Zahltag für die Willkommenskultur

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In den jamaikanischen Sondierungsgesprächen brachte die FDP ein pikantes Thema auf die Tagesordnung: den Wegfall des acht stündigen Arbeitstags. Angeblich lässt die zunehmende Digitalisierung kein Festhalten an diesem Anachronismus mehr zu und anstelle dessen soll die wöchentliche Arbeitszeit auf 48h beschränkt werden.

 

87 Prozent der deutschen Wähler haben sich bei der letzten Bundestagswahl für Parteien entschieden, die für eine Fortsetzung der alternativlosen Flüchtlingspolitik (inklusive Familiennachzug) stehen. Damit wurde die totale Willkommenspolitik durch die Mehrheit der Wähler legitimiert, wenn man denn von einer ordnungsgemäßen Wahl ausgehen will. In letzter Zeit wurde ja nach Wahlen oftmals geargwöhnt, dass z.B. die angeblich ach so bösen Russen ihre Finger manipulierend im Spiel gehabt haben sollen – warum also sollte es ausgerechnet bei dieser Wahl mit rechten Dingen zugegangen sein?

 

Aber wie auch immer, die SchwAmpel-Vorgespräche stehen (vermutlich) kurz vor dem Eintritt in die konkreten Kooalitionsgespräche, aber eigentlich spielt dies auch keine Rolle. Von einer solchen Regierung wird sich das deutsche Volk weder eine reale Beschränkung der Massenmigration, geschweige denn einer realen Obergrenze und schon gar keine Remigration erwarten können. Schaut man sich das Votum der deutschen Wähler an, so ist dies aber anscheinend auch gar nicht erwünscht.
Schon der Volksmund bringt es auf den Punkt:

 

Nichts im Leben ist umsonst, nur der Tod – und der kostet das Leben!

 

Wer einen unbegrenzten Zustrom in die Sozialsysteme ermöglicht, muss dies gegenfinanzieren. Das ist keine Hetze, sondern simple Mathematik: Zusätzliche Leistungsempfänger erfordern größere Mühen der Leistungszahler. Dies gilt auch dann, wenn der „Staat“ helfend einspringt, denn der Staat hat schließlich kein eigenes Geld, sondern nur Steuergelder. Diese Steuergelder werden folgerichtig wieder von den Steuerpflichtigen erbracht. Aus diesem Grund ist sowohl der Wegfall des achtstündigen Arbeitstages, als auch die deutliche Erhöhung des Renteneintrittsalters richtig und konsequent! Es muss aber konsequent weitergedacht werden, ob diese Maßnahmen ausreichen. Unter Umständen könnte ja auch über einen Willkommens-Soli und die Einführung einer Einheitsrente nachgedacht werden. Wer A sagt, muss schließlich auch B sagen!

 

Hier sollte aber mit Augenmaß gearbeitet werden, denn Flüchtlinge dürfen keinesfalls als Sündenböcke stigmatisiert werden. Anstelle dessen muss den deutschen Wählern (auch als die #87Prozent) verdeutlicht werden, dass sie selbst sich freiwillig für eine unbegrenzte Willkommenskultur entschieden haben und deshalb natürlich auch selbst die Verantwortung für die resultierenden Konsequenzen geradestehen müssen. Es geht eben auch bei den staatsbürgerlichen Pflichten letztlich um Selbstverantwortung.

 

Das Beispiel der letzten Bundestagswahl stimmt allerdings auch nachdenklich. Metaphern illustrieren die Wirklichkeit meist sehr einfach, weshalb ich mich hier an dieser Stelle auch einer solchen bedienen möchte: Was wäre, wenn es in einer Schulklasse zu einer Abstimmung über das Ziel der nächsten Klassenfahrt käme und 87% der Schüler gerne in ein Krisengebiet, wie z.B. Kabul oder Mogadischu reisen möchten? Welche Optionen haben dann die übrigen 13% der wahlberechtigen Schüler?

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Publikationen

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Die Artikel auf diesem Blog stellen nur einen kleinen Teil meiner Arbeit dar.

