolgreich Albrecht Glaser (AfD) als Bundestags-Vize verhindert. Inwiefern diese Aktion aber eigentlich an sich demokratisch war? Nun, das ist sicherlich abhängig vom Blickpunkt des Betrachters…

 

Aber die Zeit ist nicht stehengeblieben. In den politischen Talkshows wurde der deutsche Michel dann damit konfrontiert, was es laut den Spitzen von FDP, CDU und Grün*INNEN als dringendste Probleme in Deutschland gibt: Zuerst ist da natürlich die AfD und dann ist da noch die schlechte Infrastruktur des Glasfasernetzes. Dies wurde u.a. in der Sendung Maischberger mit begeistertem Beifall belohnt.

 

FDP-Chef Lindner machte dann bei Lanz am Namen „Schimanski“ fest, dass es in Deutschland schon lange keine „kulturell einheitliche“ Bevölkerung in Deutschland mehr gäbe und feierte dann im nächsten Atemzug den französischen Staatspäsidenten und Soros Liebling Emmanuel Macron als historische Chance für die EU. Noch Fragen?

 

Doch all das interessiert die 87% der Wähler nicht, die den Einheitsbrei aus SPD/CDU/CSU/Grünen/FDP gewählt haben, kaum oder gar nicht. Anstelle dessen sind Trump, Erdogan, Orban und Putin immer noch doof und böse. Neu hinzu gekommen sind dann in den letzten Tagen Sebastian Kurz (Österreich) und Adrej Babis (Tschechien). Anstelle dessen liebt man in diesem Lager fragwürdige Lichtgestalten wie Macron, den kanadischen Präsidenten Trudeau und natürlich die strahlende Lichtfigur der internationalen Politik: Angela „Mutti“ Merkel.

Kritik an dem ausbleiben jeglicher Realpolitik in Deutschland gibt es wenig bis gar nicht, schließlich sei das ja ein vollkommen legitimer Prozess. Ernsthafte Probleme gibt es ja sowieso keine, bzw. den „verdammten“ Rechtspopulisten wird man ja doch schon irgendwie beikommen!

Nur, liebe #87Prozent: Deutschland strebt momentan auf eine extrem isolierte Position zu, dank der geliebten und geachteten Galleonsfigur Angela Merkel. Diese Frau wurde von Euch erneut gewählt – für die zukünftige Entwicklung tragt Ihr die Verantwortung, auch wenn Ihr es dann wieder nicht gewesen sein wollt…

 

Das Zeitalter des Globalismus nähert sich seinem Ende. In Europa gibt es nur noch zwei glühende Verfechter davon: Angela Merkel und Emmanuel Macron. Sollte es in einem dieser beiden Ländern zu ernsten wirtschaftlichen Problemen kommen, dann könnte die Fackel der Internationalisten langsam ausgehen. Aber macht Euch keine Sorgen, liebe Wirklichkeitsverweigerer: Auch in diesem Land kann man den Wind of Change schon mehr als deutlich spüren. Der Lauf der Welt lässt sich eben nicht aufhalten!

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Deutschlands glückliche Sklaven

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Die Bundestagswahl 2017 ist gelaufen. Der Schulzzug ist entgleist, die AfD mit einem krachenden Wahlerfolg in den Bundestag eingezogen und die CDU verbucht ein mieses Ergebnis. Fakt ist aber: Angela Merkel wird Bundeskanzlerin bleiben und das sind fast 33% der Wahlberechtigten schuld.

 

Zugegeben: Ob Martin Schulz besser oder schlechter als Angela Merkel für Deutschland gewesen wäre, ist eine mehr als nur komplizierte Frage. Schulz, der EU-Mann, gegen die Ultra-Globalistin Merkel. Selbst die Begriffe Pest und Cholera sind hier nur unzureichende Allegorien.

 

Die Regierungsbildung nach der BTW`17 gestaltet sich schwierig, zumindest auf den ersten Blick. Angeblich will die SPD in die Opposition – mit Schulz. Damit wäre die Fortsetzung der Großen Koalition unmöglich, bliebe noch eine sehr fragile „Jamaika“-Koalition aus CDU, FDP und Grün*INNEN. Aber ob sich Christian Lindner (FDP) mit einem solchen Bündnis wirklich einen Gefallen tut? Meine Prognose für eine solche Koalition fällt jedoch sehr schlecht aus, denn ich glaube nicht an eine Mindesthaltbarkeitsdauer bis über das Jahr 2019 hinaus.

 

Die AfD hingegen hat einen bemerkenswerten Erfolg eingefahren. Mit ca. 13% und 88 Sitzen im Parlament kann der Tanz nun so richtig losgehen. Der 24.9.2017 war ein guter Tag für den Konservatismus, denn er ist wieder im deutschen Bundestag angekommen!

Der Wahlerfolg verpflichtet allerdings auch: Zu handwerklich guter Arbeit und unermüdlicher Attacke gegen die linksgrüne Einheitspartei mit ihrer Galleonsfigur Angela Merkel. „Dieser Weg wird kein leichter sein“, wusste schon Xavier Naidoo.