Bisher habe ich zwei Bücher veröffentlicht, die Sie ganz regulär im Buchhandel oder bei Amazon bestellen können:

1.) Gefährlich! Band 1

2.) Gefährlich! Band 2

Wichtig: In diesen Büchern nutze ich die Welt- und Hintergrundpolitik ausschließlich, um die dahinterliegenden Prinzipien zu erklären. Sie werden dort aber keine neuen Erkenntnisse zu aktuellen, politischen oder wirtschaftlichen Themen finden!

In naher Zukunft wird aber ein drittes Buch erscheinen, indem ich mich ganz explizit ausschließlich mit der IST-Situation beschäftigen werde.

Strategische Vorausschau 2040: Der Zerfall der Europäischen Union

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Der Spiegel hat Auszüge aus einem bisher geheimgehaltenen Strategiepapier der Bundeswehr mit dem Titel „Strategische Vorausschau 2040“ veröffentlicht.

In dem Papier wird die These vertreten, dass ein Zerfall der EU bis 2040 denkbar wäre und ebenso die BRD nur noch eine reaktive Rolle in immer unruhigeren politische Zeiten spielen könnte.

Interessant ist natürlich der Zeitraum der Veröffentlichung Ende Oktober, obwohl das Papier bereits Anfang des Jahres 2017 erstellt worden war. Eine Veröffentlichung dieser Ideen wäre wohl für die  alternativlose EU-Fanatikerin und Globalistin Angela Merkel in der Bundestagswahl sehr ungünstig gewesen.

Für die BRD bedeutet das Strategiepapier ein echtes Problem, denn seit Jahrzehnten wird hierzulande eine „EU First!“-Politik betrieben. Sollte der Moloch Brüssel also untergehen, währen alle Investitionen in das künstliche Konstrukt der Europäischen Union hinfällig geworden.

In diesem Zusammenhang ist es absurd komisch, dass der Soros (und damit auch Merkel) Freund Emmanuel Macron weiterhin über noch absurdere Phantasien für die EU schwadroniert.

Die Wahrheit ist, wie so oft sehr einfach – wenn das auch die linksgrünen Journalisten aufgrund ihrer ideologischen Verblendung gerne in Komplexität ummünzen: Die EU ist am Ende, nicht erst 2040 – sondern bereits jetzt.
Innerhalb des Staatenbundes hat sich bereits eine Gegenallianz gebildet: die Visegrád-Gruppe. Diese Nationen sind aber im Vergleich zu anderen Staaten jung, dynamisch und verfügen auch über militärische Schlagkraft. England hat als militärisch potente Nation bereits die Entscheidung zum BREXIT getroffen. Verlassen die osteuropäischen Staaten die EU, mutiert sie zu einem zahnlosen Tiger. Frankreich mit seinen Allüren als Grande Nation reicht sicherheitspolitisch nicht aus, zumal die USA zukünftig wohl auch nicht mehr als Buddy zur Verfügung stehen könnten.

In Zeiten von Friede, Freude, Eierkuchen konnte die EU glänzen, war schick und irgendwie en vogue. Die Finanz- und die Flüchtlingskrise haben in mehrerer Hinsicht gezeigt, was die EU wirklich ist: ein zerstrittener Haufen, der sich von der Mitgliedschaft ausschließlich Vorteile erhofft. Sobald es ans Eingemachte geht, ist das Gezeter groß.

Die nächsten unruhigen Zeiten stehen kurz bevor. Macron hofft, durch seine angeblich guten Beziehungen zu Merkel die Transferunion zu verwirklichen und Frankreich vor allem auf Kosten von Deutschland zu sanieren. Hier ist es wohl lediglich eine Zeitfrage, ob dieser Schritt noch rechtzeitig kommt. Der europäische Riese und weltpolitische Zwerg Frankreich steht auf tönernden Füßen: politisch wie wirtschaftlich. Wenn die Franzosen wirklich verstehen, was die Idee hinter Macrons En marche und wer wirklich davon profitiert, dann könnte seine Amtszeit doch nicht ganz so lange andauern.

Spanien, Italien, Griechenland und andere Staaten hängen vor allem wirtschaftlich in den Seilen und könnten in gar nicht so ferner Zukunft ebenfalls auf die Infusionen des IWF und aus Brüssel angewiesen sein, wenn sie es nicht bereits jetzt schon sind. Besonders Italien wäre ein wahres Fiasko, dass noch nicht einmal ansatzweise mit dem Pflegefall Griechenland zu vergleichen wäre.

Grundsätzlich gibt es nur eine Möglichkeit die Zukunft zu kennen, wenn man nicht an Wahrsagerei glaubt: sich aktiv an der Gestaltung derselben zu beteiligen.
Wer hingegen am alten Traum der EU klebenbleibt, verpasst diese Chance.

Auch auf Deutschland kommen, nicht zuletzt durch die Flüchtlingskrise, schwerwiegende Herausforderungen zu. Dies trifft ebenfalls auf die Schlüsselindustrie des Landes schlechthin zu: die Automobilbranche. Dieselgate ist keineswegs ausgestanden und bei der Elektromobilität stehen diedeutschen Autobauer weitestgehend mit heruntergelassenen Hosen da. Von der nicht existierenden Infrastruktur für die Elektroautos brauchen wir hier gar nicht einmal anzufangen. Was aber passiert, wenn  die Konkurrenz das knallhart ausnutzt und die deutschen Unternehmen kaputtgehen? Der Impact auch auf mittelständische Zuliefererbetriebe und Co. wäre kaum zu beziffern.

Weiterhin steht die Industrie 4.0 vor der Tür und wird sicher geglaubte Arbeitsplätze wie der Schnitter mit seiner Sense vernichten und vielleicht auf 1000 Arbeitsplätze einen neuen, qualifizierten Arbeitsplatz schaffen. Diesen könnte dann der heimische Arbeitsmarkt dank Fachkräftemangel im Bereich der IT wohl auch nicht decken und es müsste wieder über Blue Cards nachgedacht werden…

Die Situation 2017 ist so: Europa und vor allem Deutschland befinden sich noch in einer Blase, oder auf der Insel der Glückseligen. Journalisten, Politiker und die Wirtschaft tun Alles, aber auch wirklich Alles, dass dies auch so bleibt. Doch wer sich mit verbundenen Augen und Ohren auf die Bahngleise stellt, verringert keinesfalls die Wahrscheinlichkeit, von einem Zug erfasst zu werden – anstelle dessen sieht und hört er ihn nur nicht kommen. Bis zum Aufprall ist es aber lange Zeit besonders ruhig und entspannt.

Exakt so lassen sich auch die 87% der deutschen Wähler erklären, die ihr Gehirn bewusst ausgeschaltet haben und eine Politik des „Weiter so!“ gewählt haben. Die Wahrheit tut eben manchmal weh und nicht jeder möchte das ertragen und verbindet sich somit lieber Augen und Ohren.

Anstelle dessen regt man sich lieber noch etwas weiter über Donald Trump, die AfD, Wladimir Putin und die #Meetoo Kampagne auf. Jedes Zeitalter hat somit seine Dekadenz. Ich wüsste zu gerne, womit sich die Bürger des Römischen Imperiums in den Schlaf gelogen haben. Hier schließt sich dann der Kreis aber: Rom wird genauso untergehen wie Brüssel. Jüngere und fittere Player werden das Zepter in die Hände nehmen. Den meisten Anderen wird nur die Erkenntnis bleiben: Wir waren ja so dumm!

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Bauen die USA eine Ethnowaffe, um sie gegen Russland einzusetzen?

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Bereits im Juli wurde bekannt, dass die US Airforce Genmaterial von Russen kaukasischer Abstammung erwerben will. Am 31.10.2017 äußerte  Wladimir Putin in einer Ratssitzung seine Sorgen darüber, dass von Vertretern unterschiedlicher NGO`s flächendeckend und in großem Umfang Genproben entnommen und in die USA geschickt würden. Dient dies der Entwicklung einer Ethnowaffe?

 

Atomwaffen verfügen über zwei gigantische Vorteile: Ihr Drohpotenzial und ihre verheerende Vernichtungskraft. Es überwiegen aber die Nachteile: Wer Atomwaffen einsetzt, vernichtet nicht nur Menschenleben, sondern eben auch wertvolle Infrastruktur wie Fabriken, Straßen und Städte. Weiterhin würde der Einsatz einer einzigen Atomrakete höchstwahrscheinlich den globalen, nuklearen Krieg bedeuten.
Aus diesem Grund gibt es neben atomaren Waffen ein ganzes Arsenal konventioneller, chemischer und biologischer Waffen.