 

Neben der AfD geht es aber auch um das Momentum einer konservativen Bewegung auf nationaler und internationaler Ebene. Als Konservative müssen wir uns deshalb fragen, wie wir die gut 33% ewiggestriger CDU-Wähler ansprechen und erreichen können, die sich sowohl realpolitischer Sachfragen als auch ideologischen Aspekten bisher vehement verschlossen haben. Diese Menschen haben aber unser Verständnis verdient: Es sind Menschen die sich tief in einem Kaninchenbau verlaufen haben, der von drei Frauen errichtet wurde: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die beiden Medienmogule Friede Springer und Liz Mohn.

Als Konservative müssen wir auf diese Menschen zugehen und ihnen die Hand reichen, indem wir ihnen zeigen was Konservatismus 2017 bedeutet und wie ein anderer, besserer Weg als der von Bundeskanzlerin Merkel aussieht. Die Verführten sind nicht grundsätzlich böse, sondern es sind Sklaven, die ihre Unfreiheit mit betörenden Lügen schmackhaft gemacht bekommen haben.

 

Der 24.09.2017 ist der Anfang einer neuen Epoche. Doch der Kampf ist noch nicht vorbei, er hat gerade erst richtig begonnen. Holen wir uns unser Land zurück!

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„Diversity“ nur ein Tarnbegriff für Rassismus gegen Weiße?

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Anfang September verpflichtete das Unternehmen L`Oréal mit Munroe Bergdorf das erste Transgender-Model überhaupt und wollte damit ein Zeichen für Diversity, also für Vielfalt setzen. Doch das Model, das auch als Diversity-Botschafterin bekannt ist, verstieg sich auf ihrer Facebook-Seite zu einer sehr eindeutigen Aussage gegen Weiße und verlor prompt ihren Job. Doch nun hat Bergdorf ein neues Jobangebot.

Man stelle sich vor, ein weißes (am besten auch blondes), heterosexuelles Modell würde sich auf seiner Facebook-Website zu folgendem Statement hinreißen lassen:

Alle Transgender-Modells sind minderwertig!

Eine solche Aussage ist nicht nur ziemlich diskriminierend und verallgemeinernd, sondern auch dumm und schlichtweg völlig unsinnig. Weiterhin würde diese Aussage mit Sicherheit dazu führen, dass die Verfasserin mit Sicherheit (und zurecht) kein Bein mehr auf den Boden bekommen würde. Welches Unternehmen sollte mit einer so hässlichen Fratze werben oder auch nur in Verbindung gebracht werden?

Im Fall Bergdorf liegen die Dinge aber anders. Das Modell schrieb wörtlich auf seiner Facebook-Seite:

ALLE Weißen sind Rassisten!

Diese Aussage stellt zum einen eine Verallgemeinerung dar und muss deshalb ent-schieden zurückgewiesen werden. Ich persönlich empfinde diese Aussage ebenfalls als beleidigend und rassistisch. Das hindert nun nicht aber das Unternehmen Illamasqua nicht an der Verpflichtung eben jener Munroe Bergdorf.
Selbstverständlich gab es im Vorfeld einen Shitstorm, allerdings gegen L`Oréal und wegen der Entlassung der vermeintlichen Diversity-Botschafterin. Gegen die Äußerung des Models und dessen Neuverpflichtung gibt es jedoch kaum Aufregung. Aus diesem Grund müssen wir uns eine Frage stellen: Haben wir die Synonyme Diversity und Vielfalt schlichtweg nur völlig falsch verstanden?

Das Transgender-Model begründete seine Aussagen damit, dass die Weißen grund-sätzlich für jedes Übel auf diesem Planeten verantwortlich wären. Erst wenn die Weißen dies zugeben würden, könnte man (die Nicht-Weiße mit den Weißen) wieder reden!

Eine kleine Randnotiz ist es hierbei, dass die Diversity-Botschafterin in ihrem Posting dann aber auch vond er „Weißen Rasse“ spricht. Wie denn jetzt und was denn nun? Gibt es jetzt also doch Rassen, was doch besonders von Sozialwissenschaftlern immer glühend verneint wird?

Auf mich wirken die Worte von Munroe Bergdorf als würden direkt aus einem Pamphlet eines Hasspredigers stammen, vor dem sich auch die Machwerke der Vergangenheit nicht verstecken müssen. Wenn dies nun von einer Frontfrau des Diversity-Gedankens publiziert wird, wie steht es denn dann mit dieser Idee überhaupt? Handelt es sich beim Diversity-Gedanken um eine die Menschen verbindende Idee, oder einen brandgefährlichen Spaltpilz?

Jeder ist aufgerufen überall dort genau hinzusehen, wo von Vielfalt und Diversity gesprochen wird. Handelt es sich dabei um Mahnungen zur Chancengleichheit, Völkerverständigung und Toleranz, oder sind damit nur Repressionen gegen Weiße gemeint?

Munroe Bergdorf war mutig oder dumm genug, ihre menschenverachtende Ideologie offen zu publizieren. Dass es auf diese widerlichen Äußerungen keine entschiedenen Reaktionen in den Medien gab und es Unternehmen gibt, die solch einen Menschen für eine mediale Kampagne engagieren, spricht Bände und sollte uns über das Thema Diversity sprechen lassen!

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