International hat man sich zwar 1971 in der Biowaffen Konvention der UN darauf geeinigt, die Entwicklung; Herstellung und auch Lagerung dieser Waffen zur verbieten. Doch wo Verträge sind, gibt es auch immer Hintertüren[1]. In diesem Fall wäre das z.B. der Unterhalt von Forschungseinrichtungen, zu denen Inspekteure der UN keinen Zutritt haben. Im Fall der USA könnte man auf die Idee kommen und bei folgenden Einrichtungen eben genau das vermuten: das Richard G. Lugar Public Health Research Center in Tiflis (Georgien), oder das Central Reference Laboratory  in der Nähe von Almaty (Kasachstan), oder ein kleines Labor unter US-amerikanischer Kontrolle in einem Militärstützpunkt in Otar (ebenfalls Kasachstan).

Bei dem eingangs erwähnten Auftrag des Air Force’s Air Education and Training Command ging es um einen sehr begrenzten Umfang von nicht mehr als 12 RNA-Proben und 27 Proben synovialer Flüssigkeit. Schon im Juli argwöhnten russische Quellen, dass diese Proben durchaus zur Entwicklung einer Ethnowaffe dienen könnten.

Ethnowaffen sind gentechnisch modifizierte Bakterien oder Viren, die nur Menschen mit einem klar definierten Gencode infizieren. 1998 sorgte ein Bericht der englischen Times für Wirbel, in dem darüber spekuliert wurde, dass Israel an einem Erreger arbeiten würde, der nur Araber tötet.

Ethnowaffen bieten nun den gigantischen Vorteil, dass sie die Infrastruktur des Feindes verschonen. Wenn also ein Land diese Biowaffen einsetzt, könnte es danach ins völlig entvölkerte Feindesland vorrücken und dort sogar eine absolut intakte Infrastruktur vorfinden. Weiterhin können Biowaffen klammheimlich eingesetzt werden, wer will denn im Nachhinein noch Beweise für den Einsatz finden?

Doch dieses Mal spricht der Kreml von ganz anderen Zahlen. Es soll sich um nicht weniger als 920.000 Proben an Genmaterial handeln!

Laut Valery Ilyinsky[2], Direktor der Firma Genotek geht es bei diesen Untersuchungen natürlich nur darum, wissenschaftliche Studien anzufertigen, dem Menschen zu helfen und die genetische Vielfalt in Russland zu erforschen. Wie könnte man auch auf einen anderen Gedanken kommen, besonders wenn man berücksichtigt, dass auch hier die Proben in die USA geschickt werden und bei ähnlichen Programmen schon früher die US Airforce involviert war?

Russland möchte nun in Kürze Gesetze erlassen, die die Erforschung der DNA seiner Völker erschweren sollen. Dies ist im Hinblick auf Ethnowaffen natürlich völlig verständlich und nachvollziehbar, aber ob eine solche Maßnahme überhaupt irgendwelche Früchte tragen wird, darf wohl in Frage gestellt werden.

Dafür muss man dem besonders von den deutschen Medien gescholtenen und oftmals auch verunglimpften Präsidenten Russlands eine Sache zugutehalten, nämlich dass er sich eindeutig positioniert hat: In der Abschlussrede bei den diesjährigen 19. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Sotchi sagte Putin: „Das (die Gentechnik A.d.V.) könnte furchtbarer als eine Atombombe werden. Egal womit wir uns befassen – wir sollten uns immer daran erinnern, dass es ethisch-moralische Grundpfeiler gibt. Alles, was wir tun, muss dem Menschen dienen – ihn festigen, statt ihn zu zerstören.[3]

Haben Sie jemals ein ähnliches Statement von Angela Merkel, einem amerikanischen Präsidenten oder von Benjamin Netanjahu gehört?

 

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[1] https://sputniknews.com/us/201707291055994881-us-military-russian-rna-studies/

[2]https://ria.ru/society/20171031/1507912824.html

[3] https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171021317970880-putin-technologie-schlimmer-als-atombombe/

Willkommen in Dummland: 4 Wochen nach der Bundestagswahl

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Ein Kommentar von Stefan Müller

 

In der Politik schaut man sich die Leistung von Verantwortlichen in regelmäßigen Zeitabständen an, um Aussagen über deren Leistung zu treffen. Seit der Bundestagswahl sind nun gut vier Wochen ins Land gezogen. Was aber hat die neue Regierung bisher geleistet?

 

Die Antwort ist recht einfach und fällt zudem auch noch knapp aus: NICHTS!

Genaugenommen gibt es ja noch überhaupt keine neue Bundesregierung, da die schwarz-gelb-grüne „Jamaica“-Koalition sich überhaupt noch nicht konstituiert hat. Auf gut Deutsch: Die Plätze am Fresstrog sind noch nicht ausgehandelt worden. Der Vollständigkeit halber sollte man natürlich hinzufügen, dass vier Wochen im europäischen Schnitt ja auch geradezu lächerlich kurz sind …

 

Aber ist in den vier Wochen gar nichts passiert? Ganz im Gegenteil, denn es gab eine Farce mit Sitzverteilung im Bundestag und die gesammelten „Demokraten“ haben (bisher) erfolgreich Albrecht Glaser (AfD) als Bundestags-Vize verhindert. Inwiefern diese Aktion aber eigentlich an sich demokratisch war? Nun, das ist sicherlich abhängig vom Blickpunkt des Betrachters…

 

Aber die Zeit ist nicht stehengeblieben. In den politischen Talkshows wurde der deutsche Michel dann damit konfrontiert, was es laut den Spitzen von FDP, CDU und Grün*INNEN als dringendste Probleme in Deutschland gibt: Zuerst ist da natürlich die AfD und dann ist da noch die schlechte Infrastruktur des Glasfasernetzes. Dies wurde u.a. in der Sendung Maischberger mit begeistertem Beifall belohnt.

 

FDP-Chef Lindner machte dann bei Lanz am Namen „Schimanski“ fest, dass es in Deutschland schon lange keine „kulturell einheitliche“ Bevölkerung in Deutschland mehr gäbe und feierte dann im nächsten Atemzug den französischen Staatspäsidenten und Soros Liebling Emmanuel Macron als historische Chance für die EU. Noch Fragen?

 

Doch all das interessiert die 87% der Wähler nicht, die den Einheitsbrei aus SPD/CDU/CSU/Grünen/FDP gewählt haben, kaum oder gar nicht. Anstelle dessen sind Trump, Erdogan, Orban und Putin immer noch doof und böse. Neu hinzu gekommen sind dann in den letzten Tagen Sebastian Kurz (Österreich) und Adrej Babis (Tschechien). Anstelle dessen liebt man in diesem Lager fragwürdige Lichtgestalten wie Macron, den kanadischen Präsidenten Trudeau und natürlich die strahlende Lichtfigur der internationalen Politik: Angela „Mutti“ Merkel.

Kritik an dem ausbleiben jeglicher Realpolitik in Deutschland gibt es wenig bis gar nicht, schließlich sei das ja ein vollkommen legitimer Prozess. Ernsthafte Probleme gibt es ja sowieso keine, bzw. den „verdammten“ Rechtspopulisten wird man ja doch schon irgendwie beikommen!

Nur, liebe #87Prozent: Deutschland strebt momentan auf eine extrem isolierte Position zu, dank der geliebten und geachteten Galleonsfigur Angela Merkel. Diese Frau wurde von Euch erneut gewählt – für die zukünftige Entwicklung tragt Ihr die Verantwortung, auch wenn Ihr es dann wieder nicht gewesen sein wollt…

 

Das Zeitalter des Globalismus nähert sich seinem Ende. In Europa gibt es nur noch zwei glühende Verfechter davon: Angela Merkel und Emmanuel Macron. Sollte es in einem dieser beiden Ländern zu ernsten wirtschaftlichen Problemen kommen, dann könnte die Fackel der Internationalisten langsam ausgehen. Aber macht Euch keine Sorgen, liebe Wirklichkeitsverweigerer: Auch in diesem Land kann man den Wind of Change schon mehr als deutlich spüren. Der Lauf der Welt lässt sich eben nicht aufhalten!

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Deutschlands glückliche Sklaven

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Die Bundestagswahl 2017 ist gelaufen. Der Schulzzug ist entgleist, die AfD mit einem krachenden Wahlerfolg in den Bundestag eingezogen und die CDU verbucht ein mieses Ergebnis. Fakt ist aber: Angela Merkel wird Bundeskanzlerin bleiben und das sind fast 33% der Wahlberechtigten schuld.

 

Zugegeben: Ob Martin Schulz besser oder schlechter als Angela Merkel für Deutschland gewesen wäre, ist eine mehr als nur komplizierte Frage. Schulz, der EU-Mann, gegen die Ultra-Globalistin Merkel. Selbst die Begriffe Pest und Cholera sind hier nur unzureichende Allegorien.

 

Die Regierungsbildung nach der BTW`17 gestaltet sich schwierig, zumindest auf den ersten Blick. Angeblich will die SPD in die Opposition – mit Schulz. Damit wäre die Fortsetzung der Großen Koalition unmöglich, bliebe noch eine sehr fragile „Jamaika“-Koalition aus CDU, FDP und Grün*INNEN. Aber ob sich Christian Lindner (FDP) mit einem solchen Bündnis wirklich einen Gefallen tut? Meine Prognose für eine solche Koalition fällt jedoch sehr schlecht aus, denn ich glaube nicht an eine Mindesthaltbarkeitsdauer bis über das Jahr 2019 hinaus.

 

Die AfD hingegen hat einen bemerkenswerten Erfolg eingefahren. Mit ca. 13% und 88 Sitzen im Parlament kann der Tanz nun so richtig losgehen. Der 24.9.2017 war ein guter Tag für den Konservatismus, denn er ist wieder im deutschen Bundestag angekommen!

Der Wahlerfolg verpflichtet allerdings auch: Zu handwerklich guter Arbeit und unermüdlicher Attacke gegen die linksgrüne Einheitspartei mit ihrer Galleonsfigur Angela Merkel. „Dieser Weg wird kein leichter sein“, wusste schon Xavier Naidoo.

 

Neben der AfD geht es aber auch um das Momentum einer konservativen Bewegung auf nationaler und internationaler Ebene. Als Konservative müssen wir uns deshalb fragen, wie wir die gut 33% ewiggestriger CDU-Wähler ansprechen und erreichen können, die sich sowohl realpolitischer Sachfragen als auch ideologischen Aspekten bisher vehement verschlossen haben. Diese Menschen haben aber unser Verständnis verdient: Es sind Menschen die sich tief in einem Kaninchenbau verlaufen haben, der von drei Frauen errichtet wurde: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die beiden Medienmogule Friede Springer und Liz Mohn.

Als Konservative müssen wir auf diese Menschen zugehen und ihnen die Hand reichen, indem wir ihnen zeigen was Konservatismus 2017 bedeutet und wie ein anderer, besserer Weg als der von Bundeskanzlerin Merkel aussieht. Die Verführten sind nicht grundsätzlich böse, sondern es sind Sklaven, die ihre Unfreiheit mit betörenden Lügen schmackhaft gemacht bekommen haben.

 

Der 24.09.2017 ist der Anfang einer neuen Epoche. Doch der Kampf ist noch nicht vorbei, er hat gerade erst richtig begonnen. Holen wir uns unser Land zurück!

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„Diversity“ nur ein Tarnbegriff für Rassismus gegen Weiße?

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Anfang September verpflichtete das Unternehmen L`Oréal mit Munroe Bergdorf das erste Transgender-Model überhaupt und wollte damit ein Zeichen für Diversity, also für Vielfalt setzen. Doch das Model, das auch als Diversity-Botschafterin bekannt ist, verstieg sich auf ihrer Facebook-Seite zu einer sehr eindeutigen Aussage gegen Weiße und verlor prompt ihren Job. Doch nun hat Bergdorf ein neues Jobangebot.

Man stelle sich vor, ein weißes (am besten auch blondes), heterosexuelles Modell würde sich auf seiner Facebook-Website zu folgendem Statement hinreißen lassen:

Alle Transgender-Modells sind minderwertig!

Eine solche Aussage ist nicht nur ziemlich diskriminierend und verallgemeinernd, sondern auch dumm und schlichtweg völlig unsinnig. Weiterhin würde diese Aussage mit Sicherheit dazu führen, dass die Verfasserin mit Sicherheit (und zurecht) kein Bein mehr auf den Boden bekommen würde. Welches Unternehmen sollte mit einer so hässlichen Fratze werben oder auch nur in Verbindung gebracht werden?

Im Fall Bergdorf liegen die Dinge aber anders. Das Modell schrieb wörtlich auf seiner Facebook-Seite:

ALLE Weißen sind Rassisten!

Diese Aussage stellt zum einen eine Verallgemeinerung dar und muss deshalb ent-schieden zurückgewiesen werden. Ich persönlich empfinde diese Aussage ebenfalls als beleidigend und rassistisch. Das hindert nun nicht aber das Unternehmen Illamasqua nicht an der Verpflichtung eben jener Munroe Bergdorf.
Selbstverständlich gab es im Vorfeld einen Shitstorm, allerdings gegen L`Oréal und wegen der Entlassung der vermeintlichen Diversity-Botschafterin. Gegen die Äußerung des Models und dessen Neuverpflichtung gibt es jedoch kaum Aufregung. Aus diesem Grund müssen wir uns eine Frage stellen: Haben wir die Synonyme Diversity und Vielfalt schlichtweg nur völlig falsch verstanden?

Das Transgender-Model begründete seine Aussagen damit, dass die Weißen grund-sätzlich für jedes Übel auf diesem Planeten verantwortlich wären. Erst wenn die Weißen dies zugeben würden, könnte man (die Nicht-Weiße mit den Weißen) wieder reden!

Eine kleine Randnotiz ist es hierbei, dass die Diversity-Botschafterin in ihrem Posting dann aber auch vond er „Weißen Rasse“ spricht. Wie denn jetzt und was denn nun? Gibt es jetzt also doch Rassen, was doch besonders von Sozialwissenschaftlern immer glühend verneint wird?

Auf mich wirken die Worte von Munroe Bergdorf als würden direkt aus einem Pamphlet eines Hasspredigers stammen, vor dem sich auch die Machwerke der Vergangenheit nicht verstecken müssen. Wenn dies nun von einer Frontfrau des Diversity-Gedankens publiziert wird, wie steht es denn dann mit dieser Idee überhaupt? Handelt es sich beim Diversity-Gedanken um eine die Menschen verbindende Idee, oder einen brandgefährlichen Spaltpilz?

Jeder ist aufgerufen überall dort genau hinzusehen, wo von Vielfalt und Diversity gesprochen wird. Handelt es sich dabei um Mahnungen zur Chancengleichheit, Völkerverständigung und Toleranz, oder sind damit nur Repressionen gegen Weiße gemeint?

Munroe Bergdorf war mutig oder dumm genug, ihre menschenverachtende Ideologie offen zu publizieren. Dass es auf diese widerlichen Äußerungen keine entschiedenen Reaktionen in den Medien gab und es Unternehmen gibt, die solch einen Menschen für eine mediale Kampagne engagieren, spricht Bände und sollte uns über das Thema Diversity sprechen lassen!

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Richter „Rockstar“ zeigt Gauland (AfD) wegen Volksverhetzung an

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Richter „Rockstar“ zeigt Gauland (AfD) wegen Volksverhetzung an

von Stefan Müller

Kennen Sie Thomas Fischer (64)? Es könnte durchaus sein, dass Sie „Deutsch-lands besten“ Strafrichter kennen, denn er sucht das Rampenlicht. Als Richter verfügt man ja an und für sich über einen mehr als anständigen Job – aber leider über relativ wenig Publicity und Personenkult. Aber da gibt es ja Abhilfe, man könnte ja etwas ungemein Mutiges tun! Alternativ könnte man aber auch etwas unglaublich Opportunistisches machen. Letztlich ist das eine Frage des Charak-ters…

Der Richter Thomas Fischer scheint schon während seiner Laufbahn als Bundesrichter stets etwas unterbeschäftigt oder zumindest einseitig belastet gewesen zu sein. Diesen Mangel hat er mit einer Kolumne bei der Zeit Online und mit Fernsehauftritten kompen-siert. Geldmangel sollte man bei einem Juristen, respektive bei einem Richter, nicht un-bedingt vermuten. Also muss da ein anderes Bedürfnis vorhanden gewesen sein, viel-leicht war es der Wunsch, ein Rockstar zu sein? Rockstars bekommen Aufmerksamkeit, Geld, Drugs und Groupies. Vielleicht ist es ja das, was so manchen Vertreter eines an sich sehr langweiligen Berufstands zu träumen beginnen lässt. Wer kann das schon sa-gen, vielleicht war es auch nur schnöde Langeweile?

Heute ist Fischer in Rente bzw. pensioniert, und scheint in ihm schon wieder ein Bedürf-nis aufgekeimt zu sein, denn als Ex-Richter ist er noch uninteressanter, als Juristen an sich schon sind. Jedenfalls scheint er nun ein neues Hobby gefunden zu haben. Vor kur-zem hat er nun Alexander Gauland (AfD) aufgrund seines Vorschlags zur „Entsorgung“ der SPD Frau Aydan Özoguz nach Anatolien wegen Volksverhetzung angezeigt.

Es zeigt natürlich von unglaublichem „Mut“, wenn man 2017 auf die sogenannten Rechtspopulisten einprügelt. Man muss Alexander Gauland dabei keinesfalls als Entsor-gungsfachmann feiern oder ihn und seine Auslassungen auch nur annähernd gut finden. Ich persönlich mag auch seinen casualigen Dandylook mit Hundekrawatten nicht. Eben-so mag ich auch nicht seine Ansicht über seine bevorzugte Nachbarschaft und auch nicht den Ringeltanz, den er im Anschluss in einem TV-Studio aufführte, um doch noch irgendwie aus der Nummer herauszukommen. Cojones sehen anders aus …
Was man aber im Zusammenhang zu der aktuellen Entsorgungs-Äußerung nicht ver-gessen sollte, ist der Kontext. Ja, ich weiß – denken ist so unglaublich lästig, aber leider nötig. Denn was hat Gauland zu seiner Aussage motiviert? Warum sagt er das über die SPD-Frau mit türkischem Migrationshintergrund? Warum fragt sich das eigentlich nie-mand in der schreibenden Zunft?
Frau Özoguz hat z.B. einmal im Tagesspiegel gesagt, dass „…keine spezifische, deut-sche Kultur identifizierbar sei…“. Die Integrationsbeauftragte des Bundes sagt also nichts anderes, als dass die Gesellschaft (in die sie Menschen erfolgreich integrieren soll) grundsätzlich über keine spezifische Identität verfügen soll. Wir Deutsche sind also Menschen ohne Identität? Wäre das nicht ein passender Anlass zu einem Shitstorm? Oder wenigsten zu etwas Entrüstung?

Zu diesem Zitat äußerte der sich von manchen Journalisten schmissig als „Nestbe-schmutzer“ titulierte Ex-Richter Fischer natürlich nicht und er zeigte Özoguz auch nicht an. Es ist doch viel bequemer und erfolgversprechender, sich aufgrund eines flotten Spruchs gegen einen Vertreter der Opposition zu wenden, denn da kann er sich der Rü-ckendeckung von Journaille und Politik sicher sein.

Verhält sich so aber ein echter „Rockstar“? Hätten sich Sid Vicious, Kurt Cobain oder Mick Jagger so verhalten? Nein, denn Rockstar zu sein bedeutet, gegen Konventionen zu verstoßen. Ein Rockstar knattert seine Groupies durch und stellt sich nicht anstelle dessen mit seinen pickeligen Freunden zum Kekswichsen in eine Reihe!

Generell schreiben Rockstars auch eher selten Anzeigen und regeln anstelle dessen die Angelegenheit unter sich bzw. lassen ihre Kontakte zu den Hells Angels spielen. Anzeigen und Opportunismus sind eher das Metier von Bürokraten, Höflingen und Hofschranzen.

Seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 gab es laut Zeit etwa 1.000 Anzeigen wegen Hochverrats gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Alle 1.000 Anzeigen wurden als gegenstandslos erklärt und ihnen wurde nicht stattgegeben. Dennoch war jeder dieser 1.000 Antragsteller ein besserer Rockstar als der Pensionär Fischer.
Rockstars, Revolution und Revolte richten sich gegen das Establishment, gegen das System und damit gegen die Regierung. Alles andere ist im besten Fall modisch lackier-ter Opportunismus, Duckmäusertum oder letztlich Kadavergehorsam!

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